22. September 2006

Sarti-Urlaub im Mai (18.-25.Mai 2006)

Zum Frosch Reiseziel Chalkidiki-Sarti – Sportclub Hotel Pontos

Alleine verreisen ? – Mit Frosch kann ich es jedem nur empfehlen.
Was tun, wenn man in Urlaub fahren möchte, aber die Freude entweder nicht in den Urlaub wollen, keine Zeit haben oder mit ihrem Partner verreisen möchten?

Frosch kannte ich durch eine Freundin, die vor 2 Jahren mit Frosch in der Toskana war. Sie hatte begeistert von Ihrem Urlaub berichtet. Nach längeren Hin – und Herüberlegen und Ermutigung von mehreren Seiten, entschied ich mich dann schließlich eine Frosch-Reise zu buchen.

Da ich noch nie Griechenland war, stand für mich das Urlaubsziel schon fest, Zwischen Sarti, Polychrono und Korfu, entschied mich letztlich für Sarti. Auf der Internetseite hatte ich gelesen, dass Sarti „eines beliebtesten Reiseziele bei Frosch sei, daher oft schnell ausgebucht und bei vielen Gästen Kult sei“.

Die Möglichkeit ein halbes Doppelzimmer zu buchen finde ich sehr gut, So hat man die Möglichkeit mit jemanden anderen in Kontakt zu kommen, und preislich interessanter – als ein Einzelzimmer – ist es auch. Aufgrund dieser Erwägungen buchte ich ein halbes Zimmer – sogar ein 1 Zimmer in einem 4er-Appartement. Ich habe mich mit meiner Mitbewohnerin und dem Bewohner des anderen Doppelzimmers super verstanden. Wir haben auch sehr viel zusammen unternommen.

Wir waren eine Gruppe von knapp 50 Leuten im Alter von 25-50 Jahren, wobei die meisten zwischen 30 und 40 waren. Ich war angenehm überrascht, wie leicht man mit den anderen ins Gespräch kam. Die meisten waren unkompliziert, nett und offen.

Bei den Mountainbike-Touren gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen, so dass jeder Möglichkeit mitzumachen – ich war erst auch unschlüssig, ob ich „fit genug bin“. Ich entschied mich für die Joghurt-Tour die einen leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrad besitzt. Die Tour konnte man gut bewältigen, aber was mir am Ende zusetzte – die Hitze. In der Woche hatten wir über 30 Grad – selbst für Griechenland um die Jahreszeit – es war Mitte Mai- ungewöhnlich.

Die Portokali-Wanderung und die Quellenwanderung habe ich mitgemacht. Bei der Portokali-Wanderung hatten wir von oben einen Ausblick auf die kleinen Buchten. Es ging aber auch durch Gestrüpp – so dass längere Hosen bzw. höhere Schuhe durchaus empfehlenswert sind. Nachdem wir uns durch das Gestrüpp „gekämpft“ hatten, ging es entlang der Portokali-Bucht. Der Rückweg erfolgte mit dem Hotel-Bus.

Sarti

Bei der Quellenwanderung begann, nachdem wir ein Stück mit dem Hotel-Bus gefahren waren. Bei der Wanderung kamen wir an zwei Quellen vorbei. Die Wanderung dauerte ca. 4-5 Stunden. Wichtig ist es ausreichend zu trinken. Ich habe meine 1,5 Liter-Flasche an der Quelle wieder aufgefüllt und so fast 3 Liter getrunken.

Einen Nordic-Walking Schnupperkurs hatte aus Neugier mitgemacht. Ich war überrascht, wie gut mir das Nordic-Walking gefallen hat: Eigentlich fand ich es immer eher lustig, wenn ich Zuhause jemanden in der Stadt, mit seinen Nordic-Walking-Stöcken, laufen sah. Es gefiel mir so gut, dass ich noch eine Nordic-Walking-Wanderung, die ca. 1,5 Stunden. Wir liefen auf verschiedenem Untergrund – am Schluss am Strand entlang.

Besonders schön war die Sunset-Bootstour. In Sarti ging es los und wir schipperten in der Nähe der Buchten vorbei. Man konnte vom Boot aus direkt ins kühle Nass springen. Schließlich legten wir an einer Bucht an, wo wir dann grillten. Beim Sonnenuntergang fuhren wir dann wieder zurück.

Es war ein sehr schöner Tag, den wir dann noch in „George’s Bar“ ausklingen ließen. George’s Bar – mit der rustikalen, gemütlichen Einrichtung – ist ein Besuch wert. An den Wänden hängen überall Nummerschilder. George selbst spielte auf der Trompete und legte Platten auf. Wir tanzten – unter anderem natürlich auch Sirtaki – dazu.

Ein anderes Mal traf sich fast die ganze Gruppe im „Café de Paris“ von der Einrichtung der krasse Gegensatz zu George’s Bar und wir schauten gemeinsam den Eurovision Contest an.

Sarti

Abends traf man sich oft an der Hotel-Bar. Danach saßen meine beiden Mitbewohner und ich meistens auf unserem Balkon und quatschten.

Es war eine tolle Woche und den nächsten Urlaub habe ich schon gebucht.

Anke Ziolkowski

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