27. Juli 2018

Single-Sportclub Paradise auf Korfu im Frühsommer 2018

Reisebericht von V.D. – Mai/Juni 2018
FROSCH Reiseziel Frosch Single-Sportclub Paradise auf Korfu, Griechenland

Als erstes ist zu sagen, meine beiden Urlaube dieses Jahr im Sportclub Paradise waren super.
Ende Mai 2018 war mein erster Sommerurlaub mit Frosch, vorher war ich bereits zwei Mal im Skiurlaub.

Die Anreise

Erwartungsvoll saß ich (32, w) nun, morgens gegen 6 Uhr am Flughafen Düsseldorf und hoffte vielleicht ein paar andere Frösche identifizieren zu können, leider vergebens.
Nach der Gepäckausgabe auf Korfu wartete bereits jemand mit einem „Frosch“-Schild in der Vorhalle und schnell war klar, offensichtlich waren jede Menge Frösche in den zwei Düsseldorf Fliegern gewesen.
In einem Reisebus ging es dann die 35 km nach Agios Georgios im Süden der Insel. Die gemächliche Fahrt dauerte etwa 45 min und führt entlang an Korfus Küste.
Bereits unterwegs kam man mit ein paar Leuten ins Gespräch und so verfolg die Aufregung schnell.

Der Sportclub

Im Paradise angekommen wurden wir erstmal an der Rezeption begrüßt und die wichtigsten Infos für den Tag wurden erläutert. Danach konnten die meisten bereits ihre Zimmer beziehen.
Die Anlage des Paradise besteht aus mehreren Gebäuden, zwei schönen Pools, der Poolbar (Getränke und Eis), Kicker und Tischtennisplatte und dem Frühstücksbereich. Insgesamt waren wir nur etwa 80 Gäste im Paradise.

Die Zimmer

Ich hatte beim ersten Aufenthalt ein DZ im 4er Appartement gebucht. Dieses besteht aus 2 Schlafzimmern (1x 2 Einzelbetten, 1x ein Doppelbett), einem Bad ohne Schlüssel, einem Vorraum mit kleiner Küchenzeile, Kühlschrank, kleinem Tisch und einem Bett als Couch, sowie einer großen Terrasse an den Schlafzimmern und vorne einer Veranda. Das Appartement war einfach und schlicht eingerichtet, jedoch sauber und die Dusche war größer als in den normalen DZ. Dieses wird auch mit Frauen und Männern gleichzeitig belegt – aber natürlich nicht mit gemischten Zimmern. Ein paar mehr Kleiderbügel wären generell gut.

Die Lage

Das Paradise liegt etwa 750 m im Hinterland und man muss zum Abendessen, Strand, Einkaufen diesen Weg laufen. Der kleine Ort Agios Georgios bietet ein paar Supermärkte, Restaurants und Bars.

Man kann die Anlage des Frosch Hotel San Georgios mitbenutzen. 2-3 Minuten zu Fuß entfernt. Dort gibt es eine große Liegewiese, einen schönen Pool, Tennisplatz, Beachvolleyballfeld und eine Poolbar, die auch kleine Snacks anbietet. Das Fitnessprogramm und das Beachvolleyballcamp finden dort statt. Das Hotel liegt gegenüber vom Strand und der Mango Bar wo es Abendessen gibt, ist jedoch im Ganzen etwas ruhiger.

Die Verpflegung

Schnell fanden sich die ersten Grüppchen zusammen und bereits abends merkte man kaum noch, dass 99% der Frösche ja alleine angereist waren.
Abendessen gibt es in der Mango Bar, die direkt über dem Strand liegt und einen tollen Ausblick auf das Meer bietet. Die Bar ist bis 21 h nur für Frösche. Hier gibt es lange Tische und so kommt man schnell mit Leuten ins Gespräch. Das Essen war jeden Abend von Top Qualität und immer lecker. Es gibt ein großes, leicht variierendes Salatbuffet und 2-3 warme Hauptgerichte in Buffetform, sowie einen wechselnden Nachtisch.
Die Bar bietet unter anderem verschiedene Cocktails, die ich aber mit 7,- für eine „Hotelbar“ etwas teuer fand.

Der erste Tag war schnell vorbei und so leerte sich die Bar bereits zeitig, im Paradise findet man jedoch immer noch den ein oder anderen, der am Pool noch ein Bierchen trinkt.
Am Sonntagmorgen wurden dann alle Teamer (etwa 18!) und das Programm für den Tag vorgestellt.

Das Frühstück ist einfach, aber frisch und ausreichend. Man sollte kein 4 Sterne Buffet erwarten. Es gibt 2 Sorten Brot, 3 verschiedene Wurstsorten, 2 Käsesorten, Müsli, Obstsalat, Joghurt, Kuchen, Eier, Marmelade und Nutella, sowie Säfte, Wasser und Kaffee. Schön wäre vielleicht ein wenig mehr Abwechslung, bzw. mit Frischkäse oder Camembert. Gegessen wird im Paradise draußen auf einer Terrasse an langen großen Tischen.

Das Sportprogramm

Am ersten Tag finden morgens immer leichte Mountainbike- und Wandertouren, sowie nachmittags Schnupperstunden an der Wassersportstation, beim Yoga und Volleyball (wenn angeboten) statt. Ab montags gibt es dann jeden Tag 2-3 Biketouren mit unterschiedlichen Anforderungen und 2 Wanderungen, sowie die gebuchten Kurse der anderen Sportarten.

Zusätzlich gibt es Fitnesskurse für alle, Wasserball, Tischtennisturnier und vieles mehr.
Ich entschied mich für die Biketour zu einem anderen Strand und habe gelernt, dass eine Radfahrhose durchaus ihre Berechtigung hat. Die Tour ging 15 km über Stock und Stein, rauf und runter und ist nicht zu empfehlen, wenn man 0 Kondition oder am liebsten auf Asphalt grade aus fährt.

Nachmittags wanderten wir dann zur Waspo, diese ist etwa 25-30 Minuten zu Fuß am Strand entlang vom Paradise entfernt. Hier gibt es Windsurfen, SUP und Katamaran Segeln. Wir durften dann jeweils zu zweit unsere ersten Erfahrungen auf dem Windsurfboard sammeln. Ich entschied mich dann erstmal für den 4 Stündigen Schnupperkurs für 60,-. Hierin brachten uns Micha und Suzi an zwei Tagen die Grundlagen des Windsurfens bei. Wer wollte, konnte dann den Grundkurs buchen und sich die Stunden anrechnen lassen. Am Ende der Woche konnte man dann seinen Surfschein machen.

Das Rahmenprogramm

Sonntagsabends findet dann der Welcome Abend statt und nach dem Abendessen Party in der Mango Bar. Generell gibt es fast jeden Abend noch einen kleinen Programmpunkt, wechselnde Spiele oder bzw. ein Kicker Turnier. Mittwochs wird nicht in der Mango Bar gegessen, sondern jeweils im Hotel gegrillt. Anschließend gibt es dann eine „Poolparty“ im Paradise. Diese ging bis in die frühen Morgenstunden.

Ausflüge werden nur zwei angeboten. Ein Bootsausflug auf zwei kleine Nachbarinseln und eine Tour nach Korfu Stadt mit verschiedenen Besichtigungen. Korfu Stadt haben wir auf eigene Faust besucht und uns zwei Autos gemietet. Sehenswert ist der Steg an der Mäuseinsel, wenige 100 m vor der Landebahn des Flughafens. Auch der steile Aufstieg zum Restaurant oben lohnt sich, das Essen war sehr gut.

Korfu Stadt hat eine schöne Altstadt, ist jedoch sehr touristisch. Leider hat die Insel ein Problem mit ihrer Müllabfuhr und überall liegen riesige Berge mit Müllsäcken rum, leider ist die Stadt davon nicht ausgenommen.
Schnell war der Freitag gekommen und die Abschiedsparty stand an. Diese endete dann feucht fröhlich gegen 2 Uhr Nachts im Pool des Paradise. Leider reisten die meisten Leute bereits samstags wieder ab, ich hatte jedoch bis Dienstag gebucht.

Volleyball auf Korfu

Nachdem ich die letzten Tage dann noch am Volleyballkurs teilgenommen hatte, entschied ich mich kaum wieder zu Hause, spontan einfach 3 Wochen später noch mal zu fliegen, um noch eine ganze Woche Volleyballcamp machen zu können.

Dieses Mal lernte ich bereits am Flughafen ein paar Frösche kennen und sah dem ganzen wesentlich entspannter entgegen. Auch eine richtige Radfahrhose war diesmal mit im Gepäck.
Mein Zimmer war dies Mal ein DZ Kat. B im 1.OG. Vorteil hier, dass man die Balkontür immer auflassen kann. Diese Kategorie ist etwas besser als das App. die Dusche ist jedoch wirklich winzig und es ist sehr hellhörig.

Wer es etwas luxuriöser möchte, sollte das Penthouse buchen. Dort gibt es neben den 2 SZ ein Kaminzimmer(ebenfalls mit Bett) eine große Küche mit Essbereich, 2 Bäder mit Waschmaschine und eine riesige Dachterrasse. Generell etwas besser ausgestattet als die anderen Zimmer.
Nicht empfehlen kann ich Kat. C. Diese Zimmer liegen ebenerdig in der Mitte des Hotels, direkt am Frühstücksbereich und einem Pool. Neben den zwei letzten Zimmern steht zudem der Kicker und auch nachts sitzen dort immer gerne Leute. Zum Lüften hat man zudem nur die Tür und ein winziges Fenster.

Diese Woche verbrachte ich tagsüber zu 75% auf dem Volleyballfeld. Der Kurs hat super viel Spaß gemacht und wir haben oft auch danach noch weiter gespielt. Einziger Nachteil, dass man wegen eines genervten Nachbars zwischen 14.30 und 17.30 dort nicht spielen kann. Freitags gab es dann morgens ein 2/2 Turnier für die fortgeschrittenen Teilnehmer des Camps und nachmittags ein 4/4 für jedermann.

Die Kursstärke die ich mitbekommen habe hat stark variiert. Von 3 bis 14 Teilnehmern(dann in 2 Gruppen). Für die Saison 2019 ist eine neue Doppelfeldanlage an neuem Standort geplant, mit der sich das Problem dann erledigt hat. Fortgeschrittene wie auch Anfänger waren rund um von dem Kurs begeistert.

Nun zum Fazit

Für Alleinreisende, Sportbegeisterte, die auch mal gerne länger wach bleiben ist das Paradise ein Top Hotel. Man darf jedoch keinen großen Luxus erwarten und sollte jetzt nicht super Lärm empfindlich sein. Den Altersdurchschnitt würde ich bei Mitte 40 ansetzen, es gibt aber auch viele um die 30 und auch im älteren Bereich. Generell sind aber auch die Älteren hier eher jung geblieben.
Wer Sorge hat nicht sportlich genug zu sein, den kann ich beruhigen, es sind nicht nur Top Sportler dort und manche machen auch einfach nichts. Es findet sich aber für jeden eine Tour/einen Kurs der Spaß macht.
Man lernt ziemlich schnell, sehr viele unterschiedliche Leute kennen und es kommt nie Langeweile auf.
Ich werde wohl bei nächster Gelegenheit nochmal ins Paradise fahren.

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