16. September 2009

Sarti – im Land der griechischen Götter bei Mythos und Ouzo

Reisebericht von Angie Z.
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Pontos in Sarti, Griechenland

Für den Sommerurlaub 2009 fiel die Wahl der Location meiner Freundin und mir, wie auch das letzte Jahr, auf Griechenland und die Halbinsel Chalkidiki. Diesmal entschieden wir uns für den zweiten Finger Sithonia.

Am 27. August 2009 ging es für eine Woche nach Sarti. Uns reizten an dieser Destination besonders die Nähe des Hotels zum Strand, das klare Meer und natürlich auch der Partyfaktor.

Nachdem ich mit zwei anderen Mädels in Thessaloniki gelandet war und von Frosch wie immer total nett empfangen wurde, warteten wir eine Weile auf zwei Männer aus Zürich und dann ging es in einem kleinen Bus auf lange Fahrt nach Sarti.

Leider kamen wir im Dunkeln im Hotel Pontos an (bekamen auch nur noch ein Sandwich und eine Flasche Wasser, obwohl wir uns so auf leckeres Essen gefreut hatten) und so ließen wir uns am nächsten Tag von der toll angelegten Hotelanlage und dem Strand überraschen. Die Gartenanlage ist wirklich sehr gepflegt. Auf der Anlage befindet sich sogar ein Gehege mit Schildkröten. Meine Freundin war schon ein paar Stunden früher im Hotel angekommen und begrüßte mich herzlich mit offenen Armen. Nachdem wir kurz mein Gepäck auf unser Zimmer (Souterrain) gebracht hatten, fanden wir uns auf ein „Mythos“ an der Poolbar ein. Wie ich es bisher bei Frosch kennen gelernt hatte, kam man ungezwungen und schnell ins Gespräch mit anderen Fröschen, lachte gemeinsam und sprach über Gott und die Welt. Der erste Abend war jedoch nicht mehr allzu lang.

Hotel-Pontos

Poolbar

Wir starteten am Freitag so richtig in unseren Urlaub. Wie auch das letzte Jahr ließen wir die sportlichen Aktivitäten auf uns zukommen, entschieden eher spontan und legten besonders Wert auf die Entspannung am Strand. Nach dem Frühstück ging es in zwei Gruppen per Mountainbike auf kurze Entdeckungstour durch den Ort, wo uns die wichtigsten Dinge gezeigt wurden (Geldautomat, bestes Eis von Sarti, Apotheke). Das Eis war wirklich ein Traum. Wir haben es uns viel zu selten schmecken lassen. Zwei weitere Leckereien entdeckten wir in der Woche in Sarti: Den Crêpeladen und die Bäckereien mit Ihren Keksen, Kokosmakronen und Fetaspezialitäten. Für die Kokosmakronen wäre ich gestorben und der Crêpe mit Banane und Schokosauce war der Hammer! An die Kalorien durfte man natürlich keineswegs denken. Aber auch Sportler brauchen manchmal Süßes. Ansonsten ist Sarti eher touristisch geprägt mit einigen netten Cafés und Bars.

Danach ging es ab an den schönen feinsandigen Strand und das erste Mal ins Meer. Ein Traum! Hier ließ es sich aushalten. Wir hatten hier wunderbaren Blick auf den Berg Athos. Zwischendurch einen Frappé oder anderen Drink von der Beachbar. Dies wurde hier auch gern gesehen, denn mit einem Drink durfte man am Tag eine Liege nutzen. An der Beachbar konnte man Eis oder Sandwiches (kalt oder warm) für den Hunger oder Appetit zwischendurch kaufen. Im Hotel erwarb man alles per Verzehrkarte, die man zuvor für 55,00 € erhielt. Nur an der Beachbar zählte nur Bares, so dass man leider am Strand stets Bargeld mit sich tragen musste.

Beachbar

Am frühen Abend ging es irgendwann aufs Zimmer, ab unter die Dusche und ins Outfit für den Abend. Das Abendessen gab es täglich ab 20 Uhr. Entweder traf man sich zuvor in der Poolbar auf einen Drink oder direkt im Restaurant. An mehreren Tischen aßen wir Frösche gemeinsam. Das Buffet hielt Salat in vielen Varianten und warme Speisen bereit. An dieser Stelle ein Lob an die Kellner im Restaurant für die tolle Arbeit. Immer vor dem Dessert gegen 21 Uhr stellten die Teamer das Programm für den nächsten Tag vor. Nach dem Essen ging es zur Poolbar und das hieß Start in den Partyabend bei „Mythos und seinen Freunden“. Nur schade, dass irgendwann die Musik gedrosselt und die Türen der Bar geschlossen wurden. Wir ließen uns die Stimmung jedoch nicht vermiesen und genossen zwischendurch die frische Luft am Pool. Einer der nächsten Abende wurde an die Beachbar und einem Cocktailabend verlegt. Drei Cocktails gab es zur Auswahl. Die Stimmung am Strand war feucht-fröhlich und wunderbar.

Barbecuebucht

Natürlich durfte auch dieses Jahr ein Bootsausflug nicht fehlen. An diesem Tag machten wir uns um 13.30 Uhr alle auf den Weg durch Sarti zur Anlegestelle der „Katepina“. Mit 3 Badestops ging es zu einer wunderbaren Bucht, in der wir leckeres Barbecue genossen. Für mich wurde auf dieser Tour ein Traum wahr, wir haben zweimal Delfine gesehen. Auf der Hinfahrt zur Bucht begleiteten uns 6-7 Delfine und auf der Rückfahrt ebenso. Wahnsinn. Leider haben sie sich zumindest von mir nicht auf einem Foto festhalten lassen, so dass ich die Erinnerung so mit mir trage. Die Bilder, die ich geschossen habe, sind mehr Suchbilder und zeigen nichts als blaues Meer. Abends hieß es dann „Sarti by night“. Die Meisten von uns zogen mit Ede und Judith in eine chillige Cocktailbar an der Strandpromenade. Einige Frösche konnten es ohne eine frische Dusche und neues Outfit doch nicht aushalten, zogen erst weiter ins Hotel und stießen später zu uns. Weiter ging es an dem Abend in die urige „George’s Bar“. Was ich hier sah, zauberte mir ein Grinsen auf’s Gesicht. George sorgte mit wahnsinnig guter Laune für Musik, die uns nicht lange still stehen ließ – ab zu Ede und Judith auf die Tanzfläche. „George’s Bar“ kann man wirklich mit einer Berliner Eckkneipe vergleichen, finde ich. Etwas schmuddelig und ranzig, jeder Millimeter gefüllt mit Erinnerungen aus aller Welt, urigen Details und Kuriositäten. Diesen Fleck Erde muss man gesehen haben. Ich entdeckte mit Einigen noch die Open Air Disco von Sarti. Die Location fand ich richtig gut, jedoch waren wir zunächst allein. Später kamen noch ein paar Frösche dazu. Wir tranken einen Absacker und machten uns auf den Weg zurück zum Hotel.

Bootsausflug

Die Joghurt Tour per Mountainbike wurde als einfache Tour angeboten und hatte als Ziel, wie der Name schon verrät, die Joghurtbucht. Es ging über den Hausberg ab zur Joghurtbucht. Nur am Rande, als wirklich einfach kann man die Tour nicht bezeichnen. Aber das ist wahrscheinlich Ansichtssache. Unser Trainingszustand war wohl zu diesem Zeitpunkt nicht der beste. Sonst bieten die Teamer je nach Geschmack in der Woche mehrere Touren per Pedes oder per Mountainbike sowie Fitnesskurse an. Hier haben sich Ede und Judith viel einfallen lassen, von BMW (Bauch muss weg) über Tae Bo hin zu Aquafitness. Sogar ein Kurs mit Wellnessfaktor war dabei, Ede hat den Teilnehmer eine entspannende Quarkmaske verpasst. Das war ein unvergessliches Bild für Götter auf der Fitnesswiese.

Auch die Kajaktour kann ich nur empfehlen. Aufgrund der großen Nachfrage wurde am Mittwoch eine zweite Tour angeboten. Hier kann man nur sagen, dass die Teamer wirklich flexibel waren. Mit Marcel, dem Allrounder unter den Teamern, ging es vorbei an einer Fledermaushöhle zur Goa Bucht zum Chillen. Marcel hatte sogar einen kleinen Snack für uns Frösche mir dabei. Klasse war die Musik in der Bucht. Ich kann mir gut vorstellen, dass hier abends eine super Stimmung herrschen muss. Mit meinem Steuermann hinter mir machte die Tour richtig Spaß. Fledermäuse haben wir keine entdeckt und die Höhle an sich war nun auch nicht gerade der Kracher. Einmal reinfahren, wenden und dann wieder raus. Das war’s. Aber die Bucht sollte man gesehen haben.

Der letzte Tag hielt schöne Stunden bereit. Besonders die Farewell Party war super. Trotz der Abschiedsstimmung war es eine der besten Partys der Woche. Die Teamer hatten sich zur Verabschiedung etwas einfallen lassen. Einen Sketch, der sich an dieser Stelle nur schwer beschreiben lässt, bei dem Marcel aber sehr leiden musste. Ich habe Tränen gelacht. Echt klasse! Dann bekamen noch die Wassersportler, die Scheine gemacht hatten, von den Leitern der Wassersportstation Ihre Auszeichnungen mit einer kleinen Taufe. Nachdem wir in der Poolbar ausgiebig bei guter Musik gefeiert hatten, verlagerten wir die Party an den Strand. Hier chillten wir bis in die Morgenstunden ab. Einige von uns sogar bis zur Abfahrt früh morgens. Was für ein schöner Abschluss!

Am Abflugtag wurde ich erst nachmittags abgeholt, so dass ich den Tag noch super am Strand und im Ort genießen konnte. Nach dem Frühstück ging es zum Strand, dann nach Sarti zum Essen und danach noch an den Pool bis ich mich schweren Herzens für die Abfahrt fertig machen musste. Meine Freundin und einige lieb gewonnene Menschen standen am Bus und verabschiedeten uns. Und was soll ich sagen, bei mir flossen, obwohl nicht gewollt, doch die Tränen, weil diese Menschen am Bus eine La Ola starteten. Solch ein toller Abschied, danke Euch allen!

Nun habe ich Chalkidiki zweimal besucht und muss sagen, schon ein nettes Fleckchen Erde. Leider vergleicht man ja am Ende doch und so sind die Nachwirkungen von Polychrono doch noch zu spüren. Dieser Urlaub war unvergleichlich. Diese Destination bietet Frosch ja nun leider nicht mehr an. Wirklich schade. Ich habe viele Leute in Sarti kennen gelernt, die auch in Poly waren und ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Ich erinnere mich gern die Woche zurück, zehre von der Erholung und habe wieder nette Frösche kennen gelernt, die ich hoffentlich auf der Sommerabschlussparty in Münster wiedersehe.

Angela Z.

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