9. August 2009

Samos im Juni 2009

Reisebericht von Stefanie Moch (stefanie.moch at web.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Helen Yolanda – Samos

Vorne „S“ und hinten „O“

Als ich den Urlaub buchte, hatte ich gar nicht wirklich Lust „alleine“ zu reisen und auch so meine Vorbehalte, ob das mit dem halben Doppelzimmer ein gute Idee ist. Aber meine Bedenken sollten sich als völlig unnötig herausstellen und mein erster „Frosch-Urlaub“ wird nun definitiv nicht der letzte sein. Keine Notlösung, sondern eine echte Alternative für Alleinreisende und aufgeschlossene Paare, die aktiv und kommunikativ Urlaub machen wollen.
Und: Es ist viel einfacher ein Doppelzimmer mit einer (noch) unbekannten Person zu teilen, als zwei Wochen mit der besten Freundin.

Schon nach der Landung am Flughafen versammelten sich die anderen „Frösche“ gut gelaunt vor dem Bus, der uns und andere Reisende zu den jeweiligen Hotels auf der Insel bringen sollte. Hier wurden die ersten Kontakte geknüpft und wir stiegen voller freudiger Erwartung ein, um den letzten Teil der Hinreise zu bewältigen und erste Eindrücke von dieser schönen Insel zu sammeln.

Das Hotel Helen Yolanda befindet sich unweit des kleinen Ortes Kokkari, der zwar touristisch erschlossen ist, aber dies in einer unaufdringlichen, ruhigen Art: Badestrände mit schönen Cafebars und ein malerischer Hafen säumen das Ufer mit dem glasklaren türkisfarbenen Wasser. Einen Frappé und dann in`s Meer oder umgekehrt? Wir hatten die Qual der Wahl…
Kleinere Einkäufe können bequem zu Fuß vom Hotel aus erledigt werden.

Das Hotel Helen Yolanda liegt schön am Hang mit Meerblick (falls gebucht) und nur einen Katzensprung zum Strand und Surfstation entfernt. Es ist eine Unterkunft der einfachen Kategorie, die Doppelzimmer für zwei Frauen mit viel Gepäck, vielleicht ein wenig knapp bemessen. Aber angesichts dessen, dass ich dieses Zimmer eigentlich nur zum Schlafen und Klamottenwechsel gesehen habe, trat dieser Aspekt schnell in den Hintergrund. Frühstück gab es im Hotel selbst- ein einfaches Buffet- schön auf der Terrasse. Abendessen wurde fünf Mal pro Woche in einem Restaurant unterhalb des Hotels serviert. Hier traf sich dann die ganze Gruppe nach einem aktiv entspannten Tag: an einer langen Tafel zum Essen und feucht fröhlichem Austausch, mit oder ohne Ouzo, mit mehr oder weniger sinnigen Gesprächen (mit und ohne Mario) in lauer Sommerluft….
Die übrigen Abende hatten wir Gelegenheit, die örtliche Gastronomie zu testen. Eine gute Mischung!

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Wer sich auf Samos langweilt hat selber Schuld: Zum Standardprogramm gehören Wandertouren und Mountainbiketouren, die von Mario und Uschi-Simone gut und liebevoll geplant und begleitet sind. Auch wenn angesichts der Temperaturen die Gesichtsfarbe schon einmal der des pinkfarbenen T-Shirts glich! Hier wird man körperlich gefordert, aber mit wunderschönen Ausblicken und mit Pausen in sorgfältig ausgewählten kleinen Gaststätten für die Anstrengungen entschädigt.
Darüber hinaus standen Jeeptouren, die Möglichkeit zum Surfen, Joggen, Schnorcheln, Seekajak und natürlich Schwimmen auf dem Programm, für den der es wollte. Oder aber für wenig Geld ein Auto zu mieten und die Insel auf eigene Faust zu erkundigen.
Und wem der Sinn nach einem Strandtag stand, hatte immer die Möglichkeit hierzu inklusive gutgelaunte Begleitung, die sich in jedem Falle fand. Nein, wahrlich keine Gruppenzwangreise und kein Betreutes Wohnen mit Froschreisen auf Samos!

Für mich persönlich war die Wanderung in einem Bach des „Nachtigallentals“ zu einem Wasserfall eine der vielen Höhepunkte dieser Reise mit anschließendem Besuch des traumhaften Potamistrandes mit der Hippieh-Bar: himmlische Himmelbetten am Strand- Sonnenuntergang und Cocktail eingeschlossen.

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Ich habe nicht nur unvergessliche Erinnerungen und neue Freundschaften von dieser Reise mitgenommen, sondern auch meinen Surfschein. Wer nur eine Woche gebucht hat, sollte Glück haben mit dem Wind, um dies zu schaffen und wissen, dass er unter Umständen auf den ein oder anderen Programmpunkt verzichten wird müssen. Ich hatte zwei Wochen Zeit diesen tollen Sport unter fachkundiger Anleitung zu erlernen und kann nur sagen: Surfen ist eine Lebenseinstellung. Wer sich nicht von den ersten harten Stunden abschrecken lässt, kann süchtig werden…

Bleibt nur noch die gute Betreuung durch die Teamer Mario und Uschi-Simone zu erwähnen, die mit ihrem persönlichen Engagement vor und hinter den Kulissen zum Gelingen dieses Urlaubes wohl einen erheblichen Teil beigetragen haben.
Und nicht zu vergessen die netten „Kopfnicken und Popowackeln“-Abende zu Discomucke von Mario. Oder die gemütlichen Shoppingtouren in den zahlreichen „Frauenfallen“ Kokkaris, oder Gurkenmaske und Handpeeling auf der „Therese“, oder Eis und Capucchino an der Surfstation, oder frisch gepresster O-Saft, oder Grillabend mit Magenprellung, oder etliche Campari-O und (Lachmuskel)kater, oder Griechen gucken (da geht noch was!), oder, oder, oder..

Ich kann nach zwei Wochen Samos nur schreiben: zu kurz gekommen ist eigentlich nur mein Schlaf in diesem ereignisreichen Urlaub.
Ach, schön war´s! Und sicherlich nicht zum letzten Mal- und sei`s nur damit Mario noch seine ausstehende Wettschuld einlösen kann! 😉

„Die Zeit vergeht doch die Erinnerung bleibt“- wie wahr!

Stefanie Moch

Ein Gedanke zu „Samos im Juni 2009

  1. robert

    Hallo!
    super euer Bericht!
    Könnt ihr mir miteilen wo ihr die Seekajaks ausborgen konntet?
    Danke!
    Robert

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