1. August 2013

Samos oder ein Traum in türkisblau

Reisebericht von Grit Jonczyk (Samos Juni/Juli 2013)
FROSCH Reiseziel Sportclub Helen Yolanda auf Samos, Griechenland

1. Tag
Unsere Ankunft auf der Insel war gegen 15Uhr. Wir kamen aus dem verregneten Deutschland und als wir aus dem Flugzeug stiegen, empfingen uns die heiße griechische Nachmittagssonne und das wunderbare Blau des Wassers. Schon auf der Busfahrt zum Hotel (ca. 40 min.) gab es eine Menge zu entdecken. Kaum angekommen, schwangen wir uns erleichtert in die Flip Flops und die leichten Sommerkleider. Ein kurzer Spaziergang durch das malerische Kokkari, eine frisches Bad im kühlen Blau und dann ein entspannter Sonnenstuhl im „CafĂ© del Mar“, in der Hand einen eiskalten FrappĂ©: Wir waren im Urlaub angekommen.

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2. Tag
Das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen bot alles, was man braucht. Beim zweiten Kaffee kamen wir in den Genuss von Marios und Tanjas Inforunde; ein ausgesprochen heiteres Event, was ich jedem nur nahelegen kann, der seine Lachmuskeln trainieren will, naja, informativ ist es nebenbei auch noch. Nach dem Frühstück waren wir mit Tanja auf der „Einsteigerwanderung“, wo man einen guten Überblick über Kokkari und Umgebung bekommt. Danach war  nur noch Strand und Entspannung angesagt. Das Abendessen im Gartenrestaurant war immer reichlich und gut. Nur mit dem Dessert war ich nicht immer glücklich, als echte Naschkatze hätte ich da mehr erwartet. Wenn man mal auf eigene Faust etwas essen will, hat man 2 von 7 Tagen in der Woche auch Gelegenheit dazu.

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3.  Tag
Heute hatte ich mich für Mountainbiken mit Mario eingetragen. Die griechische Hitze sollte man bei den Höhen- und Streckenkilometern unbedingt mit „einkalkulieren“. Wie erinnert Mario immer so schön: selbstständig und viel trinken und beim Pausieren in den Schatten stellen, wo es nur geht. Wenn man es langsam angeht und sich akklimatisiert, geht es wirklich gut und macht auch extrem viel Spaß, weil die Touren abwechslungsreich sind. Nachmittags war Strandprogramm und abends nach dem Abendessen sind wir mit der Gruppe auf einen kleinen Marktplatz von Kokkari gegangen und haben Openair-Musik von einer Zwei-Mann-Band gehört. Über die Musikqualität ließ sich streiten, aber nach ein paar Wein passte auch das, wir tanzten und gingen anschließend nachts um 2Uhr noch eine Runde im Meer baden. Diese Reihenfolge kann ich nur empfehlen.

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4.– 6. Tag
Die folgenden Tage gab es meist die Auswahl zwischen variierenden Wander- oder Radtouren, man kann aber auch immer eigene Unternehmungen machen. Zweimal pro Woche gab es Fitnesseinheiten wie Bauch-Beine-Po oder Aquafitness, die hauptsächlich von der weiblichen Belegschaft angenommen wurden, warum nur ;-)? Diese finden immer abends statt und beruhigen enorm das schlechte Gewissen bei all dem guten Essen. Es werden auch Ausflüge in die Türkei oder zu anderen nahegelegenen Inseln angeboten, sowie Jeep Touren. Ich habe diese Angebote nicht genutzt, aber die Teilnehmer der Ausflüge haben positiv davon berichtet. Das Hotel an sich ist einfach, die Zimmer, vor allem das Bad sind eher etwas eng (zumindest zu zweit), aber es ist alles sauber und man kann sich wohl fühlen. Eine Klimaanlage kann man im Zimmer für ein paar Euro dazu mieten, wir haben sie allerdings nicht benötigt. Ein paar Gäste haben sich hiermit auch erkältet. Wir kamen abends immer eher spät zurück, waren dann ordentlich müde und konnten bei offenem Fenster gut schlafen. Es gibt einen tollen Pool und manche Zimmer haben auch Meerblick. Internetzugang gibt es frei für alle an einem Computer im Eingangsbereich des Hotels.

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7. Tag
Ich habe mir mit einer Freundin an einem Samstag ein Auto ausgeliehen, um eine Inselumrundung zu unternehmen. Wir haben uns vorher von den Teamern gute Tipps geholt, da ein Tag schon recht kurz ist, um viel von der Insel zu sehen. Ich würde euch eher 2 Tage Mietauto empfehlen, wenn ihr öfter mal einen Stopp einlegen wollt, um euch manche Orte genauer anzusehen. Man darf bei den Mietautos keinen besonderen Komfort erwarten, aber für unseren Zweck hat es absolut ausgereicht. Immerhin gab es eine Klimaanlage, das ist das einzig Wichtige. Die Karten aus den meisten Reiseführern reichen für die Rundfahrt völlig aus, aber auch in den Autovermietungen gibt es immer noch weitere Karten. Die Abendstimmung in Potami Beach (Nordwesten) in der Hippie Bar, am besten  im Himmelbett, dazu ein lecker Cocktail, sehr zu empfehlen.

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8. Tag
Am Sonntag waren wir auf den Tipp von den Teamern und ein paar anderen Gästen hin, in Kokkari Fisch essen. Zu empfehlen sei hier allerdings nur die Dorade, weil diese wirklich frisch gefischt wird. Alle anderen Meerestiere seien eingefroren und schmeckten auch nicht so gut. Restaurantempfehlungen und andere Infos hängen im Eingangsbereich aus. Wir haben Dorade in „Amors Plaz“ gegessen, dazu einen guten Weißwein getrunken, das ist sehr gut gewesen, auch das Personal war sehr witzig. Kokkari hat für jeden Abend eine nette Bar, es gibt sehr viele, nicht alle sind gleich gut. Lasst euch hier ein paar Tipps geben. Ab und zu gibt es Live-Musik, was wir ganz gut fanden und auch hin und wieder mal in Anspruch genommen haben.

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9. Tag
Im Rückblick, noch leicht berauscht von den schönen Erlebnissen, Momenten, den Farben, Düften und der tollen Landschaft, fanden wir diesen Urlaub großartig. Es gab nichts Negatives. Die Teamer waren klasse, das Hotel und das Essen gut und das Programm vielseitig. Der Ort Kokkari war für uns der schönste der Insel. Und das Wetter war sowieso genial. Es waren ca. 30 Gäste im Hotel, ca. 70-80% Frauen, was aber laut Teameraussagen immer mal variiert. Es waren viele nette und unterschiedliche Gäste da, wir haben uns durch die angebotenen Aktivitäten kennengelernt und wirklich eine Spitzenzeit zusammen gehabt. Resultat: Samos ist absolut empfehlenswert!

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Ein Gedanke zu „Samos oder ein Traum in türkisblau

  1. Viola

    Samos ist wunderschön. Mario ist ne echte Lachkanone. Immer mal was neues. Auf diesem Weg vielen Dank für die schönen Tage, wenn auch schon länger her.

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