29. Juni 2009

Reisebeschreibung Korfu – 30.05. – 06.06.09

Reisebericht von Lutz Ramlich [lutz at ramlich.de]
FROSCH Reiseziel Sportclub Korfu – Griechenland

Bisher bin ich erst einmal mit Frosch verreist (Polychrono 2008), aber war schon öfter in anderen Clubs oder ähnlichen Konzepturlauben (Robinson, Aldiana, Wave, AdventureTrain …).

An Frosch hat mich das sehr interessante Preis-/Leistungsverhältnis in Verbindung mit vielfältigen Sportangeboten angesprochen. Dies wurde durch eine 25% Last-Minute-Aktion noch erhöht. Zumal ich kurzfristig Urlaub nehmen konnte und gerade in Köln war, so dass auch Münster als Abflughafen für mich als Berliner in Frage kam. So habe ich sogar einen Urlaubstag dazu gewonnen (Abflug schon 04.00, dafür Rückflug nach Berlin ab 21.15 Uhr). Damit war der erste Urlaubstag zwar von Müdigkeit geprägt, aber auch schön lang.

Und am Abflugtag konnte ich sogar noch eine schöne Mountainbike-Tour machen.
Dafür vor allem bin ich ja auch nach Korfu geflogen. Und es hat sich wirklich gelohnt. Gerade für die Sportbegeisterten und Radfahrinteressierten wird hier wirklich viel geboten.

Das Wassersport-Center war für mich als Wiedereinsteiger sehr gut ausgerüstet und wirklich sehr nett geführt (schade nur, dass am Abreisetag gar nicht geöffnet wird – viele Urlauber haben doch noch einen vollen Tag und endlich mal Zeit). Beim Beachvolleyball war mir zuviel los mit teilweise Teams von 6 Leuten. Das könnte sicher noch optimiert werden, natürlich auch in Eigenregie. Aber eigentlich war es auch nicht so schlimm, da die Radtouren ja teilweise schon bis in den Nachmittag gingen. Und ein bisschen Erholung danach ist ja auch ganz schön… Nun also zum Radfahren:

Nach einer Welcome-Fahrt am Montag (wirklich nur Spaß bei 16km und über 2h) gibt es über die Woche verteilt kleinere Touren und 2 Highlights – Dienstag und Donnerstag mit abwechselnden größeren und längeren Touren.

Am Dienstag ging es, leider schon ab 09.00 Uhr, am Zuckerhut vorbei und auf die Spitze (420m) des dahinterliegenden Berges. Diese wird durch eine kleine Kirche gekennzeichnet, mit sehr schönem Ausblick. Diese Tour hat auf jeden Fall für jeden seine Reize. Tolle Ausblicke, rasante Abfahrten und etwas steilere Anstiege. Wem das zu anstrengend ist, der fährt halt langsamer. Die Gruppe hat immer schön gewartet. Bei einem Frappé (wird m.E. überschätzt, aber …) in einem netten Lokal am Meer kann man seine Kräfte sammeln, bevor es auf das letzte Stück der etwa 47km langen Tour geht. Nach etwa 5h kommt man mit vielen schönen Eindrücken wieder ins Hotel oder ins Appartementhaus (finde ich übrigens netter, da familiärer, wenn auch die Zimmer im Hotel schöner sind).

Das 2. Highlight, die Südküsten-Tour geht nicht so in die Berge, aber es sind natürlich auch einige Hügel dabei (siehe Profil). Entschädigt wird man auch hier durch wunderbare Natur, die tollen Blick aufs Meer bzw. Fahrten auf den Klippen (Foto 535). Mit etwa 60km und 5,5h ist die Tour noch etwas länger. Sie führt aber auch hauptsächlich über relativ gute Straßen und ab und zu über Schotterwege – ist also technisch durchaus auch für den ungeübteren Mountainbiker (wie mich) gut zu bewältigen. Apropos bewältigen – schwer wird es auch und zwar beim traditionellen Bergzeitfahren am Freitag. Auf einer Strecke von 3,2km gilt es seinen Mann bzw. seine Frau zu stehen. In unserem Durchgang hat der Eine oder Andere tatsächlich vorher am Chlomos trainiert, aber keine Chance gegen einen Triathleten im Training, der in 10:39min nach oben stürmte. Da war ich mit einer Minute Rückstand noch ganz zufrieden (als 2.). Im Vordergrund standen sowieso der Spaß und die gemeinsame Aktion mit den Wanderern, die uns oben angefeuert und verpflegt haben. Dafür vielen Dank.

Eine Einkehr in eine der urigen Kneipen mit schöner Terrasse hat den Puls (lag während des Anstieges immer bei über 180) auch ganz schnell wieder nach unten gebracht.

Also, kurz gesagt – man kann sich auf Korfu und in der Frosch-Anlage eine sehr schöne Zeit machen.
Übrigens, habe ich in der Woche trotzdem 2 Bücher gelesen, war am wunderschönen und teilweise menschenleeren Strand joggen (Fotos 530, 547), Abends und Nachts feiern und und und…

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