27. Februar 2014

Reisebericht Sportclub Wilder Kaiser in Westendorf

Reisebericht von Dirk Stinshoff (dirk.stinshoff at oberhausen.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Wilder Kaiser in Westendorf, Österreich

Am 24.01.2014 ging es zum ersten Mal mit Frosch nach Westendorf, in den Sportclub Wilder Kaiser. In den letzten Jahren war ich immer mit Pfiff-Reisen unterwegs gewesen.

Zur Anreise mit dem Bus
Hinreise: Der Bus war von der Ausstattung her sehr gut, für nicht Frosch-Erfahrene ist das Reservierungs-/Relaxsessel-Belegungssystem zwar ein wenig undurchsichtig, weil nicht unbedingt erkennbar, welche Sitze reserviert sind, hat man dann aber Platz genommen, ist die Beinfreiheit schon außergewöhnlich gut, und das selbst in der von uns gebuchten „Holzklasse“.

Dank der wirklich guten Busfahrer kamen wir schon um sehr früh im Sportclub an und hatten ausreichend Zeit zum Frühstücken.

Was wohl niemand wirklich verstanden hat, war, dass man erst mit allen Reisenden an Westendorf vorbeifährt, um dann mit dem Taxi von Kitzbühel wieder zum Club nach Westendorf zurück fährt. Dies sollte aber auch das einzige Manko der Reise bleiben.

Nun erst mal die Eindrücke aus Westendorf.

Der Sportclub Westendorf:

Der Sportclub „Westendorf“ ist ein ansprechendes, sehr gutes Haus, das mich rundum zufrieden stellte. Der Wellnessbereich mit Dampfbad und Sauna ist eine schöne Abwechslung nach dem langen Skitag.

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Das Team:

Das Team war sehr motiviert, kümmerte sich um jeden und Alles, Ecki nochmals vielen Dank und liebe Grüße. Die angebotene Animation (Kicker / Nagelturnier, Fackelwanderung, Hüttenessen u.s.w. gaben keinen Anlass zur Kritik.

Einzig das Skiguiding im Skigebiet Westendorf war mehr ein „wir fahren dann mal mit Euch zusammen durch den Schnee“, als das wertvolle Informationen über die Möglichkeiten des Gebietes vermittelt wurden. Daher haben wir in den folgenden Tagen auf eigene Faust erkundet und schöne Hütten gefunden, dazu später mehr.

Einen eigenen Skiverleih hat der Sportclub nicht, aber da bietet Frosch einen wirklich guten Service mit einem ortsansässigen Sportgeschäft an, bei dem man zu zivilen Preisen sämtliches Material ausleihen kann. Im Ort gibt es 2 Supermärkte (Billa und Spar, die auch zu Fuß gut zu erreichen sind.

Die Zimmer:

Ich hatte ein Vierbettzimmer mit Du/WC in der 2. Etage mit Balkon.
Das Zimmer war ausreichend groß. Die Sauberkeit der Zimmer war sehr gut. Es gab einen Fernseher auf dem Zimmer und in der Lobby kostenloses W-LAN. Zusätzlich hatte ich noch eine komplette Küche in meinem Zimmer.

Die Lage:

Die Lage des Sportclubs „Westendorf“ ist super. Man läuft ca. 100m zur Straße und nimmt den Skibus zur Talstation der Alpenrosenbahn oder bestellt mit mehreren ein Taxi, kostet dann für jeden 1,50 €. Nachmittags kann man bei ausreichender Schneelage und fahrerischem Können von der Piste fast bis zur Türe abfahren. Zum Supermarkt in den Ort braucht zu Fuß man ca. 10 Minuten.

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Der Schnee:

Der Schnee kam mit uns und ging auch wieder mit uns. Obwohl wir den Januar gewählt hatten, waren bis wenige Tage vor der Anreise alle Talabfahrten nicht befahrbar, weil grün.

Wir haben die Top-Woche erwischt. Erst 4 Tage Schnee, dann 4 Tage Sonne.

Die Skigebiete:

Westendorf: Mit anspruchsvollen Pisten, aber auch für Anfänger geeignet. Schöne Hütten, nicht diese modernen SB-Bunker aus so manch anderem Gebiet. Schönste Abfahrt die rote 11 nach Brixen im Thale.

Die Hütten hier haben wir nicht ausgiebig besucht, weil wir zur Mittagszeit nur einmal in Westendorf gewesen sind. Die vom Guide gewählte Hütte war i.O., mehr aber auch nicht.

Skigebiet Wilder Kaiser insgesamt 279 km Pisten: Schönes Familien Skigebiet mit 2 sehr schönen Hütten. Zum einen die Rübezahlalm in Ellmau (Die berühmte Rübezahl Alm mit seiner urigen Atmosphäre liegt auf 1.200 Metern Seehöhe am Hartkaiser in Ellmau ) und die oft fälschlicherweise als Hexenhütte bezeichnete „Stoagrubn“ Hütte. Hüttennummer: 20, auf dem Plan Skigebiet Wilder Kaiser, gemütliche Stube mit offenem Kamin, große Sonnenterrasse und.. und.. und.

Wir haben dieses Gebiet mehrmals durchfahren und sind bis Going gewesen. Dabei muss man keine Piste zweimal fahren und muss auch nicht hetzen um diese Strecke zu schaffen. Das von Frosch angebotene Guiding endete leider schon in Söll, so dass wir dieses auf eigene Faust gemacht haben, wie gesagt, auch für den Normalskifahrer kein Problem.

Kitzbühel: Kitzbühel mit insgesamt 170 km Pisten die man über die Verbindungspiste Ki-West hervorragend erreichen kann. Hier nimmt man den Bus zur Talstation Pengelstein (ca. 5 Minuten),  fährt alle 20 Min. Vom Pengelstein aus hat man 2 Optionen. Zum einen kann man mit der S3 in das Skigebiet zum „Zweitausender“ oder zum anderen das Gebiet in Richtung Streif erkunden. Wir haben beides getan. Das Gebiet um den Zweitausender ist gekennzeichnet von tollen Panoramaausblicken und breiten, aber leider nicht allzu langen Carvingpisten. Auf dem Rückweg viele Boarderunfreundliche Ziehwege. Hier brauchte Anke immer meinen Skistock. Eine Hütte haben wir hier besucht, und zwar die auf der Resterhöhe. Grandiose Aussicht, aber hüttentechnisch nicht so toll.

Im Skigebiet Kitzbühel gibt es für jeden etwas und wenn man die „Streif“ mal außen vor lässt. Schöne und lange Talabfahrten. Mein Favorit die Fleckalmabfahrt nach Kirchberg mit der gleichnamigen, tollen Fleckalm, super leckeres Essen zu zivilen Preisen auf einer schönen Sonnenterasse. Skifahrerherz was willst du mehr.

Unser Skipass (Kitzbühel All Star Card hat 290,- Euro für 8 Tage gekostet. Mit dem Gebiet Kitzbühel und Wilder Kaiser im Verhältnis zu dem Angebot an Skipisten noch in Ordnung.

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Das Essen:

Über das Essen ist zu sagen, dass es 4 Gänge gibt, die am Tisch gereicht wurden:

  1. Suppe
  2. Salat
  3. Hauptgericht
  4. Nachtisch

Daher ist für jeden immer was dabei. Die Qualität, die Auswahl und der Geschmack der Speisen war das Beste, was ich auf einer solchen Reise jemals hatte. Die Köchin, Alex, sie sei an dieser Stelle herzlich gegrüßt, eine wahre Zauberin. Leider verlässt Sie den Club am Ende der Saison. Das Frühstücksbuffet war sehr gut ausgestattet und die Möglichkeit mit dem Lunchpaket für den Mittag hilft ein wenig die Urlaubskasse zu schonen.

Auch für Vegetarier wurden extra Speisen angeboten.

Fazit:

Ein wirklich zu empfehlendes Reiseziel, mit guten Pisten und hohen Spaßfaktor. Ich denke, dass ich hier noch mal einkehren werde.
Wie bei so vielen Reisen zuvor sorgten aber die Mitreisenden dafür, dass es trotzdem ein sehr schöner Urlaub wurde.
Einen herzlichen Gruß an alle die dabei waren, insbesondere an Anke, Eva, Julia, Marion, Viktor und Stefanie, Udo und Dieter.

Detaillierte Fragen beantworte ich auch gerne per Mail.

Ein Gedanke zu „Reisebericht Sportclub Wilder Kaiser in Westendorf

  1. Sebastian Koch

    Hey! Ich träume schon seit vielen Jahren von einer Reise nach Österreich und insbesondere in die Region am Wilden Kaiser! Ich stelle es mir traumhaft vor, und eure Bilder und der ganze Bericht inspirieren mich eigentlich direkt schon heute Flüge und Hotel buchen! Skifahren kann ich aber noch nicht so gut, ist die Region auch für Anfänger geeignet?
    Danke und Grüße, Sebastian

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