5. Oktober 2009

Skiurlaub am Arlberg in gewagter Kombination (März 2009)

Reisebericht von Lena W. (lenawillpost at uni-muenster.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Arlberger Hof in Klösterle, Österreich

Der diesjährige Skiurlaub versprach schon ein außergewöhnlicher zu werden, weil es unser erster „Familien-Skiurlaub“ werden sollte – oder vielleicht sollte ich besser „Mehr-Generationen-Urlaub“ schreiben, da mein „kleiner“ Bruder nun immerhin auch schon 18 Jahre ist, der größere 25, ich selbst die 30 klar überschritten habe und meine Mutter zielstrebig auf die 60 zugeht. Aber es ist ja nie zu spät – vor allem nicht zum gemeinsamen Skifahren! Da wir jedoch allesamt sehr unterschiedlich auf der Piste stehen (für meine Mutter war es die erste Skireise(!), meine Brüder snowboarden noch etwas zögerlich, ich fahre eher zügig Ski), und zudem unsere Vorstellungen über die Tages- und Abendgestaltung im Skiurlaub doch etwas variierten, einigten wir uns sehr schnell auf eine Gruppenreise – unsere erste mit FROSCH .

blickvonlechrichtungzug

Freitagabend starteten wir wie geplant in Richtung Klösterle am Arlberg; meine Brüder im Bus aus Hamburg, meine Mutter etwas komfortabler im Liegewagen des Schneeexpress und ich mit dem Bus aus Münster. In Frankfurt (nachts um halb 2) war dann noch mal Umsteigen angesagt, was etwas nervig aber verkraftbar war. Am nächsten Morgen kamen wir pünktlich zum Frühstück im tief verschneiten Klösterle an. Ich habe noch nie solche Schneemassen gesehen, wie dieses Jahr am Arlberg! Wir hatten 8-Tages-Skipässe gebucht, so dass wir auch am ersten Tag bereits um halb 11 auf der Piste am „Hausskigebiet“, dem Sonnenkopf standen. Leider ohne die namens gebende Sonne, dafür mit umso mehr Schnee und so habe ich mich dann auch – unter der überaus netten Anleitung einer anderen FROSCH-Mitreisenden – in die ersten Varianten im Tiefschnee gewagt.

jedemseineeigenespurAm Abend bezogen wir dann unsere Zimmer in dem wirklich sehr schönen „Arlberger Hof“. Wir hatten Doppelzimmer mit Etagenbad gebucht und waren angenehm überrascht ob der Größe und Gestaltung der Zimmer und des Etagenbades, das man sich der lediglich mit noch einem Einzelzimmer (und einer wechselnden Anzahl von Teamern) teilt. Beim ersten Abendessen wurde uns dann von Kathrin und ihrem Team in groben Zügen das Programm für unsere Urlaubswoche beschrieben. Und uns wurde in diesen 8 Tagen wirklich viel geboten! Für jeden Geschmack etwas, so dass wir alle hoch zufrieden waren mit unserer Reise nach Klösterle.

An drei Tagen fanden ganztägige Skigebiet-Safaris in Gruppen mit unterschiedlichem Tempo statt. Sehr empfehlenswert, um dieses riesige Skigebiet kennen zu lernen und einen gewissen Überblick zu erlangen. Ausserdem hat es super Spass gemacht und ich hätte nie gedacht, dass man mit einer Gruppe so flott unterwegs sein und so viele Pisten an einem Tag schaffen kann! Die restlichen Tage waren wir mit anderen Frosch-Reisenden auf eigene Faust unterwegs, wobei es mir mit Abstand am besten in Lech gefallen hat, wohingegen meine snowboardenen Brüder den Sonnenkopf ins Herz geschlossen hatten. Leider hat es an einigen Tagen so viel geschneit, dass viele Lifte gesperrt wurden und sich die Auswahl doch stark einschränkte. Ansonsten habe ich als einzigen Nachteil in diesem ansonsten fantastischen Skigebiet die doch recht langen „Einstiegs“-Zeiten (Skibus und Skischaukel) erlebt.
Meine Mutter, die Lech und Umgebung zunächst zu Fuss auf den zahlreichen Winterwanderwegen, und dann nach einem Langlaufkurs auf den Loipen erkundete, war mindestens so begeistert von dem Gebiet wie wir.

willkommenimtiefschnee

Nach dem Skifahren wurde am späten Nachmittag und Abend ein buntes Programm geboten, von Waffelessen, über Wellness-Programm mit Verwöhn-Gesichtsmssagen in der Sauna, Hüttenabend, Quiz-Spielchen, Cocktailabend, Kicker- und Nageltunier, bis hin zu Après-Ski beim Moser-Wirt und (Motto-)Party in der Hausbar. Diese bunte Mischung war für uns gerade richtig, da wir so alle viel Spass hatten – mal als „Familie“, mal einzeln mit anderen „Fröschen“. Das auswärtige Abendessen in der Kelobar hat uns zwar kulinarisch nicht besonders überzeugt, dafür aber die Fackelwanderung zurück umso mehr.

wandernamarlbergNeben diesem gelungenen Tages- und Abendprogramm sei jedoch hier noch hervorgehoben, dass vor allem der ganz alltägliche Service, das„Rundum-Ambiente“ und das engagierte Team um Kathrin diesen Urlaub so nett gemacht haben. So waren Zimmer, Bad und Sauna sehr sauber und gepflegt und die Verpflegung wirklich gut und mit sehr viel Liebe zum Detail (Tischdeko, Gruß aus der Küche, immer Tüten für Lunchbrote, etc.). Das Frühstück war in meinen Augen das Beste: lauwarme Brötchen, wechselnder Käse, Müsli, frisches Obst, Gurken- und Tomatenscheiben, verschiedener Aufschnitt, Joghurt und, und, und. Das Abendessen war auch meist recht lecker – nur mit den Vegetariern hat es der Koch nicht so richtig gut gemeint, das schien nicht ganz seine Koch-Vorliebe zu sein.

Last but not least sei hier noch betont, dass wirklich viele sehr nette „Frösche“ mit auf dieser Reise waren, so dass wir alle, sowohl auf der Piste, als auch am Abend, viel Spass hatten – und das egal ob 18 bzw. 25 Jahre und Snowboarder, 32-jährige Skifahrerin oder 57-jährige Langläuferin! Dank FROSCH ist unser Skiurlaub in dieser etwas gewagten Kombination eine sehr gelungene Reise geworden.
Vielen Dank – wir kommen wieder!

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