31. August 2006

Frösche in Griechenland – Sarti sehen und lieben

Zum Frosch Reiseziel Sportclub Hotel Pontos, Chalkidiki-Sarti

Nachdem unser letzter Urlaub nicht ganz die Erwartungen erfüllt hat, sind wir dieses Mal auf Nummer sicher gegangen und haben uns frühzeitig für die Top-Destination Sarti (zumindest laut Frosch-Katalog) entschieden. Wir haben unsere Wahl nicht bereut, da wir wieder einmal einen typischen Frosch-Urlaub erlebten mit netten Leuten, einer angenehmen Destination und einem Team, das sehr engagiert und motiviert war – liebe Grüße an dieser Stelle an Uli, Svea, Anja, Nina und Lino.

Da wir bei unseren früheren Urlauben mit Frosch (inzwischen 7) eher kleinere Gruppen gewöhnt waren, erstaunte uns die Anzahl von 70 „Fröschen“ beim ersten Frühstück doch etwas, was sich aber im Laufe des Urlaubes durchaus als positiv entpuppte.

Nach einem relativ späten Ankommen (01.00h) und einem kurzen Willkommen, zeigte sich Sarti am nächsten Morgen von seiner schönsten Seite. Das Hotel ist sehr hübsch, der Pool ansprechend groß, der Strand direkt in Sichtweite und Sarti nur einen kurzen Fußweg entfernt. Nach der obligatorischen Einweisung ging es per MTB oder zu Fuß zur Schnuppertour, die etwas Umgebung und haupt-sächlich Sarti zeigte mit zahlreichen Geschäften und Bars sowie einem Schmuckgeschäft, dass alle Frauenwünsche erfüllt (Nähe Geldautomat).

Sarti

Der nächste Tag brachte die erste MTB-Tour, die für einen Einführungstour ziemlich anspruchsvoll war und einigen der Teilnehmer den Angstschweiß auf die Stirn trieb (könnte man etwas „entschärfen“). Trotzdem kamen alle wieder wohlbehalten an und konnten sich abends an der Pool-Olympiade erfreuen, die von den Teamern gut organisiert war.

Das nächste highlight folgte schon am nächsten Tag mit der „Power-hour“ am Wassersport-Center mit Uwe und seinem Boot. Hierbei hatte man für kleines Geld die Möglichkeit, alle 3 Wassergefährte Banane, Ringo und Slider auszuprobieren. Wir haben es getan und jede Minute genossen! Spaß pur und extrem hoher Suchtfaktor.

Sarti

Am Montag folgte dann die „Sunset-Bootstour“, die neben einigen Badestopps ein Abendessen (grillen) an einem „einsamen“ Strand bot. Grundsätzlich eine schöne Sache, wenn der Strand nicht etwas überlaufen gewesen wäre und der Preis etwas zu hoch.

Für die Mountainbiker brachte der Dienstag eine anständige Herausforderung mit der „Coast-to-Coast-Tour“. Grundsätzlich mit Transfer, konnten die „Unersättlichen“ aber auch die kpl. Tour fahren, die sich letztendlich als ca. 80 km lang und konditionell sehr anspruchsvoll erwies. Wir fuhren über Sikia auf die andere Seite der Insel, drehten noch eine Schleife und trafen uns dann in einer hübschen Strandbar mit den anderen Bikern. Der Rückweg brachte einige landschaftliche Höhepunkte und körperliche Anforderungen und einen genialen Abschluß im Café DelMar – super Strand, relaxte Atmosphäre, gute Musik – grundsätzlich ein sehr netter Zielort für eine kurze MTB-Tour (ca. 8 km) in Kombination mit der „Joghurt-Bucht“ (5 min. entfernt). Nach 6 anstrengenden aber sehr schönen Stunden waren wir wieder im Hotel, und froh, unsere müden Glieder im Meer kühlen zu können.

Sarti

Neben den Ausflügen zu Fuß, MTB oder Boot gibt es vom Hotel aus noch eine nette Jogging-Strecke (6-8 km) und eine gepflegtes Beachvolleyballfeld, welches fast jeden Abend von zahlreichen Spielern genutzt wurde. Das wöchentliche Turnier mit 6 Mannschaften stand beide Male auf recht hohem Niveau und hat super Spaß gemacht.

Joghurt-Bucht
Auf dem Weg zur Goa-Bar

Die zweite Woche brachte neue Gesichter, eine etwas ruhigere Gruppe und zahlreiche Ausflüge und Touren. Zu Fuß sind Wanderungen in die Goa-Bar (ca. 1 Std.), das Africafe (ca. 1,5 Std.) oder mit Svea in die Umgebung sehr zu empfehlen, während mit dem MTB die geführten (Coast-to-Coast II, Bike&Hike, Joghurt-Tour usw.) oder selbst organisierte Touren für jeden etwas bieten. Etwas optimierungswürdig ist die Abstimmung der Touren und die Information über den Schwierigkeitsgrad – aber da arbeitet Uli ja bereits dran. Daneben gibt es noch den samstäglichen Markt in Sikia, der am besten mit dem MTB zu erreichen ist, da er doch relativ klein ist und die 2 Std. zwischen dem Transfer recht lang werden können.
Ein absolutes Erlebnis ist außerdem die von Uli angeboten Kajak-Tour auf dem Meer, die neben der Goa.-Bar noch einige Seemeilen enthält und bei Seegang für kräftige Oberarm-muskulatur sorgt.

Strand der Goa-Bar
Coast-to-Coast bei km 55

Kurz vor Ende unserer 2 Urlaubswochen überraschte das Frosch-Team noch einmal mit einer nächtlichen Strandparty mit Lagerfeuer, Stockbrot und Bowle sowie einem fast perfekten Vollmond – perfekte Organisation. Ein herzliches Dankeschön für die 2 sehr schönen Urlaubswochen an das gesamte Team.

Liebe Grüße an alle Mit-Frösche; wir hoffen, es hat Euch ebensoviel Spaß gemacht wie uns und wir würden uns freuen, den/die ein oder anderen in einem der nächsten Frosch-Urlaube wieder zu sehen.
Gunther Haschker

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