18. August 2014

Samos Juli 2014 – Ich trink´ Ouzo, was machst Du so?

Reisebericht von Jens (Jens.Schwichtenberg@gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Helen Yolanda auf Samos, Griechenland

Hallo liebe Frösche!

Ja… der Titel lässt schon vermuten, dass ein „wenig“ griechischer Ouzo geflossen ist *dumdidum*, aber das war natürlich längst nicht alles, was man so auf Samos erleben kann! Vielleicht kann auch ich Euch mit meinem Reisebericht für das Urlaubsziel SAMOS im Frosch-Programm begeistern.

Die Anreise erfolgte von Düsseldorf mit der Air Berlin im Direktflug auf die schöne Insel Samos. Schon der Anflug auf den Flughafen von Samos ist ein „Erlebnis“. Nachdem man den kurzen Überflug über die Berge geschafft hat, geht es mit scharfer Rechtskurve auf den Airport zu. Der Pilot wusste jedenfalls wo die Bremse ist nach dem Aufsetzen –gut so- da die Landebahn wohl auch nicht die längste ist. Nachdem man dieses Manöver unbeschadet überstanden hatte, wurde man von einer netten Reiseleitung (die für mehrere Veranstalter zuständig war) in der Ankunftshalle empfangen. Mit dem Reisebus ging es dann mit Stops an mehreren Hotels in Richtung Kokkari ins Hotel Helen Yolanda. Dort wurden wir von Mario und Judith herzlich begrüßt, erste Einweisung, auf´s Zimmer Koffer auspacken und dann direkt mal in den Pool. Der Pool hat eine angenehme Größe und zumeist war auch immer eine Liege am Pool frei. Im Juli ist der Pool schon einigermaßen temperiert durch die Sonne, sorgte aber immer für eine kühle Erfrischung. Die Duschen befinden sich quasi unter dem Pool, einfach die Treppe runter und da findet man sie.

Das Meer war noch ein wenig kalt, aber wenn man erstmal drin war, ging es. Den Hausstrand Lemonakia Beach erreicht man in ca. 5 Minuten zu Fuß. Wie in Griechenland vielfach üblich: Ein Kieselstrand. Was aber auch seine Vorteile hat – man hat zumindest den Sand nicht immer im Gesicht bei Wind *haha*! Es ist unbedingt zu empfehlen, Wasserschuhe mitzunehmen, da auch der Einstieg ins Wasser mit Steinen „gepflastert“ ist. Wasserschuhe kann man sich zur Not auch noch in Kokkari kaufen, sollte man sie doch vergessen haben. Zwei Liegen und ein Sonnenschirm kosten 6 Euro pro Tag. Zwei Restaurants befinden sich direkt am Strand, wo man lecker essen kann.

Seeigel gibt es laut Auskunft im Wasser vor Ort wohl nicht.

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Das Hotel Helen Yolanda ist zweckmäßig ausgestattet und sauber. Im Foyer gibt es einen großen Kühlschrank, wo man sich Wasser, Softdrinks und Bier rausnehmen kann (Getränkepreise zwischen 1 und 2 Euro). Alternativ kann man sich das Wasser natürlich auch in großen Flaschen in Kokkari besorgen, ist ein wenig günstiger. Kühlschrank auf dem Zimmer kostet allerdings pro Woche 20 Euro (soweit ich mich erinnere), die Klimaanlage kostet 40 Euro pro Woche (wenn man diese Dinge denn benötigt). Zumindest der Kühlschrank auf dem Zimmer hätte im Preis enthalten sein sollen, Klimaanlage kann ich ja noch akzeptieren. Beides habe ich aber nicht genutzt, da es auch so funktionierte. Zum Frühstück gibt es das übliche Angebot von Brot, einer Sorte Käse und Wurst, Tomaten, Gurken, Joghurt, Obst, Honig… Es gab immer im täglichen Wechsel dazu frische Crêpes mit Nutella oder Spiegeleier, die auf Wunsch für einen zubereitet wurden. Abendessen gibt es im Garden-Restaurant (was zum Hotel gehört), nur die Straße runter. Man hat täglich zwei Gerichte zur Auswahl, vegetarisch oder Fleisch-/Fischgericht. Auch die Wünsche der Veganer wurden berücksichtigt und sogar ein Extra-Gericht gezaubert. Vorspeise und Nachtisch gibt es auch. Alles war immer für mein Empfinden reichhaltig und gut.

Der Safe kostet 10 Euro die Woche, ist aber nicht direkt auf dem Zimmer, sondern in einem separaten Raum im EG untergebracht. Ein PC steht gegenüber der Rezeption für die Gäste zur Verfügung.

W-LAN gibt es auch – allerdings ist der Empfang recht dürftig. Am Pool hat man den besten Empfang, wenn man sich in das Netz des Nachbarhotels einloggt *grins*. Die W-LAN-Codes findet ihr am Infoboard im Foyer. In den meisten Restaurants und Cafés in Kokkari kann man als Gast auch den W-LAN-Code erfragen.. man ist also überall „online“, wenn man das nun möchte.

Die Matratzen waren eher hart als weich, aber das kam mir sehr entgegen. Allerdings hingen die Füße etwas über das Bettende hinaus, und das bei einer Körpergröße von unter 1,90m. Ich hatte ein Zimmer im 1. OG zur Poolseite, und die ganzen zwei Wochen die Fenster offen. Tag und Nacht. Ein Mückenstecker ist dann vielleicht hilfreich. Im Erdgeschoss laufen alle an den Terrassen der unten liegen Zimmer vorbei, wenn es zum Pool geht. Die Zimmer im Dachgeschoss teilen sich eine Dachterrasse, wie ich gehört habe. Da hat man dann auch nicht unbedingt Privatsphäre, wenn andere direkt an der geöffneten Balkontüre vorbeispazieren. Die Zimmer zur Landseite sind offenbar die ruhigsten Zimmer und es prasselt auch nicht den ganzen Tag die Sonne drauf. Dafür fehlt halt der Meerblick. Aber die Mitreisenden in diesen Zimmern waren mit ihrer Wahl auch sehr zufrieden.

Die Badezimmer sind recht klein, aber sauber. Toilettenpapier-Entsorgung wie üblich in Griechenland im Mülleimer. Ein großer Schrank steht zur Verfügung, der vom Platz eigentlich gut ausreicht.

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Fast jeden Tag kann man zwischen Mountainbike-Tour und Wander-Tour wählen. Da ich eher der Wanderer bin, habe ich mich auch verstärkt darauf konzentriert. Vielfach kommt man aber auch bei beiden Touren in die gleichen Orte. Zu empfehlen ist auf jedenfall der Besuch in der Taverne bei Eleni in Vourliotis. Lecker, lecker. Schöne Atmosphäre auf dem kleinen Dorfplatz.

Ich habe ebenfalls die Jeep-Tour mitgemacht, die ich auch empfehlen kann. So sieht man viel von Samos, auch mal die Berge. Die unterschiedlichen Gegenden und am späten Nachmittag die Insel von oben in einem ganz besonderen Licht zu sehen, das war schon toll. Bringt auf jedenfall Spaß!

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Die Bootstour zum Sandstrand auf eine Privatinsel habe ich ebenfalls mitgemacht. Auch dieser Tagesausflug war sehr schön. Für die Überfahrt muss man schon „seetauglich“ sein, je nach Wellengang. An Bord werden noch kleine Leckereien wie Früchte oder Gurke/Tomate und natürlich ein Gläschen Ouzo angeboten. Essen kann man mittags in der Taverne, man kann aber auch selber was zum Essen mitnehmen und dann am Strand ein Picknick machen, das würde ich beim nächsten Mal so machen. Dann hat man mehr Zeit am Strand.

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Der Ausflug zum Wasserfall mit anschließendem Besuch des Hippie-Beach ist auch absolut zu empfehlen. Allerdings auch hier Wasserschuhe einpacken! Das Essen in der Taverne ist auch ein Highlight. Die Omelettes sind köstlich.

Meistens sind wir abends dann noch ins Örtchen Kokkari gelaufen, was immer ein schöner Abendspaziergang war. Da ja gerade noch die Fußball-Weltmeisterschaft war, wurde jedes Deutschland-Spiel open air am Hafen in irgendeinem Restaurant/Café geschaut. Zu empfehlen ist das Cavos, aber da werden Euch Judith und Mario schon die besten Plätze zeigen.

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Alles in Allem ein schönes Frosch-Reiseziel. Samos ist auch eine sehr grüne Insel, man sieht auf den Touren beeindruckende Weinberge. Ach so…. den Samos-Wein muss man auch mal probieren. Ist aber sehr süß, daher nicht jedermanns Sache.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Urlaub auf SAMOS!!

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-Jamassen-

2 Gedanken zu „Samos Juli 2014 – Ich trink´ Ouzo, was machst Du so?

  1. Hilde

    Danke für den ausführlichen Bericht und die Tipps. Ich fahre in drei Wochen nach Samos und freue mich schon sehr darauf. 🙂

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