28. Juli 2013

Single Sportclub Korfu vom 11.-21.05.2013

Reisebericht von Claudia Tertilt [ctertilt at muenster.de]
FROSCH Reiseziel Single-Sportclub Paradise in Agios Georgios, Griechenland

Ganz spontan habe ich diesen Urlaub nach Korfu gebucht, habe keine genaue Vorstellung, was mich erwartet, bin noch nie mit Frosch verreist.
Die Anreise aus München erfolgt spät. An der Unterkunft – dem Paradise – angekommen, werde ich zu meinem Zimmer geführt. Meine Mitbewohnerin hat sich schon eingerichtet, ist aber nicht da. Also Koffer in die Ecke gestellt und runter zu meinen beiden Mitankömmlingen. Wir gehen noch eine Kleinigkeit Essen und etwas Trinken, lernen uns kennne und amüsieren uns dabei schon prächtig.
Als ich zurück komme schläft meine Mitbewohnerin schon. Irgendwann in der Nacht sind wir dann gleichzeitig wach und stellen uns vor.

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Am Morgen werde ich früh wach, gehe joggend die Gegend erkunden. Am Meer mache ich kurz Halt und genieße das Glucksen und Rauschen des Wassers.
Beim ersten gemeinsamen Frühstück lerne ich die anderen Paradiser kennen. Danach geht es auf die erste Mountainbike Tour – 6 km die nähere Umgebung, speziell die Strandstraße kennenlernen. Der Abschluss erfolgt im Harley CafĂ©, wo wir in der Sommersonne bei einem FrappĂ©-Spezial den Blick auf die schöne grüne Berglandschaft und – in die andere Richtung gewandt – auf das traumhaft blaue Meer genießen.
Am Nachmittag stehen Schnupperkurse der Wassersport-Aktivitäten an. Ich beschnuppere das Windsurfen bei Jakob. Nach kurzer Einweisung erfolgen erste Übungen mit Segel und Wind am Strand, dann Balance-Übungen mit dem Brett im Wasser. Danach haben wir uns ein Sonnenbad am Strand verdient.
Abends erhalten wir einen Begrüßungsdrink an der Poolbar vom nahegelegenen Hotel. Die Grünanlage ist sehr schön und darf auch von uns Paradisern genutzt werden. Anschließend geht es in die Mangobar zum lecker griechischen Buffet. Wir nehmen das Essen auf der Terrasse am Meer ein und genießen den Sonnenuntergang. Etwas toll vom griechischen Rotwein melden wir uns nach dem Essen zum Surfkurs bei Jakob an.
Als ich es nach zwei Tagen Surf-Grundkurs schaffe auf dem Brett stehen zu bleiben, zu fahren und zu wenden, hänge ich kurzentschlossen noch den Surfschein an. Leider sind Wind und Wellen mir den folgenden Tagen beim Surfkurs nicht besonders wohl gesonnen. Es ist ein ziemlicher Kampf mit Segel und Brett, die theoretische Prüfung ist dagegen ein Zuckerschlecken. Und ich halte anschließend stolz meine Surf-Urkunde in den Händen.

Obwohl ich durch meine Surferei viel Zeit am und im Meer verbringe, finde ich dennoch Zeit bei weiteren Aktivitäten mit zu machen. Z. B. die 3 Kirchen-Wanderung führt uns durch Olivenheine, in ein Bergdorf und durch Olivenheine zurück. Hierbei gibt es wunderschöne Aussichtspunkte über Waldflächen und übers  Meer, traumhaft duftende Blätter vom Zitronenbaum und für einen kurzen Schreck sorgt eine tote Schlange auf dem Weg.

Auch die Wanderung „Coast to Coast“ ist sehr schön. Gleich nach dem Frühstück geht es los, wir fahren mit dem Bus zur Küste an der gegenüberliegenden Seite der Insel. Dort gehen wir kurz ans Meer, damit es auch wirklich eine „Coast to Coast“-Wanderung wird. Dann geht die Wanderung los, zurück zu unserer Küstenseite. An den Wegen steht wilder Thymian und Minze – es duftet! Wir queren schöne Aussichtspunkte – auf den Zuckerhut und auf Korfu Stadt, Olivenbäume und Kakteen.
Obwohl ich dem Mountainbiken bisher eher abgeneigt war, mache ich spontan beim Fahrrad-Rennen auf den Chlomos mit. „Auf die Plätze, fertig, los!“ und dann heißt es kämpfen, kämpfen, kämpfen! Ich gebe alles und endlich an der letzten Kurve angekommen wartet meine Zimmergenossin und feuert mich an. Ich trete nochmal richtig in die Pedale und fahre mit breitem Grinsen ins Ziel ein.
Bis alle eingefahren sind, kann ich mich akklimatisieren und mit Wasser und Wassermelone stärken. Als alle beisammen sind gehen wir gemeinsam zur Kirche hoch, die traumhafte Aussicht genießen. Anschließend folgt die Abfahrt mit dem Bike – echt entspannt, nur etwas ängstlich in den teils sehr scharfen Kurven. Nicht zu vergessen ist der wohl verdiente Zwischenhalt bei der lieb gewonnenen Patiserie – ein paar griechische Leckereien kaufen.

Nachdem ich durch den Chlomos auf den Geschmack vom Mountainbiken gekommen bin, mache ich gleich am nächsten Tag bei der Mountainbike Tour von Marco mit. Einmal um den Zuckerhut mit Halt an einem netten Strand. Dort wird sich gestärkt und im Meer abgekühlt. Nach einer Stunde lustiger Unterhaltung geht es auf der anderen Seite des Zuckerhutes wieder zurück.

Am folgenden Tag sollte es zur Abwechslung mal wieder wandern gehen. Als wir nach dem Frühstück nur zu zweit für die Notus-Beach-Wanderung bereit stehen, droht die Wanderung ins Wasser zu fallen. Kurzer Hand erklärt sich doch noch ein Mann bereit mit zu gehen und rettet uns die Tour. Geführt wird sie von unserer Schweizerin Silvi und als ihr „Ausbilder“ läuft Laura mit. Nach einer gemütlichen Wanderung befinden wir uns am Notus-Beach, womit Silvi ihre Ausbildung zum „Notus-Beach-Wanderungs-Guide“ bestanden hat. Wir gehen durch den traumhaft angelegten Garten – wie im Paradies, mit paradiesischen Blumen und Pflanzen und dazwischen Hängematten – runter zum Steg. Dort erfrische ich mich im Wasser, trotz sichtbarem Seeigel, der mir Respekt einflößt. Nach der Abkühlung trinke ich oben in der Taverne frisch gepressten Orangensaft. Von Silvi dürfen alle etwas Octopus probieren – lecker!
Abends folgt ein lustiges Beisammensein in der chilligen Lounge „La Perla“. Das alles mit einer ordentlichen Runde Mojito.

Mein letzter Ausflug wird die „Bike and Swim Tour“, geführt von Marco und Silvi. Mit dem Bike fahren wir eine gute Strecke zu einem Strand. An einer geschlossenen Kioskbude bauen die Teamer uns ein leckeres Picknick auf, während wir ins tosende Meer gehen bzw. in der Sonne liegen. Nach dem Picknick fahren wir noch einen Kilometer den Strand entlang zur Strandbar, wo wir Getränke und Eis einnehmen können. Wir chillen in der Sonne, während auf dem Meer ein Kiter übers Wasser fliegt.

Der letzte Abend wird mit einem Barbeque-Abend im Paradise geschlossen. Wie immer mit köstlichem Essen von unserem froscheigenem Koch zubereitet.

Ein schöner, erlebnisreicher Urlaub mit vielen neuen Bekanntschaften – mit denen ich viel Spaß hatte – ist vorüber. Ich bin schon voll Hoffnung auf meinen nächsten Frosch-Urlaub.

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