20. August 2009

Skifahren in Davos – 27.03 bis 04.04.09

Reisebericht von Janine Schneider (janine.schneid at web.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Post Frauenkirch in Davos

Die Ferien standen bevor und ich hatte Lust auf Urlaub! Also machte ich mich im Internet auf die Suche und stieß auf die Frosch-Seite. Hier fielen mir sofort die „Last Minute“- Angebote zum Skifahren ins Auge. Hmm….  Berge, Sonne und Schnee – sieht ja immer toll aus. Nur Skifahren konnte ich ja nicht – Ach, egal – kann man ja lernen! Recht kurzentschlossen (ca. 10 Tage vor Reisebeginn) buchte ich eine Woche Davos. Im Internet konnte man sehen, dass dort auf dem Berg noch 2,20 m Schnee lagen, was sich hier in der Norddeutschen Tiefebene niemand vorstellen konnte, schließlich hatten wir hier den ganzen Winter keinen zu Gesicht bekommen.
Mit dem Zug fuhr ich nach Osnabrück und stieg dort in den Bus nach Münster. Auf der Fahrt lernte ich dann bereits die ersten Mitreisenden nach Davos kennen. In Münster dann der Umstieg in den Bus nach Davos, der allerdings irgendwo zwischen Münster und Essen noch einmal ausgetauscht werden musste, da mit der Kupplung etwas nicht stimmte. Zum Glück ergab sich aber keine Verzögerung. Gegen Mitternacht erfolgte auf einer Autobahnraststädte der Umbau der Sitze zu den Liegeflächen, welche sich als recht bequem, wenn auch etwas eng erwiesen.
Nach dem Aufwachen konnten aus dem Busfenster bereits die ersten schweizerischen Berge erspäht werden. Wir waren im „Heidiland“ angekommen.

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In Davos im Hotel angekommen gab es erst einmal Frühstück, die gewünschte Dauer der Skipässe wurde abgeklärt, die Tanja dann sofort für uns besorgen ging. Bei vielversprechendem Wetter wollten die meisten Mitreisenden sofort auf die Piste. Ich entschied mich für eine Wanderung um den Davoser See, da der Skikurs erst am Sonntag begann.

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Am Abend konnte ich dann das erste Mal das hervorragende Essen von Koch Daniel probieren. 4 Gänge, die es in sich hatten: leckere Suppe, Salat, Hauptgericht (auch extra eins für Vegetarier) und ein Eis zum Nachtisch. Das ging die ganze Woche so weiter, bis auf das Käsefondue, das es am Donnerstag Abend direkt im Ort Davos gab, und das mit dem Essen im Post Frauenkirch nicht so ganz mithalten konnte.
So sieht übrigens die Frauenkirch aus, nachdem der Vorort von Davos benannt ist.

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Am Sonntagmorgen ging es dann das erste Mal los zum Skikurs am Anfängerhügel des Skigebiets Jakobshorn (die nette Computerstimme im Bus verriet uns allerdings, dass es auf schweizerisch „Jakobsch-hoore“ mit gerolltem „r“ heißt). Das Jakobshorn ist eines von fünf Skigebieten in Davos. Die anderen vier sind Parsenn, Pischa, Madrisa und Rinerhorn, wobei Pischa, Madrisa und Rinerhorn etwas kleinere Gebiete sind, die dann auch Mitte der Woche (Nebensaison) geschlossen haben.

Da Skilehrer Ingo auch im Post Frauenkirch wohnte, hatte ich keine Probleme den richtigen Bus von Frauenkirch nach Davos zu bekommen und an der richtigen Haltestelle auszusteigen, wo wir dann auf die anderen 3 Teilnehmer des Anfängerkurses, die im Club Rinaldi wohnten, trafen.

Die Kursgröße von 4 Teilnehmern war super und die ganze Atmosphäre sehr entspannt und Ingo behielt stets seine ansteckende gute Laune. Somit waren auch schnell die ersten Erfolge auf der Piste zu verzeichnen. Am Ende des zweiten Kurstages war dann sogar die erste blaue Abfahrt drin!

Bild-4

Am Mittwoch hatte der Skikurs Pause, sodass wir Anfänger uns das erste Mal selbständig auf die Piste wagen mussten, was jedoch ganz ordentlich gelang.
Aber auch an den Tagen mit Skikurs blieb noch genügend Zeit, das schöne Wette und die Landschaft zu genießen.

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Insgesamt war es eine rundherum gelungene Urlaubswoche, in der ich mich sehr gut erholt habe und an die ich noch sehr gerne zurückdenke.

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