25. April 2013

Saas Fee: Schneesicher und autofrei

Reisebericht von Annette
FROSCH Reiseziel Sportclub Astoria in Saas Fee, Schweiz

Die Reise in den Schnee startet komfortabel. Der 4-Sterne-Abstand im Bus ermöglicht, dass der Sitz weit zurückklappbar ist und wir ausgeruht in Saas Fee ankommen. Da Saas Fee autofrei ist, steht ein E-Mobil bereit und unsere Koffer werden ins Mobil geladen und zum Sporthotel Alpina gefahren. Wir machen währenddessen unseren ersten Spaziergang durch’s Dorf.

Der Gang durch’s Dorf gewährt uns Einblick in die gemütlichen engen Gassen, mit seinen ursprünglichen Holzhäusern. Hier gibt es neben Sportgeschäften, Delikatessenläden auch Souvenierläden. Alles was da Herz begehrt, gibt es hier.

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Nach dem leckeren Frühstück am Anreisetag, geht es ab in die Skiklamotten und rauf auf den Berg. Der Weg vom Sporthotel Alpina zum Alpin Express führt über einen schmalen Fußweg direkt hinterm Haus entlang. Festhalten am Gelände ist angesagt.

Nach unserem ersten Skitag, zurück im Hotel, steht mein Koffer bereits vor meiner Zimmertür. Für mich, wie von Geisterhand. Hätte ich mich auf meinen Koffer gesetzt, vielleicht wäre ich dann auch versehentlich vor mein Zimmer transportiert worden. J Beim Buseinstieg in Köln hatte ich zum letzten Mal meinen Koffer in der Hand, bis er dann vor meinem Zimmer in Saas Fee stand. Rundum Service halt. J

Am zweiten Tag führt uns Jens durch’s Skigebiet. Es ist zwar überschaubar, aber dafür zahlt sich die Schneesicherheit in diesem Jahr mal wieder aus.  Überall sieht es sehr ‚mau‘ aus mit Schnee. In Saas Fee gibt es reichlich, da zahlt es sich aus, dass wir uns für diesen Ort entschieden haben. Saas Fee mit seinen Nordhängen ist zwar sehr unbeliebt für den Monat Januar, aber wir wollen ja skifahren und nicht sonnen. J Schnee ist auf jeden Fall vorhanden, wenn auch nicht übermäßig, aber genug.

Am Nachmittag bekommen wir dann eine Ahnung davon, was es heisst, wenn einem in 3.600 Meter der Wind um die Ohren pfeift. Die Bahn nach oben wird geschlossen. Der Liftboy spricht davon, dass die Windstärke von 120 km, ‚einen nur so wegbläst‘.

Für uns heißt das,  wir können nur noch bergab und nicht mehr zum Gipfel rauf. So führt uns unser Weg über den herrlich griffigen Schnee hinunter. Der Wind peitschte ganz schön. Ein kostenloses Peeling für’s Gesicht. Unten am Einstig „Alpin Express“, stand diese Bahn vorrübergehend still.

Da wir den 06.01. – also Sternsingertag – haben, spielt unten – am Eingang zur Bahn – eine Band. So vertrieben wir uns die Wartezeit in der Sonne und bei Musik mit Schunkeln.

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Das Warten hat sich gelohnt, danach sind wir noch dreimal gefahren, davon einmal durch’s Kanonenrohr eine Route, mit dem einen oder anderen Buckel. J

Am Abend haben wir dann bei einem Glas Glühwein am Hotel Alpina den Tag ausklingen lassen und Pläne für den nächsten Tag gemacht.

Der nächste Tag beginnt mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein.

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Nicht so einfach für leidenschaftliche Skifahrer, denn dieses tolle Wetter und der faszinierende Gletscher führen zu einigen Fotostopps.

Jan führt uns an diesem Tag bis an den Rand des Fee-Gletschers. Einen herrlichen Blick haben wir vom Längfluh Sessellift auf den Gletscher mit seinen  beeindruckenden Spalten.

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Unsere Mittagspause machen wir ‚on the top‘, im 360 Grad Panoramarestaurant, dass sich langsam dreht und immer wieder einen neuen tollen Blick auf die Bergwelt gewährt. Wir blicken auf die ‚Jungfrau‘ den ‚Mönch‘ und den ‚Dom‘, der mit 4534 m, der höchste Berg der Schweiz ist. Es ist schon beeindrucken, in welcher Höhe wir uns aufhalten: Saas-Fee liegt auf 1800 m. Täglich bringt uns der Alpin  Express auf 3.000 Meter und die Metro Alpin dann auf 3.500 m. Beim Treppensteigen zum Panorama Restaurant auf 3.600 m bleibt mir leicht die Luft weg.

Leider ist verboten, die Skischuhe am Waschbecken in 3.500 m Höhe zu waschen. Dabei mache ich das sonst immer……;-)

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Den tollen Skitag lassen wir dann bei den super leckeren Waffeln vom ‚Erstplatzierten‘ Waffelbäcker Jan ausklingen.

Unseres heutiges Highlight war das Kanonenrohr und die schwarze Piste, die direkt beim Ausstieg der Felskin Bahn links runtergeht.

Den Abend vertreiben wir uns mit einem Quizabend. Das war das witzigste Liederabend, seit ich mit Frosch mitfahre und glaubt mir, über den ‚Goldstatus Frosch‘ bin ich schon lange hinaus: wenn es das geben würde, wäre ich bereits ‚Platin-Frosch‘.

Das Besondere an diesem Abend sind die Sondereinlagen, wie beispielsweise die Hip-Hop Tanzeinlagen passend zum Song. Dafür gibt’s Sonderpunkte. Und für Sonderpunkte machen wir alles. J Wir sind uns für nix zu schade. Super inspiriert und motiviert hat uns Jan. Das Quiz geht direkt in eine unplanmäßige Party über. Die Stimmung ist sehr gut.

Am nächsten Tag laufen wir durch’s Dorf zum Postbus nach Saas Grund. Das Skigebiet ist winzig. Die Südhänge lassen den Schnee schneller schmelzen. Es ist genug Schnee da und wir verbringen einen super tollen Tag dort. Besonders faszinierend ist die Nähe zum Gletscher und den Spalten.  Klar, wieder ein tolles Fotomotiv.

Alles in allem eine tolle Woche: Schöner Schnee, nette Menschen, gutes Essen.

Ein besonderes Highlight in der  Woche sind die kulinarischen Köstlichkeiten von Sascha. Das Frühstück ist reichhaltig und variantenreich. Das Abendessen mit seinen 4-Gängen, lecker und manchmal sogar überraschend.

Ein weiterer Grund um wieder zu kommen. J

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