27. Januar 2009

Skifahren in Bad Hofgastein

Reisebericht von Sabine Gruber (sabine251 at freenet.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Parkhotel, Bad Hofgastein

Ich fahre nach Bad Hofgastein, „was machst Du denn da, willst Du zur Kur“ hat mich der größte Teil aus meinem Freundeskreis gefragt. Wir dachten Du wolltest Skifahren?
„Da sind doch nur alte Leute“, so ging das in einer Tour, wenn ich von meinem Skiurlaub erzählt habe. Aber ich kann Euch eines besseren belehren. Das Skigebiet ist sehr empfehlenswert, mir hat es sehr gut gefallen.
Es ist zwar nicht das größte Skigebiet von Österreich, hat aber die schönsten Thermalbäder. Herrlich nach dem Skifahren und Apres Ski noch schnell mal in die Therme springen.
Und ich kann euch sagen, es sind nicht nur alte Leute in dem Ort, es wird auch ein bisschen Apres Ski gefeiert. Natürlich kann man Bad Hofgastein nicht mit Saalbach, Ischgl oder St. Anton vergleichen, aber es ist alle mal mehr los als in der Schweiz.

Da ich noch sehr übermüdet von der Busfahrt gewesen bin, habe ich mich entschlossen am Samstag noch nicht auf die Piste zu gehen und habe mir eine Tagekarte für die Gasteiner Therme geholt, 24,50 Euro die sich richtig gelohnt haben. 17 heiße Quellen, luxuriöse Wellness Oasen pur, Alpen Therme, Felstherme, Dunstbäder, Heilstollen, schönen Saunabereich, den ganzen Tag faulenzen und es sich richtig gut gehen lassen. Für das leibliche Wohl wird auch bestens gesorgt, also ein richtig schöner Tag.
Jetzt kann ich auch verstehen, warum manche 1 gesamte Woche Wellness-Urlaub buchen.
Wie heißt es so schön, vorsorgen ist besser als heilen ☺

Bad Hofgastein ein Ort mit eigenem Charakter. Ein bisschen Luxus, noch einige Bauten aus der Kaiserzeit, Fußgängerzone mit schönen Geschäften, Hotels und Restaurants sowie großem Kurpark, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Frisch erholt und super gestärkt ging es dann auf die Piste. 4 Skigebiete. Auch hier noch mal ein Lob an die Teamer, die uns per Skigebietseinweisung die einzelnen Gebiete gezeigt haben.


Auf insgesamt 200 Pistenkilometern, fühlen sich Anfänger und Profi- Skifahrer, Boarder und Carver gleichermaßen wohl. Dafür sorgen auch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der Skipisten: 60 km leichte, 117 km mittelschwere und 24 km schwere Familienabfahrten, Carvingstrecken, Tiefschnee- und Buckelpisten wollen erobert werden. Die Skischaukelverbindungen Stubnerkogel-Angertal-Schlossalm und Dorfgastein-Großarl, , Graukogel mit schönen langen Abfahrten und dem hochalpinen Sportgastein. Die optimale Höhenlage und großflächige Beschneiungsanlagen gewährleisten Schneesicherheit

Höchstgelegenes Skigebiet. Sportgastein ist der Ort, wo das Herz der Freerider höher schlägt, sofern es die Schneeverhältnisse zulassen hat man hier sehr schöne Tiefschneehänge.
40 Minuten Fahrzeit muss mit dem Bus in Kauf genommen werden, man wird aber mit einer landschaftlich schönen Fahrt entschädigt. Da das Gebiet nicht sehr groß ist, kann man hierfür eine ½ Tagestour einplanen und den Nachmittag in dem Gebiet Graukogel fahren.
Das Gebiet Graukogel hat sehr schöne lange anspruchsvolle Abfahrten, größtenteils liegen die Abfahrten im Waldbereich und sind dadurch schön windgeschützt, bei schlechter Sicht hat man hier die besten Orientierungsmöglichkeiten. Leider hat das Skigebiet keine direkte Liftverbindung zu den anderen Skigebieten. Das ist aber wirklich der einzige Nachteil an diesem Gebiet wie ich finde


Die Skischaukel Dorfgastein – Großarltal bietet abwechslungsreiche Abfahrten für Anfänger und Könner, moderne Seilbahnen und Liftanlagen und sehr schöne urige Hütten. Mit der Gipfelbahn kann man den höchsten Punkt der Skischaukel, Fulseck, erreichen, von dort aus hat man einen super schönen Panoramablick vom Großglockner bis hin zum Dachstein. Wirklich zu empfehlen.

Ein weiteres High Light bei dieser Reise war die Boarder Cross Rennen und die X Party im Zelt beim Stubnerkogel am Samstag/Sonntag, dort wurde richtig Gas gegeben und nett gefeiert.
Es war schon beeindruckend was die Cracks auf dem Board so alles zaubern.

Die Busfahrt von Bad Gastein nach Bad Hofgastein dauert ca. 15 Minuten. Die Verbindungen
sind ordentlich. Die Bushaltestelle ist nur etwas schlecht zu finden, Ihr findet diese hinter dem Bahnhof.
In Bad Gastein ist als Apres Ski Einkehrschwung das Silver Bullet zu empfehlen, eine etwas andere Apres Ski Möglichkeit unter schwedischer Leitung mit witziger Bedienung und Live Musik.. Mir hat es gefallen, aber ich glaube der Abend steht und fällt mit der jeweiligen Band.

Meine absolute Lieblingshütte ist in Dorfgastein, die Wengeralm. Wenn Ihr dieses Schild seht, macht dort eine Mittagspause. Die Hütte ist urgemütlich und sehr rustikal eingerichtet.

Aber auch die Frosch Abendveranstaltungen konnten sich sehen lassen, unser Team hat einen sehr schönen Hüttenabend mit leckerem Essen und guter Apres-Ski-Stimmung organisiert.
Auch an den anderen Tagen war für jeden Geschmack etwas dabei, rodeln, Eis Stock schießen, Schneeschuhwandern und es gab sogar die Möglichkeit sich in die Langlauf Materie reinzuschnuppern.
Zusätzlich wurde nach dem Skilaufen noch Apres Ski an der Hausbar oder ein gemütliches Kaffee und Kuchen an der Hausbar angeboten. Also wie gesagt, für jeden Geschmack alles dabei.

Wir hatten ein Doppelzimmer mit Balkon Kategorie B gebucht, soweit alles ok, allerdings sollten die nicht so feierfreudigen Gäste versuchen ein Zimmer in der zweiten oder dritten Etage zu ergattern, da in der ersten Etage ein frühes schlafen gehen nicht so leicht möglich ist.
Die Zimmer sind direkt über Speiseraum und Bar, da das Haus etwas hellhörig ist, bekommt man in diesen Etagen jedes Lied aus der Bar mit.
Tja, leider ist eine Woche sehr schnell vergangen und nun hat uns der Alltag wieder, aber ich freue mich schon auf den nächsten Frosch Urlaub.

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