28. Januar 2014

Saalbach-Hinterglemm / Thuiner – endlich Winter!!!

Reisebericht von Britta Siemers (Britta.Siemers at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Thuiner in Hinterglemm, Österreich

Am 18. Januar 2014 ging es endlich los! Nachdem in Deutschland ja der Winter auf sich warten ließ, hatte ich schon ein wenig Angst, dass ich eher wandern gehe, als auf Skiern die Pisten runterzufahren… aber es kam dann doch anders!

Die Hinfahrt hatte ich selbst gebucht, da ab Hannover leider keine Anreise angeboten wurde. Aber die Verbindungen per Zug sind super, so dass man nach ca. 8-9 Stunden am Zielort ist. Dort lief ich auch gleich den ersten bekannten Gesichtern über den Weg – am Empfang nämlich waren die „Teamer“ Sven und Andy, die ich schon aus Korfu bzw. Davos kannte. Ist schon immer ein nettes Gefühl, wenn man das Gefühl, hat da steht jemand, den man „kennt“ – oder immerhin schon mal gesehen hat J

Ich hatte Glück und mir wurde keine weitere Person auf mein „halbes DZ“ gebucht, so dass ich sogar die Woche für mich ein eigenes Zimmer hatte. Aber bislang hatte ich auch nie Probleme und finde diese „halbe DZ“-Buchung echt klasse – zum einen spart man sich den EZ-Zuschlag und zum anderen geht man abends erstmal gemeinsam zum Essen, was auch ganz angenehm ist.

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Da ich erst nachmittags ankam, hatte ich meinen Skipass erst ab Sonntag. Viele der Busanreisenden haben ja 8 Skitage, da sie am Samstagmorgen zeitig vor Ort sind und am letzten Tag dann erst gegen 18 Uhr fahren, so dass die Woche wirklich voll ausgenutzt werden kann.

Ich hingegen bin dann nach dem Auspacken kurz durch´s Haus spaziert und habe mich dann an die Bar gesetzt, so man auch – typisch bei Frosch – sofort mit anderen Reisenden ins Gespräch kommt. Die Bar im Haus ist im Erdgeschoss. Davor gibt es einige Sitzmöglichkeiten und auch einen Billardtisch und ein Kickertisch, so dass man sich abends auch gut damit die Zeit vertreiben kann. Rückwärtig hinter der Bar gibt es noch einen Partyraum, der dann zur Willkommens- sowie Abschlussparty geöffnet wird, so dass die Bar einfach auf der anderen Seite aufgemacht wird.

Am ersten Abend gab es dann reichlich Informationen beim Info-Cocktail, wie die Woche ablaufen wird, was alles so geplant ist vom Team und ob bzw. welche Skikurse benötigt und angeboten werden. Das wird ganz nach Bedarf der Mitreisenden gestaltet – so gab es diese Woche z.B. keinen Anfängerkurs (Skitaufe ade J). Es gab auch die Möglichkeit, nach Bedarf die Skilehrer anzusprechen, sofern man bestimmte Kurzstepps gern als Kurs haben wollte. Für jeden war also etwas dabei – wenn man das denn so wollte J

Nach dem Abendessen – welches jeden Abend (bis auf den Hüttenabend) aus einem sehr leckeren 4-Gänge-Menü bestand – ging es dann noch an die Bar, um ein wenig mit anderen Mitreisenden zu quatschen und ein wenig Billard zu spielen. Wie üblich bei Frosch gibt es auch hier die Getränkekarte, so dass man abends nicht zwingend mit Geld durch die Gegend laufen musste. Man kauft eine Karte, auf der dann die Beträge einfach abgestrichen werden. Ein recht praktisches System J

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Am Sonntag gab es dann auch das erste Skiguiding. In Saalbach werden nur an 2 Tagen keine Guidings angeboten, so dass man schnell auch ein paar Leute trifft, mit denen man dann diese 2 Tage super die Pisten erkunden kann.

Hier gab es aufgrund der Menge der Leute 4 Gruppen – 1 langsame, 2 mittlere und 1 schnelle Gruppe (sogenannte Cappuccinotruppe, Panoramatruppe und Speedtruppe J). Unser Guide Katja hat das wirklich prima gemacht. Man trifft sich, es wird kurz erzählt, wo entlang die Piste führt und wo man sich dann wieder trifft. Auch wenn ich das Skigebiet schon kannte, hat mir das Guiding dennoch viel Spaß gemacht und trotz der Gruppengröße hatte man nicht groß Wartezeiten. Allerdings muss man hier auch dazu sagen, dass es wirklich lediglich eine Art Führung durch das Skigebiet ist und es sich nicht um einen Skikurs handelt. Man sollte also schon recht fit auf Skiern sein und sich jede Piste zutrauen. Der Unterschied der Gruppen besteht lediglich darin, wie schnell gefahren wird und wie oft ein Zwischenstopp auf der Piste gemacht wird.

Mittags traf man sich dann auf der vorher bekannt gegebenen Mittagshütte. Hier kamen alle Guidinggruppen wieder zusammen, so dass man sich dann nachmittags individuell mit anderen Fröschen auf die Pisten stürzen konnte.

Meine Bedenken, dass es aufgrund des recht warmen und schneelosen Winters Schwierigkeiten geben würde, haben sich recht schnell in Luft aufgelöst. Zwar waren die Hänge grau-grün, was zwar nicht so das Winterflair auslöst, jedoch waren fast alle Pisten gut befahrbar, da in Saalbach überall Schneekanonen dafür sorgen, dass die Winterskisaison auch ohne natürliche Schneemassen stattfinden kann.

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Die nächsten Tage verliefen ähnlich – tagsüber wurden Guidings angeboten, in denen man bis mittags gefahren ist. Dann traf man sich, wenn man wollte, auf den am Vorabend bekannt gegebenen Mittagshütten, die meistens in den unterschiedlichen Ecken des Gebietes lagen, damit man auch unterschiedliche Pisten abfahren muss. Danach fuhr man dann mit den Fröschen weiter, mit denen man meist schon den Morgen verbracht hat. Für Alleinreisende ist es also überhaupt kein Problem, schnell andere Frösche zu finden, die eine ähnliche Geschwindigkeit fahren oder auch eine ähnliche Ausdauer haben.

Ich hatte sofort eine sehr nette Gruppe gefunden, wo es super gepasst hat und wir sind die komplette Woche gemeinsam gefahren. An dieser Stelle nochmal ein ganz dickes DANKESCHÖN an meine lieben Mit-Frösche – es war schön mit Euch!!!!!

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Am späten Nachmittag / Abend gab es unterschiedliche Events, sei es Aprèsski am Haus oder frische Waffeln…. Grundsätzlich aber natürlich immer um 19 Uhr das 4-Gänge-Menü, welches aus einer Suppe, einem Salat und Haupt- und Nachspeise bestand. Es gab die Möglichkeit, sich zu Beginn der Woche für die vegetarische Variante zu entscheiden – oder aber bis mittags auf einem Zettel, der an der Rezeption aushing. Nachschlag wurde auf Wunsch auch immer gereicht J

Abends gab es dann ein wechselndes Programm: Welcome-Party natürlich am Sonntagabend mit einem Spiel, in dem das Frosch-Team vorgestellt wurde durch sehr amüsante Geschichten, dann gab es ein Kickerturnier und ein Nagelturnier und nicht zu vergessen natürlich der Hüttenabend!

Kleiner Nachteil ist beim Hüttenabend, dass man bereits um 15 Uhr im Club abgeholt wird, so dass man schon gegen 14 / 14:30 Uhr unter der Dusche stehen mag. Wir hatten in dem Sinne Glück, dass es einer der schlechtesten Skitage waren von der Sicht und den Pistenverhältnissen, so dass es ein sehr angenehmer Grund war, früher von der Piste nach Hause zu fahren J Wir wurden mit so einer Art „Bimmelbahn“ abgeholt und zum Lift gefahren, damit ging es dann auf zum „Bergstadl“. Hier war zunächst Aprèsski angesagt draußen im Rondell, inclusive Tanzeinlage auf der Bar! Anschließend gab es dann im Bergstadl Kasnockn und Bratkartoffeln mit Spiegeleiern – sehr deftig, aber eben sehr passend J Danach wurden dann die Tische zur Seite geschoben und es wurde kräftig getanzt zu „Sie hatte nur noch Schuhe an“ und diversen anderen AprĂ©sskihits – aber auch ein wenig Rock kam nicht zu kurz J

Danach ging es mit Fackeln runter ins Tal und wer noch Lust & Laune hatte, konnte im „Tanzhimmel“ weiter das Tanzbein schwingen.

Das ist übrigens super, da man zu Fuß von Saalbach-Hinterglemm nur etwa 10 Minuten bis zum Frosch-Haus läuft, so dass man sich wirklich keine Gedanken zu machen braucht, wie man dann nach Hause kommt. Sicher, in Skischuhen mag das anstrengender sein, aber mit normalen Winterschuhen super machbar J

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Es wurde noch ein zweites Mal AprĂ©sski organisiert – allerdings dann in Saalbach. Gleich neben der bekannten „Bauer´s Schialm“ war ein kleinerer Laden für uns reserviert und gegen 18 Uhr wurde auch die Heimfahrt zum Frosch-Haus vom Frosch-Team organsiert – sehr schön! Die Skibusse fahren nämlich zwischen Saalbach und Hinterglemm leider nur bis ca. 17 Uhr, so dass es dann nur per Taxi geht. Aber die Organisation hat ja Frosch übernommen J

Die Woche verging jedenfalls wie im Flug und ich habe mich rundum wohl gefühlt. Meine kleine Gruppe, die sich ja dort recht schnell gefunden hat, hat sicher auch einen Großteil dazu beigetragen J Schwups war der Freitag schon da, an dem ich mir dann auch endlich mal nach einem langen Skitag zwei Saunagänge im eigenen Haus gegönnt habe. Handtücher & Bademantel kann man sich ganz praktisch an der Rezeption leihen.

Abends schloss die Woche dann mit dem frosch-typischen Candlelightdinner und der Abschiedsparty ab.

Viele hatten ja noch den Samstag zum Skifahren, ich habe meine Zeit vertrieben mit einem Spaziergang durch Hinterglemm, bevor dann gegen Mittag mein Linienbus nach Zell am See fuhr. Von dort ging es dann mit dem Zug durch das zwischenzeitlich verschneite Österreich wieder zurück nach Hause.

Wieder einmal ein sehr schöner und unkomplizierter Urlaub! Ich freue mich auf´s nächste Mal!

Ski heil!

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