2. Juli 2013

Sardinien Mai/Juni 2013

Reisebericht von Sonya (sonyavelikova@yahoo.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Le Quattro Lune in Orosei, Italien

Nach etwa 1½ Stunden Flugzeit erwartete uns eine landschaftliche Vielfalt: weiße Sandstrände, einsame Buchten umgeben von roten Granitfelsen, idyllische Bergdörfer und die mediterrane Freundlichkeit der Sarden.

Umgebung

Das Hotel Le Quattro Lune befindet sich nicht weit vom Strand in der Nähe von Juniper-Bucht, Naturpark Biderosa und Ginepro Beach. Zum Hotel gehören ein Restaurant, Tennisplatz im Freien und eine Strandbar. Eine sehr schöne Hotelanlage mit einem gepflegten großen Palmengarten und einer riesigen Poollandschaft. Ein Hotel, in dem man sich sehr wohl fühlen konnte. Der nächstgelegene  Ort, Sos Alinos ist mit dem Fahrrad in 5 Min. erreichbar. Dort gibt es zwei große Supermärkte, eine Apotheke, eine alte Kirche, einen Frisör und viele Bars und Gaststätten und unsere Liebligseisdiele, die beste in der Umgebung: “Gelateria del Viale“. Für Sardinien gilt die allgemeine Meinung über Italien: das Essen wird mit viel Phantasie und guten Zutaten zubereitet, der Wein ist gut, die Sarden sind sehr freundliche herzliche Menschen mit viel Stil und Eleganz. Die wunderschöne Abende mit gutem Essen und Wein werden mit der italienischen Musik erst rund.

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Die nächstgelegene Stadt ist Orosei, etwas 8 km. nördlich von Sos Alinos. Orosei ist eine kleine Stadt mit 7.000 Einwohnern mit einem kilometerlangen Sandstrand und einer gemütlichen Altstadt mit alten sardischen Mauerwerken und Kirchen. Sehr beeindruckend ist die Bootsprozession zu Ehren der heiligen Madonna des Meeres. Die Prozession findet am letzten Sonntag im Mai statt. Bei der Prozession wird die Statue der Madonna del Mare durch die Straßen von Orosei getragen und anschließend in blumengeschmückten Booten zur gleichnamigen Kirche an der Mündung des Flusses Cedrino gebracht.

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Kurz hinter Sos Alinos, etwas 3 km. von unserem Hotel entfernt und gut mit dem Bike zu erreichen, liegt der Naturpark Biderosa – traumhafte Strände und einzigartige Landschaften. Neben den Pinienbäumen, tiefblauen Lagunenseen, Schotter- und Radfahrwegen sowie atemberaubenden Ausblicken auf den Golf von Orosei, hat der Naturpark auch fünf Dünenlandschaften mit puderzuckerfeinen weißen Sand und einer begrenzten Anzahl an Badegästen. Zum Schutz der Naturlandschaft ist pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Fahrzeugen zugelassen. Der Einlass pro Fussgänger/Fahradfahrer kostet 1 Euro inkl. Landkarte.

Ausflüge

Wir haben vielseitige Fahrradtouren mit Fabian unternommen, um die Schönheit der Insel zu erkundigen. Die Touren waren leicht bis mittelschwer und dauerten etwa 4-6 Stunden. Es gibt natürlich Badestops, Pausen zum Eis essen, Natur oder Kultur.

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Mit Davino und seinem Hund Emma von Keya-Sardinien unternahmen wir leichte und anspruchsvolle Wanderungen sowie Canyoning, Kajak Touren und Höhlenwanderung.
Wir haben eine Wanderung zu Monte Albo unternommen. Der Berg liegt inmitten einer Landschaft von Felsen und Wäldern, deren Schönheit großartig ist. Der Berg verdankt seinen Namen der weißen Farbe des Kalkgesteins. Davino hat berichtet, dass eine Mitternachtswanderung beim Vollmond faszinierend ist, da das Gestein leuchtet und keine Beleuchtung norwending ist. Leider hatten wir in den 2 Wochen keinen Vollmond L. Die Wanderung in diesem Gebirge ist landschaftlich sehr reizvoll: hier gibt es riesige uralte Ahornbäume, seltene Blumen- und Pflanzenarten. Wir haben sogar Mufflons gesehen. Davino liebt seine Insel und kennt jedes Blättchen und Tierchen. Er erzählte uns viel über die Natur, Geschichte und Kultur der Insel.

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Sardinien trägt zu Recht den Namen Smaragdküste: Der Name stammt von der smaragdähnlichen Farbe des Wassers. Das Meer leuchtet tiefgrün bis türkisfarben. Claudia hat uns die Costa Esmeralda, eine der schönsten Küsten der Welt gezeigt. Porto Cervo ist das touristische Zentrum der Costa Smeralda, das sich als Urlaubsort des internationalen Jet-Sets etabliert hat. Teile des James-Bond-Films „Der Spion, der mich liebte“ wurden an der Costa Smeralda gedreht.

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Wer neben der Natur und den wunderschönen einsamen Stränden, zwischenzeitlich die Stadtflair vermisst, kann in Olbia kurzzeitig wieder Innenstadtluft schnuppern. Die Hafenstadt liegt an der Nordküste Sardiniens und ist neben Cagliari das Zentrum des Schiffs- und Flugverkehrs und der wichtigte Passagierhafen der Insel. Von Piazza Margherita kann man den granitgepflasterten Corso Umberto, der Promenadenmeile von Olbia mit vielen Geschäften Bars, Pizzerien und Restaurants bis zum Hafen folgen. Die Stadt hat eine Mittelmeerflair mit alten Burghäusern mit schmiedeeisernen Balkonen.

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Nächstes Jahr geht es wieder nach Italien, vielleicht nach Kampanien oder in die Toskana. Oder auch woandershin. In Italien gibt es viel zu entdecken.

Ciao bella Italia, forse ci vediamo l’anno prossimo!

Ein Gedanke zu „Sardinien Mai/Juni 2013

  1. Viola

    Sardinien hört sich sehr gut an. Schön, dass es keine Partydestination ist und man „ganz schön abgeschnitten“ sein soll. So richtig schöne Natur genießen mit vielen, vielen Wanderungen und Fahrradtouren und genial relaxen ohne lärmende nervenden Strandmitbentuzter. Einfach nur Toll.
    Ich glaube meine nächste Frosch Reise wird deshalb Sardinien sein.
    Hoffe, dass die Reiseberichte stimmen. 🙂

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