22. Februar 2009

Skiurlaub Saalbach-Hinterglemm – Sportclub Thuiner im Januar 2009

Reisebericht von D.E.
FROSCH Reiseziel Sportclub Thuiner in Saalbach-Hinterglemm, Österreich

Bereits zum dritten Mal ging es in den Sportclub Thuiner in Saalbach-Hinterglemm. Wir entschieden uns wieder für das große Skigebiet, mit den gut präparierten und ggf. künstlich beschneiten Pisten, sowie den gemütlichen Hütten und dem ganz genialen Après-Ski.
Für Leute die etwas mehr Trubel wollen und gerne feiern also genau das richtige Ziel. Aufgrund des außergewöhnlich kalten Winters und der großen Schneemengen, konnten wir in dem auf max. 2.100 m liegenden Skigebiet echten Schnee genießen und mussten ab mittags nicht auf Wasserski umsteigen, wie wir es in den letzten Jahren schon mehrfach erlebt hatten.

Die Anreise mit dem Schlafbus kann man wie folgt auf den Punkt bringen: eng, stickig, die Pritschen ziemlich hart. Trotzdem war die Fahrt auch lustig und diente dazu, bereits die ersten Mitreisenden kennenzulernen, sowie schon mal ganz stilvoll mit einem Pappbecher Sekt auf den Urlaub anzustoßen. Die alternative Anreise mit dem Flieger kann ich jedoch sehr empfehlen, wenn man frühzeitig bucht sind die Preise noch erschwinglich, auch wenn durch die ungünstigen Flugzeiten dann ein Skitag weniger auf dem Programm steht.

Der Sportclub Thuiner liegt etwas abseits in Hinterglemm. Am Anreisetag ging es nach dem Frühstück gleich ab auf die Piste, die Zimmer standen später ab 16:00 Uhr zur Verfügung. Am letzten Tag räumten wir um 10:00 Uhr die Zimmer und konnten nachmittags, vor der Abreise, die Dusche im Saunabereich nutzen. Diese beiden Tage waren damit eher ungemütlich, aber den Kompromiss gingen wir gerne ein, um die vollen 8 Skitage nutzen zu können. Der nächstgelegene Schlepplift befand sich gegenüber dem Haus (200 m) und somit konnten wir durch die gute Schneelage direkt von dort starten. Die Pisten wurden ordentlich präpariert und bei 200 km Pisten kam keine Langeweile auf. Mehrmals in dieser Woche wurden Skigebietstouren angeboten und in Gruppen von ca. 20 Fröschen, unterteilt nach Können und Geschwindigkeit, machten wir das Skigebiet hoffentlich nicht allzu unsicher. Im Anschluss daran fand der Mittagstreff in den urigen Hütten statt, wo wir es uns bei gehaltvollen österreichischen Leckereien gutgehen ließen. Einmal wurde ein Pisten-Picknick organisiert, die Teamer schafften allerlei kleine Snacks und Getränke auf die Piste und schaufelten für uns eine Schneebar. Weiter wurde von Frosch Skiunterricht angeboten. Wir gönnten uns einen Kurzschwung-Step, sowie zwei weitere Stunden Privatunterricht und waren damit sehr zufrieden, der Unterricht war super effektiv. Die Skikurse der froscheigenen Skilehrer würde ich denen der örtlichen Skischulen immer vorziehen.

Nach dem Skifahren ging’s ab zum Après-Ski vom Feinsten. Wir landeten meist im „Goas-Stall“, da der Weg von dort zum Hotel nicht so weit war. Das letzte Stück Piste noch kurz runtergerutscht und dann mit dem Taxibus für 2 € pro Nase zurück zum Hotel, mitfahren durfte wer noch irgendwie hineinpasste! Meistens schafften wir es noch bis zum Abendessen ins Hotel, danach feierten wir in der Hotelbar/Disco weiter. Es gab natürlich die obligatorische Welcome-/ Cocktail-/ Farewell-Party, Kickerturnier und Après-Ski an der Außenbar oder wem es dann immer noch nicht reichte, der konnte in Saalbach oder Hinterglemm in einer der zahlreichen Kneipen und Discos unterwegs sein. Den Höhepunkt des Spaßfaktors erreichten wir beim Hüttenabend. Mit der Bimmelbahn tuckerten wir zur Gondelstation, von dort gondelten wir zum „Bergstadl“, hier gaben alle mal richtig Gas, tanzten zuerst auf der Theke der Schirmbar und später nach dem Essen auf den Tischen in der Hütte. Zum Schluß stand uns dann die Fackelwanderung zurück ins Tal bevor, einen Frosch links und einen Frosch rechts eingehakt, stellte dies zum Glück kein Problem dar, die „steileren Abfahrten“ bewältigten wir rutschend auf dem Hosenboden. Gut angekommen, sanken wir in die Polster der Bar und tranken noch einen Absacker.


Zum Haus ist noch zu erwähnen, dass dieses über eine kleine Sauna und einen großen Whirlpool verfügt und wenn wir richtig informiert wurden, wird dort in diesem Jahr ein komplett neuer Wellnessbereich entstehen. Ein ansprechend modern renovierter Barbereich ist bereits vorhanden, die Musik war dort leider manchmal etwas unpassend, der Partyfaktor wäre noch erheblich höher, wenn Frosch sich hier mal etwas einfallen lassen würde. Die Zimmer sind so wie man es als Stammkunde kennt, einfach aber ok, die 70er lassen grüßen. Lediglich die teilweise extrem durchgelegenen Matratzen müssten dringend ausgetauscht werden. Frühstücksbüffet und Abendessen waren gut, das Froschteam sehr engagiert, hilfsbereit und immer fröhlich.

Es war wieder mal ein super Urlaub, mit netten Leuten, richtig viel Spaß und hohem Wohlfühlfaktor! Wiederholung garantiert!

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