2. März 2008

Sportclub Onu in Champéry, 19.01.-26.01.2008

Reisebericht von Ursula Berief (uberief.beckum at email.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Onu, CampĂ©ry – Portes du Soleil, Schweiz

Endlich, es geht los. Unser jährlicher Skiurlaub, lang ersehnt und wie üblich über Frosch gebucht wird angetreten. Wir sind zu viert und schenken uns auch in diesem Jahr die Anreise mit dem Bus.

Das ist auch gar kein Problem, denn die Anreiseskizzen von Frosch sind immer super und man kann sich gut drauf verlassen. Noch dazu gibt es diverse Internetanbieter für Reiserouten. Wir mussten nur bis um 8:30 Uhr morgens an der Gondelstation sein um kostenlos den Gepäck- und Personentransfer nutzen zu können. Hat auch alles wunderbar geklappt, wir waren passend bei Nieselwetter an der Gondel und Teamerin Karo empfing uns mit den Worten: „Guten Morgen, macht Euch keinen Kopp, oben ist super Sonnenwetter.“

So war es dann auch. Mit der Gondel ging es hoch durch die Wolkendecke der Sonne entgegen. Nach einem ca. viertelstündigen Abstieg zu Fuß einen Ziehweg entlang, knüpfte man schon erste Kontakte, und freute sich über das tolle Wetter und die schöne Landschaft.

Champery

Angekommen im Onu empfing uns ein tolles Frühstück und wir genossen den Panoramablick im Speisezimmer. Da Karo uns darauf hingewiesen hatte, dass das Gepäck erst gegen 12:00 Uhr im Hotel ankommen würde, haben die meisten vorgesorgt und ihre Skiklamotten im Handgepäck mitgeführt.
Nach den ersten Schwüngen im Schnee kamen wir passend gegen 16:00 Uhr wieder im Hotel an. Die Zimmerbesichtigung ist ja immer so ein Highlight. Wie kommt man unter, wer wird dein Nachbar, wie sind die sanitären Anlagen und wie ist die Aussicht. Wir können nur sagen, alles super. Wir wussten, dass im letzten Jahr noch fleißig renoviert wurde und waren trotzdem angenehm überrascht. Man fühlte sich gleich zuhause, wenn man das schwedische Ambiente mag. Unsere Zimmer waren etwas klein, aber das hatten wir ja so gebucht, die Betten waren schnell zusammen geschoben und bis auf ein paar fehlende Haken war das auch kein Problem.

Das erste Abendessen stand an und Friedhelm der Koch gab eine kurze Menüabfolge durch. Fanden wir wirklich klasse, er machte das jeden Abend voller Inbrunst und das Essen war auch durch die Bank superlecker. Das Team stellte sich vor und wir finden es passt toll zusammen. Man merkt der Hausleiterin Elli die Führungskompetenz an und die mit uns neu angekommene Teamerin Franzi wurde sehr nett aufgenommen. Zum Team gehören unter anderem noch Steffen der die Skileitung und Skiservice macht, Karo und Julius die Skilehrer, Fabian der Barmann und Deike die Serviceleitung. Alle sehr nett und zuvorkommend, natürlich auch die anderen Teamer die hier namentlich nicht erwähnt werden. Da wir weder Skikurs noch Skitouren mitgemacht haben, weil wir schon lange Ski fahren und das Gebiet auch schon kennen, können wir nur weitergeben was wir von den anderen Teilnehmern abends beim Essen so gehört haben. Aber alle waren mit Ihren Lehrern oder Tourguides sehr zufrieden.

Champery

Was auf jeden Fall noch erwähnenswert ist, man versucht wirklich dem Gast jeden Wunsch zu erfüllen. Da wurde auf Anfrage sogar der Fernseher aus einem Teamerzimmer ins Kaminzimmer geschleppt, weil einige Handballfreaks unbedingt die EM mitverfolgen wollten. Da die Spiele der deutschen Mannschaft meist um 16:00 Uhr übertragen wurden, war das auch kein Problem bzgl. Der Abendveranstaltungen.

Doch jetzt mal zum Skigebiet. Wir konnten uns nun gar nicht beklagen, denn wir hatten von 8 Skitagen sage und schreibe 7 Sonnentage! Und was für welche! Kein Wölkchen trübte den stahlblauen Himmel an diesen Tagen und das Gebiet machte seinem Namen alle Ehre. Wir konnten Touren planen ohne eine Piste doppelt zu fahren. Das macht auch den großen Reiz dieses riesigen Gebietes aus. Man muss halt nur auf die Öffnungszeiten der Gondeln achten, sonst kann man Probleme kriegen. Wir haben selbst erlebt, wie um Punkt 16:30 Uhr ein Sessellift zugemacht wurde und die Hälfte einer Skigruppe stand noch vor der Skipassstation. Da half auch kein diskutieren mit den Liftbetreibern. Die Pechvögel mussten runter vom Berg, in den nächsten Ort und sich dann mit dem Taxi zu Ihrer Unterkunft kutschieren lassen. Teuer, teuer….

Champery

Nett sind auch immer die Mittagstreff´s die die Teamer täglich neu bestimmten. Man hatte anfangs nur Schwierigkeiten mit den von den Teamern selbst erfunden Liftnamen, wie zum Beispiel den „Teppichlift“, den „Spannerlift“ oder auch den „Gartenstuhllift“. Aber die Aufklärung war immer kein Problem und wir fanden es auch lustig den übrigen Liften immer neue Namen zu geben. Ist für nicht französisch sprechende Reisende auch einfacher zu merken.

Die sogenannten Mottoabende sind schnell erzählt. Wer schon öfter mit Frosch gereist ist, kennt das ja. Kickertunier, Fackelwanderung and so on…. Aber man muss sagen, immer wieder nett. Vor allen Dingen die Skitaufe… gut das wir das schon lange hinter uns haben. Lieber Justus und Steffen, nichts für ungut, die 4 Täuflinge konnten einem schon leid tun. Aber alle anderen hatten Ihren Spaß.

Alles in allem mal wieder ein gelungener Skiurlaub mit der unbedingten Option zum Wiederkommen. Ein Kompliment an das Onu-Team, Ihr macht das wirklich toll.

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