23. September 2010

Sardinien Aug/2010 – Feierabend! Urlaub! Froschurlaub!

Reisebericht von Achim Plattner [aplattner at freenet.de]
FROSCH Reiseziel Sportclub  Le Quattro Lune in Orosei auf  Sardinien

Freitag, 20. August 2010. 17.00 Uhr in einem Büro in Saarbrücken.

Nach öden Sommermonaten im Büro und nicht wirklich ansprechendem Sommerwetter nach Feierabend, war ich reif für die Insel. Dieses mal durfte es dann auch ruhig das exklusive und nicht ganz billige Sardinien sein.  Also Koffer raus aus dem Keller, Packliste von Brigitte (war der erste Treffer in google) und rein die Klamotten. Wie schön doch packen für den Sommerurlaub ist. Fast hätte auch meine Sporttasche gereicht.  Dann ab ins Bett. Samstag um 11.00 Uhr sollte es los gehen.

Die Anreise
Um 9.00 Uhr rappelte der Wecker. Da war ich allerdings bereits wach. Gunter, mein Nachbar,  hört gerne einmal seine neuste CD beim Frühstück … und das in entsprechender Lautstärke. 11.00 Uhr startete mein Urlaubsexpress der DB von Saarbrücken Richtung Köln. Ein Gläschen Wein von einer netten Frauentruppe zwischen Koblenz und Bonn, dann war ich da. 15.00 Uhr. Über drei Stunden vor Abflug. Also ist Flughafenprogramm angesagt. Orientieren, bummeln, einchecken und warten. Warten mit anonymen Mitreisenden am Gate. Gegen 18.30 Uhr ging es endlich los.

Mit AirBerlin Richtung Süden. Eine Zeitung, ein Käsebrötchen und ein verrücktes Backpackerpärchen neben mir und dann… In wenigen Minuten erreichen wir Olbia Airport… ließ uns die nette Co Pilotin aus den Bordlautsprechern wissen.  Sardinien. Urlaub. Sonne. Meer. Aber um 21.30 Uhr Uhr war davon noch nicht viel zu sehen. Erst einmal das Froschschild, das die charmante Claudia am Airporteingang als Sammelzeichen in die Höhe hielt. Ja und eine Truppe von 10 kleinen Fröschen, mit denen ich u.a. die kommende Woche verbringen sollte. Nein elf. Otto kam etwas später. Hatte den Taxifahrer mit einem Froschteamer verwechselt.  Dann ging es mit zwei Froschbussen 90 min. lang Richtung Orosei. So daß um 23.00 Uhr unser Ziel erreicht war. Das hieß nach 12 Stunden Anreise dann wirklich mein Bett auf Zimmer 208. Hey Berni. Ich bin Dein Zimmernachbar die Woche. Schnarch‘ nicht zu laut. Gute Nacht ….

Der Ort/Die Anlage
Am kommenden Tag sah ich dann mein Wochen Domizil. Wow!!!!! Ja. So hatte ich mir das vorgestellt. Das Hotel, eine große Anlage mit einem riesigen Pool. Auf einer Anhöhe gelegen und mit einem herrlichen Blick auf das türkisblaue Meer, inkl. einem fantastischen Sonnenaufgang. Die Anlage erinnerte mich gleich an Melrose Place (Keiner lacht. Mußte ich mit meiner Ex ab und an gucken). Also riiiiesen Pool mit tausend Liegestühlen. Kleine aber feine Zimmer mit schönem Balkon (für die, die sich Kategorie A leisten können). Eine schöne Terrasse zum Essen und Plaudern. Eine Bar. Ein Partykeller. Eine Fitnesswiese mit Volleyballfeld. Ein Tennisplatz a la Wimbledon. Ein Kunstrasenfeld für Fußballer. Tischtennisplatte, Kicker und ein kleiner Tante Emma Laden für alles was man während des Urlaubs außerhalb der Mahlzeiten verzehren muß und trinken will.

Ach ja. Da gab‘ es ja noch mehr. Auch wenn ich in der Woche dieses mal hauptsächlich zwischen Hotel  und Meer gependelt bin, möchte ich für die Aktiven unter Euch kurz die Landschaft rund um das Hotel beschreiben. Wie gesagt. Blick nach vorne auf das offene Meer. Blick nach hinten auf die nicht minder schöne Gebirgslandschaft. Richtung Meer liegen vom Hotel aus viele Ferienhäuser der Italiener und eine Menge Pinienbäume. Und Pinienbäume riechen bekanntermaßen nach Sommerurlaub. Bis zum Hausstrand waren es fünf Minuten den Berg runter. Herrlich. Flacher weißer Sandstrand bis mind. hundert Meter ins Meer. Dann erst brauchte man einen Freischwimmer. Und das Wasser. Glasklar!!!!!!!! Zudem super bequeme Liegen des Nachbarhotels. Kann man sich ruhig hinlegen. Erst am vorletzten Tag wurden wir vertrieben. Das war uns allerdings egal. Denn den Rauswurf konnte man hervorragend in der Strandbar begießen.  Umrahmt wurde das Szenario noch von vielen afrikanisch stammenden Strandverkäufern und einer Menge italienischer Familien mit einer Meeenge Bambinis (um diese Zeit hat Italien Urlaub). Wer mehr von der Umgebung oder gar der Insel sehen wollte, der konnte sich ein Bike schnappen oder sich den vielen Tagesausflügen anschließen.

Das Programm
Dieses wurde uns wie bei Frosch wie gewohnt zu Beginn der Woche vorgestellt. Biken, Wandern, Surfen, Segeln, Yoga, Bauch/Beine/Po, Stadtbesichtigung, Canyoning, Kajak, Tauchen, Höhlenklettern … Habe ich was vergessen. Bestimmt. Hätte ich alle Angebote wahr genommen, wäre ich heute noch auf der Insel. Zudem hatte die Umgebung rund um das Hotel alleine schon 90% Wellnessfaktor für mich.

Die übrigen 10% widmete ich dem Biken. Davon brachte mich eine Tour über 35 km und 700 Höhenmeter ins nahegelegene Hinterland an meine Grenzen. Mit einem schicken Radrikot ausgestattet, konnte ich zwar noch am ersten Anstieg unserem Ironman Finisher Jan  Paroli bieten. Aber dann kam bei 40 Grad in der Sonne am nächsten Berg die Wand. Absteigen und schieben. Sehr peinlich. Bei den Temperaturen sollte man sich eben seine Kräfte gut einteilen. Am Ende war es dennoch ein schönes und sportliches Naturerlebnis .

Zumindest konnte ich die Schmach am Berg durch eine respektable Leistung bei der ersten improvisierten Pool Schwimmnudel WM ausmerzen. Der Muskelkater hielt jedoch noch etwas länger und ich hätte mich zu gerne noch bei Claudia für eine ihrer hochgelobten Massagen zur Verfügung gestellt. Leider war alles schon ausgebucht. So blieb mir nur der Wellnesscocktail in der hauseigenen Disco. Wo ich allerdings bei hervorragender Mucke von DJ Martin bis tief in die Nacht abzappeln konnte.

Da Nächte am Meer aber bekanntlich auch sehr lau und warm sind, verbrachten wir diese mehrmals mit ein paar Alkoholika und Knabberspaß am Meer. Dort erfuhr ich dann auch von Silvias genialen Taucherlebnissen. Ottos faszinierendem Kletterabenteuer in der naturbelassenen Tropfsteinhöhle mit spontanem Wildschweinessen bei Einheimischen. Sabines Karibikfeeling an den nahegelegenen Traumständen OASE I-V und von ebenso eindrücklichen Kajak- und Canyoning Touren. Also. Die Tagestouren lohnen sich !!!


Die Teamer

Das Trio Infernale.
Anne, die Sportmaus. Martin, der Entertainer. Claudia, die Chefin. So würde ich die drei knapp beschreiben. Aber natürlich haben alle drei viel mehr zu bieten. Vor allem waren sie immer gut gelaunt und jederzeit professionell.

Vielen Dank nochmals an Euch. Großes Lob.

Die Gruppe
Die Mitreisenden sind für mich immer das Besondere an Frosch.
Ich bin ja nun bereits einige Male mit Fröschen unterwegs gewesen. Auf die Gruppe konnte ich mich immer verlassen. Deshalb braucht auch kein Alleinreisender Bedenken zu haben, außen vor zu stehen. Es gibt immer jemand, mit dem man auf gleicher Wellenlänge ist.

Meist reicht die Zeit nicht aus, um alle kennen zu lernen. Oder doch. Die Froschabschluß Party im November ist bereits fest in meinem Terminkalender eingetragen.

Vielleicht treffe ich dort nochmal meine tolle Truppe. Also… Vasco, Lino, Tom, Berni, Otto, Kerstin, Kristina und all‘ die Anderen.

Das Urteil
Land:  sehr gut
Anlage:  sehr gut
Programm:   sehr gut
Teamer:  sehr gut
Gruppe: sehr gut

Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt ….

Ein Gedanke zu „Sardinien Aug/2010 – Feierabend! Urlaub! Froschurlaub!

  1. Tom (Thomas aus der Pfalz)

    Hi Achim, toll geschrieben! Trifft es echt super – Darauf einen Moselwein :))
    Grüße an alle die dabei waren!

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