3. April 2013

SC Onu – Schweiz und Frankreich gemeinsam erleben

Reisebericht von Andrea (froehlicha at hotmail.com)
FROSCH Reiseziel  Sportclub Onu in Champéry, Schweiz

048aFreitagabend ging es per Bus in Münster los, zugestiegene Gäste in Essen, Köln und Frankfurt füllten den Bus bis auf den letzten Platz (nehmt einen Relax-Sessel, wenn er noch buchbar ist, wobei wir auch mit einem „normalen“ Sitzplatz die Reise gut überstanden haben).
Wir waren morgens gegen 9 Uhr an der Gondel an der Talstation in Champery und wurden von der Hausleiterin und einem weiteren Teamer herzlich begrüsst. Wer wollte, konnte direkt an der Gondel (oder noch im Bus) seine Skisachen anziehen, hochgondeln und direkt auf den Skiern zum Haus fahren. Für alle anderen ging das natürlich auch zu Fuß. Das Gepäck wurde von uns in Gitterboxen umgepackt und oben auf dem Berg dann per Pistenfahrzeug zum Haus transportiert, welches dann gegen Mittag im Haus Onu ankam. In der Zwischenzeit habe ich mir schon einmal die vorgebuchten Ski ausgeliehen. Die bekam ich direkt im Haus; Schuhe müssen im Ort geliehen werden.
Für die Gondelfahrt kann entweder ein einzelnes Ticket oder der normale vorgebuchte Skipass genutzt werden.

Im Haus wurden wir mit einem ausgiebigen Frühstück empfangen. Den Ankunftstag nutzten die meisten Gäste zum Einfahren und erstem „wieder-eingewöhnen“.

Ski und Skigebiet
052aLes portes de soleil gilt als absolut schneesicher und bietet ca. 650 Pistenkilometer – es ist also für jeden Fahrwunsch und jedes Fahrkönnen etwas dabei. Zweimal in der Woche (mittwochs und samstags) wird ein Nacht-Ski-Fahren angeboten. Wir hatten im Februar richtig viiieeelll Schnee – was die Herzen aller Freerider höher schlagen ließ.
Die Teamer haben 4 Halbtages-Skiguidings und ein Ganztagesguiding angeboten.
Die Gruppen wurden in drei Geschwindigkeiten eingeteilt – Wellness, Panorama und Express.
Mittags haben sich alle Gruppen in einer Hütte getroffen, was den Vorteil hat, dass sich auch diejenigen, die in unterschiedlichen Gruppen fuhren oder am Skikurs teilnahmen, wiedertrafen. Bedingt durch die große Gruppe kamen leider nur die großen Hütten als Mittagstreff in Frage.
Die Halbtagestouren gingen z.B. nach Morgines oder Richtung Chatel, die Ganztagestour nach Morzine (mit teilweiser Busfahrt zwischendurch).
Alle Skigebiete sind gut miteinander verbunden; es gibt nur sehr vereinzelt Schlepplifte; die meisten sind mehr oder weniger komfortable Sessel.

Haus
059aDer Sportclub wurde vor ein paar Jahren renoviert; die Zimmer waren einfach und dennoch ansprechend eingerichtet. Das Haus hat insgesamt 3 Stockwerke; teilweise mit Balkon. Wlan wird kostenlos angeboten, ist je nach Zimmerlage unterschiedlich stark (oder schwach) empfangbar.
Es gab einen Skikeller sowie einen Raum mit beheizten Skischuhhaltern.
Frühstück und Abendessen gab es in einem Speiseraum, wo auch die Bar war. Über die gesamte Länge des Raumes zieht sich ein Balkon, der nachmittags bei Sonnenschein – oder abends die Raucher – anzieht.
Direkt an den Speiseraum grenzt der Aufenthaltsraum mit offenem Kamin und mehreren Sitzecken an, wo sich entweder nach dem Skifahren nachmittags oder abends nach dem Essen die Gäste trafen.
Die Sauna ist für die Größe des Hauses leider etwas klein, der Ruheraum und eine Art Wintergarten bieten nach dem Saunagang jedoch ausreichend Platz zum Entspannen.

Essen und Trinken
Das Frühstücksbuffet bestand aus verschiedenen Brotsorten, frisches Obst, Müsli, Wurst, Käse, diverse Marmeladen, Nutella und Joghurt standen zu Auswahl – für jeden was dabei. Das Frühstück wurde täglich durch ein sog. „special“ erweitert; z.B. Rührei, Croissants oder Bircher Müsli. Wer wollte, konnte sich auch täglich ein Pistenbrot mitnehmen.
Abends bekamen wir ein 4-Gänge-Menue mit einer Suppe, Salat(buffet), Hauptgang und Dessert. Für Vegetarier gab es stets eine Alternative angeboten.

Rahmenprogramm
045aNeben den Skiguidings haben die Teamer zweimal nachmittags Glühwein an der Schneebar angeboten, dazu gab es Kuchen bzw. frische Waffeln. Abends wurde ein Kickerturnier, ein Spieleabend, eine Fackelwanderung oder eine Cocktailparty organisiert. Wie bei Frosch üblich, ist die Teilnahme am angebotenen Programm der Teamer immer freiwillig.

Fazit: Das Skigebiet ist traumhaft; das Haus ideal gelegen – vom Skikeller direkt auf die Piste – und bietet jedem Ski- und Snowboardfahrer Pisten für alle Fahrwünsche. Das Onu ist auf jeden Fall eine Woche Urlaub wert ;-))

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