24. Juni 2013

„Sarti ist doof!“

Reisebericht von Martin
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Pontos in Sarti, Griechenland

Mit diesem Satz soll der Reisebericht beginnen, vereinbarten mein Urlaubsbekannter Marco und ich, als wir im Bus mit knurrendem Magen und grauen Wolken am Himmel nach Sarti fuhren. Jetzt, wo wir wieder in der Heimat sind und eine sehr schöne Zeit in Sarti erlebt haben, würde ich den Satz gerne streichen. Aber eine Vereinbarung ist eben eine Vereinbarung.

Ankunft am Flughafen Thessaloniki
Kaum gelandet und aus dem Flugzeug gestiegen, brachte uns ein Bus-Shuttle zur Flughafenhalle, wo wir gleich die Gepäckbänder sahen.  Ganz anders als in Frankfurt, wo man oft Kilometer zurücklegen muss, um an seinen Koffer zu kommen. Als ich meine Verwunderung Marco mitteilte, drehte sich eine Frau um und lächelte uns zu. Beim Warten auf die Koffer kamen wir ins Gespräch und lernten Kathrin kennen, die ebenfalls einen Frosch-Urlaub im Hotel Pontos gebucht hatte. So wurde aus drei Alleinreisenden schnell eine kleine Reisegruppe. Mit den Koffern gingen wir zum Frosch-Sammelpunkt, wo wir auf weitere „Fröschle“ trafen und dann per Bus zum Hotel gebracht wurden.

Hotel Pontos
Das Hotel  hat einen sehr warmen und idyllischen Charakter mit einer gepflegten Grünanlage. Die Fotos auf der Frosch-Homepage zusammen mit der stichpunktartigen Beschreibung „Sportclub direkt am Meer“, „Griechenlands schönste Strände“, „Partys mit Kultstatus“ waren die Hauptgründe, wieso ich mich für dieses Hotel entschieden habe. Bis auf „Partys mit Kultstatus“ hat an der Beschreibung und den Fotos alles gepasst. Den Punkt haben wir dann aber auf Eigeninitiative auch erfüllt. Ich sage nur „Souterrain-Party“ (Insider wissen was gemeint ist ;-).

hotel

Sportangebote
Das Sportangebot ist vielseitig und abwechslungsreich und die sehr netten Teamerinnen These und Meike haben uns die verschiedenen Gegenden rund um Sarti  gezeigt, ob zu Fuß oder mit dem Bike. Kleiner Tipp am Rande: Nehmt an der Technik-Tour (da wird der richtige Umgang mit dem Bike gelehrt) teil und zieht euch Fahrrad-Handschuhe an. Ich bin am zweiten Urlaubstag bei der „Joghurt-Tour“ über den Lenker vom Fahrrad gestürzt. Glücklicherweise hatte ich bloß Schürfwunden, aber mit Beachvolleyball war es ab da vorbei.

 

sport

Die Fröschle
Wie bereits im Intro erwähnt, haben wir uns bereits am Gepäckband vom Flughafen als kleine Dreier-Gruppe zusammengefunden. Und die Gruppe wuchs… J Während der Busfahrt waren wir mit Karin und Meinhard bereits zu fünft und es wurde viel gequatscht und gelacht. Das Hotel war leider nicht ganz ausgebucht,  so dass wir insgesamt ca. 30 Fröschle waren. Aber bekannter weise heißt  es ja „Qualität geht vor Quantität!“ und das konnte man bei unserer Gruppe fett unterstreichen. Auch wenn wir statistisch gesehen ca. 70 % Alleinreisende waren, konnte man zum Schluss meinen, dass wir alle zusammen als Gruppe angereist sind. Die Abschiede sind uns schwer gefallen und es wurde jedes Mal dem Bus zum Flughafen hinterher gewunken. An alle die mit mir auf Sarti waren und den Bericht lesen: „Es war mir eine Ehre und danke für die schöne Zeit mit euch!“

gruppe

Nachtleben
Das Nachtleben war in unserem Reisezeitraum eher mager. Ich weiß nicht ob sonst mehr los ist, aber bei zwei von drei „George’s Pub“ Besuchen war die Kneipe leer. Erst beim letzten Abend war der Pub gut gefüllt und er hat auch mal auf seiner Trompete gespielt. Die Disco „Makedonia“ war eigentlich immer gut besucht, aber hauptsächlich von Einheimischen. Das hat dazu geführt, dass wir unser Nachtleben oft selber organisiert haben, indem wir Wein und Knabberzeug gekauft haben und uns am Strand oder im Souterrain getroffen haben.

strand

Insider-Tipp
Leiht euch Quads aus!!!! Marco („Jawoll“) und ich sind mit Kathrin, SandraK, Ilona und Volker an der Küste von Sithonia entlang gefahren und haben unter anderem die „Joghurt-Bar“ und die „Las Bandidas Bar“ besucht. Ein Ausflug mit vielen schönen Bildern und Erinnerungen. Ein Quad hat für einen ganzen Tag 50 Euro gekostet und wir haben bei unserer Tour (ca. 100 km) noch 3-4 Euro Spritkosten gehabt.

quad

Fazit
Ich bin urlaubsreif und vom schlechten Wetter genervt in Sarti angekommen. Jetzt bei super Wetter und energiebeladen gehe ich wieder täglich auf die Arbeit, aber ich schwelge noch in Erinnerungen von dem schönen Urlaub. Die ersten Treffen unserer Frosch-Gruppe sind auch schon geplant bzw. haben schon stattgefunden.

Jamas & Jawoll,

Euer Martin

4 Gedanken zu „„Sarti ist doof!“

  1. Meike

    Jassu lieber Martin,
    Vielen Dank für den Reisebericht! Macht Spaß zu lesen. Ein herzliches Jawoll in die Heimat aus Sarti… : ) War ne geile Zeit mit euch! Du glaubst nicht was der Gast der gerade dein Zimmer bewohnt sagte als ich ihn dorthin brachte und er sein Souterrain erblickte…. – richtig: Jawoll!!! Da hatte ich ein kurzes flashback und mußte mich erstmal wegschmeißen. Hoffe die Wunden sind endgültig verheilt.. Alles Liebe von der Sithonia, kommt bald wieder! Meike

  2. Martin

    Hallo Meike & Marco!
    Es freut mich sehr, dass euch der Bericht gefällt.
    Und die Story mit meinem Souterrain ist natürlich der Hammer. Hab auch gleich einen Flashback bekommen, wie ich das gelesen habe.
    Meine Wunden sind mittlerweile verheilt, hab sogar schon wieder Beachvolleyball gespielt. Für den Bericht bekomme ich ja einen Reisegutschein von Frosch, vielleicht klappts ja nochmal mit einem Besuch 😉

    LG Martin

  3. Sebastian

    Liebe Frösche,
    ich überlege aktuell das Pontos für September zu buchen. Was könnt ihr mir zu Souterrain sagen? Ist das im Pontos Erdgeschoss oder wirklich Keller? Würde man in der 1. Etage schöner oder ruhiger untergebracht werden, dass sich der Aufpreis für Kategorie B lohnt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.