Majola Palace

5. Februar 2018

Sportclub Maloja Palace über Silvester 2017/2018

Reisebericht von Kati F. – 29. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018
FROSCH Reiseziel Sportclub Maloja Palace in St. Moritz, Schweiz.

„Silvester in die Sonne?“ Nein! Auf keinen Fall, aber wohin soll es gehen? Viele Skigebiete kenne ich schon und auch meine Freundin, die mitkommen wollte, kennt schon viele Gegenden in den Alpen.

Wo liegt in diesem Jahr ausreichend Schnee? Viele Fragen , aber nach kurzer Überlegung haben wir uns für den Sportclub Maloja Palace in der Nähe von St. Moritz entschieden. Einmal wollten auch wir mit all den Reichen und Schönen Skifahren.

Die Busanreise war sehr angenehm, die Relaxsessel nur zu empfehlen und weil es bereits auf der Fahrtstrecke in Deutschland viel Schnee gab, sind wir am nächsten Morgen später als erwartet angekommen.

Ein Hotel der Extraklasse

Wir wurden aber nach einer kurzen Einweisung mit einem wunderbaren Frühstück begrüßt.

Das Majola Palace Hotel ist wirklich ein riesiges Hotel , ein ehemaliges Nobelhotel, was viele Geschichten zu erzählen hat. Die Wege sind recht lang, die Eingangshalle groß, der Speisesaal riesig, aber sehr schön und man findet ausreichend Platz, sich auch außerhalb der Zimmer aufzuhalten (Couch und Sessel vor dem Rezeptionsbereich und auch direkt in der Eingangshalle, große Bar für den Nachmittags-und Abendbetrieb).

Das von uns gebuchte 2-Zimmer-Appartement war wirklich sehr schön und großzügig, sogar mit kleiner Küchenecke, Tisch und Sofas. Am Nachmittag konnten wir es uns insofern bei einer Tasse Tee auch im Zimmer gemütlich machen.

Das Programm

Am ersten Abend wurden alle Teamer vorgestellt und ein Ausblick auf die Woche gegeben.

  • Jeden Nachmittag stand etwas auf dem Programm für den Nachmittag ( Waffelessen, Glühwein trinken etc. )
  • Jeden Tag konnte man mit den extra nur für uns bestellten Bus am Morgen die Skigebiete nutzen
  • Jeden Abend gab es ein kleines oder größeres Event (Kickerturnier, Musikabend etc.)
  • An mehreren Tagen fand ein Skiguiding in die Gebiete Corviglia, oberhalb von St, Moritz und ins Corvatsch in der Nähe von Sils Maria statt mit Treff auf der Mittagshütte.
  • Die Hotel-und Dorfführung wurde leider wegen Krankheit des einheimischen Fremdenführers abgesagt.
Maloja Palace

Auf der Piste

Das Essen war immer lecker und reichhaltig. Mal gab es Pasta-und Vorspeisenbuffet, mal wurden wir mit Leckereien am Tisch bedient und auch das Schweizer Käsefondue fehlte nicht. Immer gab es Salat, Suppe, Hauptgang und Nachtisch, wobei Veganer und Vegetarier  keine Probleme hatten, da immer ein entsprechendes Gericht für sie gekocht wurde.

Wir waren eine recht große Silvestergruppe mit mehr als 100 Gästen, so dass die Crew ordentlich zu tun hatte.

Maloja Palace

Vom Hochsitz gab es einen tollen Blick ins Tal

Steinbock auf dem Gipfel

Steinbock auf dem Gipfel

Am Abend fanden sich aber trotz der Gruppengröße schnell Kontakte und wir hatten Spaß daran, entgegen der deutschen Eigenheit , nicht immer am Tisch des Vorabend Platz zu nehmen, sondern haben die Plätze oft gewechselt.

Die beiden Skigebiete in der Nähe von Sils Maria – Corvatsch und in St. Moritz-Corviglia – lassen keine Wünsche übrig und waren in diesem Jahr absolut schneesicher.

Maloja Palace

Im Skigebiet

Auch das Wetter hatte einiges zu bieten

Das Wetter war allerdings sehr durchwachsen, von Sonnenschein, über Sturm, Dauerschneefall und Nebel war alles vertreten und so sind wir aufgrund der widrigen Bedingungen an zwei Tagen früher von der Piste. Da aber im Skipass die Busfahrten auch mit den Postbussen enthalten sind, konnten wir dann am Nachmittag nochmal nach St. Moritz, um uns  den Ort anzuschauen und am anderen Tag in das kleine Dorf am Silser See, Sils Maria, in dem es ein echt leckeres Café gab.

Wer möchte, kann am See spazieren gehen, die vielen Langlaufloipen nutzen (was wohl auch bei schlechterem Wetter eine Alternative war) oder mit Bus oder Auto nach Italien fahren. Es gibt viele Möglichkeiten, den Tag auch abseits der Alpinpisten zu verbringen.

Maloja Palace

Schnee ohne Ende

Wie immer ist die Skiwoche schnell vorbeigegangen. Am letzten Tag gab es statt dem Abfahrersüppchen noch einmal leckere Pasta und dann ging es später als sonst gegen 21 Uhr, aber in gewohnter Manier mit dem Bus wieder nach Deutschland.

Mein Fazit

Ein schöner Urlaub! Auch wenn zur Piste weitere Wege und Busfahrten zu bestreiten sind, lohnt sich ein Aufenthalt in der Schweizer Bergwelt und in diesem geschichtsträchtigen, erhabenen Haus auf jeden Fall.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen!   

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