3. Dezember 2009

Kreta, Almirida vom 09.09. bis 23.09.2009

Reisebericht von Reisebericht von Susanne Hombach (s.hombach at netcologne.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Dimitra, Kreta – Griechenland

Es war mein erster Urlaub mit Frosch und überhaupt alleine, von daher war ich sehr aufgeregt.
Die Anreise hat sehr gut geklappt. Am Flughafen hat Theo, der Kretaexperte, uns abgeholt und auf der Fahrt schon die erste Kurzlektion „Kreta in 30 Minuten“ erteilt.

Im Hotel empfing uns Klaus, der freundliche Guide.
Mein Zimmer war noch nicht fertig, aber ich durfte mich solange in einem anderen Zimmer aufhalten.
Zuerst bin ich an den Strand gegangen und habe im Meer gebadet, so beginnen meine Urlaube am Mittelmeer immer.
Abends war um 20 Uhr Treff an der Poolbar des Hotels.

Dort lernte ich unsere Teamerin Silke und die anderen „Frösche“ kennen. Die Gruppe war recht klein, insgesamt 14 Leute.
Das Abendessen wurde gemeinsam eingenommen, erste Kontakt geknüpft. Nach dem Essen führte Silke uns durch den Ort Almirida und zeigte uns die wichtigsten Läden etc.
Danach gingen wir zu einem Begrüßungsdrink in die Taverne von George. Es war ein sehr schöner erster Abend und ich habe mich direkt wohl gefühlt

Am nächsten Morgen fand um 9.00 Uhr die Mountainbike-Einweisung durch Klaus statt. Da ich ein Festbike gebucht hatte, gab es keine Ausrede. Klaus erklärte alles sehr gut, stellte uns die Helme ein und suchte das passende Rad aus. Anschließend startete die Einführungstour. Es war eine Rundtour in die nahegelegenen Bergdörfer. Insgesamt 200 Höhenmeter waren zu bewältigen. Am ersten steilen Berg kam ich schon aus dem Tritt, da ich das Schalten doch noch nicht so richtig verstanden hatte. Aber die geduldigen Tipps von Silke und einigen andere Fröschen halfen mir sehr und zum Ende der Tour hatte ich schon den Durchblick, von da an klappte es gut. Wir machten Pause in einer wunderschönen Taverne und tranken Nescafe (kalter Kaffee mit Vanilleeis!). Da waren alle Strapazen vergessen.
Den Abend verbringen wir in Rethimnon, wo wir Zeit haben zu bummeln und uns dann zum gemeinsamen Abendessen in einer Taverne treffen. Leider beginnt es heftig zu regnen (der erste Regen auf Kreta seit Mai), wir genießen den Abend aber trotzdem.

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Leider regnet es auch am nächsten Morgen noch heftig. Wir nutzen den Morgen zum Gammeln, sitzen in der Hotellounge und plaudern bzw. in der Taverne bei George. Nachmittags bieten Silke und Klaus eine Wanderung an, in der Hoffnung, dass es bis dahin aufhört. Wir treffen uns um 15 Uhr gestiefelt und gespornt, es nieselt noch leicht, aber wir ziehen los. Und siehe da, kaum haben wir die erste Anhöhe erwandert, reißt es auf, die grauen Wolken ziehen ab und die Sonne lukt hervor. Die Luft ist wunderbar klar und wir haben eine wunderbare Aussicht auf die Bucht von Almirida. Wir lernen die heimische Flora kennen (dank Silke) und wandeln auf romantischen Eselpfaden (dank Klaus).
Die beiden sind ein tolles Team, immer hilfsbereit, immer offen und interessiert an den Teilnehmern. So haben wir eine wunderschöne Wanderung erlebt, vorbei an einer Kirche mit toller Wendeltreppe.

Am nächsten Tag geht es per Bike über den Ort Plaka bis nach Kefalos, dem Nachbarort mit wunderbarem Strand. Dort treffen wir in der Taverne den Rest der Gruppe, der dorthin gewandert ist. Silke und Klaus bieten oft Touren an, einer per pedes, einer per Bike, bei denen sich die ganze Gruppe dann am Ende trifft. Das finde ich sehr schön!!
Wunderschöne Biketouren folgen, u.A. zu den Ausgrabungen von Aptera, zu einer Glasfabrik und zu einem Leuchtturm. Mir macht das biken jetzt sehr viel Spaß!!

Höhepunkt der Reise ist für mich die Durchwanderung der Samariaschlucht.
Theo bringt uns an den Ausgangspunkt, 1200 m hoch gelegen. Von dort geht es stetig bergab. Dies ist aber auch anstrengend, vor allem die ersten 4 km der insgesamt 16km langen Strecke, da wir auf diesen paar Kilometern schon 800m Höhenunterschied hinter uns bringen.
Wir sind nur noch zu 8 in der Gruppe, aber halten gut zusammen. An den Rastplätzen warten wir aufeinander, teilen unsere Vorräte und genießen einfach die Landschaft, die Natur…
Es ist atemberaubend. Leider sind sehr viele Leute unterwegs, so dass man teilweise in langen Kolonnen geht, aber es ist trotzdem ein tolles Erlebnis.

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Ich bin allerdings auch sehr froh, als der Ausgang erreicht ist und wir die paar Kilometer bis zum Anlegeort Chora Sfakion geschafft haben. Ich muss unbedingt mit den Füßen im Lybischen Meer baden und genieße es unglaublich, meine Schuhe ausziehen zu können. Die Rückfahrt mit der Fähre ist wunderschön, entlang der noch touristisch recht unerschlossenen Südküste. Hier entlang wandert die Trekkingtruppe, was sehr schön sein muss und eines meiner nächster Ziele sein wird.
Ein weiteres Highlight war für mich der Besuch in der malerischen Stadt Chania. Dort verbringen wir einen netten Bummelnachmittag und einen zauberhaften Abend (diesmal ohne Regen!) in einer romantischen Taverne.

Sehr nett fand ich auch, dass die Frösche sogar an meinen Geburtstag gedacht haben. Ich bekam ein Ständchen, eine selbstgemalte Karte und ein kleines Geschenk, was ich sehr rührend fand.

Alles in allem war es ein wunderbarer Urlaub. Die anderen Frösche haben mich gerne aufgenommen und ich bin in diesem Urlaub von der Qualquappe zum Frosch herangewachsen.
Einbesonderes Lob an dieser Stelle noch mal an die beiden Teamer Silke und Klaus, die immer für uns da waren und sich weit über das normale Maß engagieren. So hat Silke uns z.B. Honig gekauft, als es im Hotel 3 Tage lang keinen mehr gab. Nicht zu vergessen die Wellnessaktion, wo sie uns selbstgemachte Packungen mit Olivenöl und Joghurt für Haut und Füße bereitet hat.
Ich würde auf jeden Fall wieder mit Frosch reisen und hoffe noch weitere so schöne Urlaube mit netten Fröschen erleben zu können.

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