20. September 2010

Skiathos vom 18.07.10 – 25.07.10

Reisebericht von Dagmar Lingel (D.Lingel at web.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Agnadi auf der Insel Skiathos, Griechenland

Im Juli und August fliegt Air Berlin den Inselflughafen Skiathos von Düsseldorf direkt an. Das war einer der Gründe, weshalb ich mich spontan für das Reiseziel entschloss.

Wie erwartet, landete man auf einem wirklich kleinen Flughafen, der sich durch die Lage und die kurze Lande- bzw. Startbahn, zu einer echten Touristenattraktion entpuppte. Eine Landung , vom Boden aus betrachtet, sollte man sich nicht entgehen lassen. Wirklich beeindruckend, wenn man  vorsichtshalber den Kopf einzieht, weil man als „Zuschauer“ das Gefühl  hat, das Fahrwerk kommt einem gefährlich nahe…

Die Lage des Hotels ist traumhaft schön,  man hat von der gesamten Anlage aus Meeresblick, sogar von den Zimmern. Die Zimmer sind eher komfortabel und dadurch, dass nur Frosch-Gäste im Hotel untergebracht sind, ist die Gruppe überschaubar und man lernt sich ganz schnell kennen – für Alleinreisende von Vorteil!

Skiathos Stadt ist zwar lebendig, aber dennoch idyllisch. Man hat noch nicht das Gefühl, dass es dort so hoffnungslos touristisch überlaufen ist. Es lohnt sich also, am Tage, oder besonders abends, durch die verwinkelten Gassen mit den teilweise wirklich geschmackvollen Läden zu bummeln.

Aber nicht nur in der Stadt ist es toll, die ganze Insel hat mir sehr gut gefallen. Sie hat besonders für Wanderer und Moutainbiker einiges zu bieten, weil sie durch ihre hügelige und sehr grüne Landschaft sehr abwechslungsreich ist, und dadurch die Touren unterschiedlich anspruchsvoll gestaltet werden können.

Die Strände, die ich in einer Woche zu sehen bekommen habe, waren einfach wunderschön: Auch hier findet man Stellen, die nicht überlaufen sind, das Wasser ist ganz klar, es gibt Sandstrände und die Atmosphäre ist einfach total relaxed. Es gibt eine Buslinie entlang der Küste. So hat man die Gelegenheit, jeden Tag einen neuen Strand zu sehen, wenn man mag. Auf dem Rückweg sind die Busse jedoch oftmals überfüllt, aber wenn man Glück hat, hält ein Taxi und man kann zum ähnlichen Preis die Strecke zum Hotel noch bequemer wieder zurücklegen.

Die Ausflüge zu den Nachbarinseln sind sicherlich lohnenswert, doch sollte jeder für sich entscheiden, wie „seefest“ er ist. Die Wellen, insbesondere auf der Rückfahrt, können schon mal  etwas höher sein, der eine mag`s, der andere eher weniger, der dritte verträgt es gar nicht. Leider gehörte ich zur dritten Gruppe  –  an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für die engagierte Betreuung der Teamer und einiger Froschgäste auf dem Schiff, am Bett und überhaupt …

Insgesamt war es ein toller Urlaub – natürlich viel zu kurz, aber ein Grund mehr, nochmals nach Skiathos zu reisen!

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