26. Juli 2013

Sportliches Korfu – Spiel, Spass, Strand und Sonne satt

Reisebericht von Andreas B. (22.09.2012 bis 06.10.2012)
FROSCH Reiseziel  Sportclub Korfu in Agios Georgios, Griechenland

Korfu bietet eine große Vielfalt an sportlichen Möglichkeiten, von denen ich möglichst viele auspro­bieren wollte. Also schnell gebucht und schon ging es ab in die Sonne. Die ganz große Hitze des Hochsommers mit bis zu 50 Grad war zum Glück Ende September vorbei.

Nur knapp zwei Stunden dauerte der Flug und schon landeten wir auf der erstaunlich grünen Insel. Mit einem fröhlichen „Jassu“ wurden wir von einem Teamer willkommen geheißen. Nach kurzer, ca. 90 minütiger Fahrt, waren wir im Hotel San Georgio angekommen. Das offizielle Abendbrot war eigentlich schon beendet, doch für uns Spätanreiser gab es noch eine warme Mahlzeit.  Obwohl es bereits Ende September war, waren die Temperaturen auch nachts noch sommerlich warm. Erst in der zweiten Woche wurde es abends etwas frisch.

Immer wieder spannend ist der erste Tag. Zunächst lernte ich meinen Mitbewohner kennen, der auch ein halbes Doppelzimmer gebucht hatte. Ein Biker, der schon früh mit seinen Tagestouren be­gann und den ich nur abends auf den Partys zu Gesicht bekam. Tagsüber habe ich mich schnell mit dem Hotel, den drei kleinen Geschäften und dem endlos langem Strand vertraut gemacht. Abends trafen wir Neuen uns an der Poolbar, um weitere Informationen zu erhalten und die anderen Frösche kennenzulernen. Mit dem  „Welcome Drink“ in der Hand kommt man locker mit seinen Mitreisenden ins Gespräch und kann erste Erfahrungen austauschen und zu späterer Stunde zur Party übergehen.

Korfu-Foto-1---Bar

Sportlich wollte ich den Urlaub angehen und jeden Tag eines der Sportangebote nutzen. Schnell stellte ich fest, dass ich nicht alles gleichzeitig machen konnte, da sich einige Kurse überschnitten. Daher buchte ich für die erste Woche einen Beachvolley­ballkurs. In der zweiten Woche wollte ich dann das Kite-surfen erlernen. Für meine geliebten Bike­touren blieb mir leider kaum Zeit.

In drei verschiedene Leistungsgruppen teilte uns Beachvolleyballtrainer Helge ein. Jede Gruppe durfte mal morgens vor oder nach dem Frühstück oder am späten Nachmittag ran. Da keiner in der größten Mittagshitze trainieren mochte, waren die frühmorgend­lichen Termine relativ beliebt. Schnell lernte ich nicht nur meine Grenzen kennen, sondern auch die Unterschiede zwischen dem klassischen Volleyball, was ich aus alten Schulzeiten kannte, und dem wesentlich anstrengenderen gebagger und geschmetter im Sand. Das Training in der „Sandkiste“ hinter dem Swimming Pool im Garten empfand ich angenehmer, als die Spiele am Strand wo der Wind das Spiel noch anspruchsvoller machte. Zum Abschluss der Woche spielten wir ein kleines Turnier aus, bei dem jeder sein Gelerntes zeigen konnte. Ein großes Dankschön noch mal an Helge, der uns außer dem Spaß auch eine Menge Technik vermittelt hat.

Korfu-Foto-2---Volleyball

Korfu-Foto-2-a

Leider schaffte ich es in der ersten Woche nur an zwei Biketouren teilzunehmen. Diese waren wie gewohnt sehr angenehm zu fahren, da das Tempo dem Niveau angepasst war und wir häufiger Pausen machten, um auf die Nachzügler zu warten. Durch die Olivenhaine ging es bergauf und wieder hinab bis zur nächsten Taverne. Nach längerer Pause und einem kühlen Bier ging es dann wieder zurück, vorbei an schönen Stränden und herrlichen Ausblicken.

Korfu-Foto-3---Bike

In meiner zweiten Woche, der ersten Oktoberwoche, war es tagsüber immer noch angenehm warm. Ein neues sportliches Abenteuer wollte ich in Angriff nehmen und das Kiten erlernen. Da die Plätze begrenzt waren, musste ich erst einmal um einen Startplatz bangen. Am Ende gab es für jeden Interessierten auch einen Startplatz. Die erste Einweisung gab es an Land. Schon dort merkte ich, dass es gar nicht so einfach ist, so einen Drachen zu lenken, insbesondere wenn man so wenig Wind hatte wie wir.

Korfu-Foto-4---Kite

Mit dem Motorboot düsten wir von dem kleinen Hafen die Küste entlang, vorbei an der Frosch-Surfstation bis zu der nächsten Bucht. Dort haben die Kiter den ganzen Strand für sich alleine, was auch nötig war, damit wir Anfänger keinen anderen Leute gefährden. Selbst mit dem größten Kite konnten wir nur einen Hauch von Wind einfangen. Es reichte für das erste Gefühl,  die Kraft des Windes zu spüren. Richtig spannend wurde es, als wir endlich ins Wasser durften. Welche unglaubliche Kraft der Wind hat merkten wir bei einer Übung, als der Kite uns, zwei ausgewachsene Männer, so ca. zwei Meter aus dem Wasser riss. Diese Windkraft zu zähmen war unser Ziel. Mir wird es vielleicht im nächsten Urlaub gelingen.

Abends gab es immer ein reichhaltiges Essen in der Mango Bar. Bis um 20 Uhr ist der Hunger dann auch mächtig. Das große Salatbuffet hat mich begeistert. Das unter der griechischen Sonne gereifte Gemüse schmeckt im Urlaub einfach viel besser. Dazu gab’s ein leckeres, frischgezapftes Mythos gegen den Durst. Als Hauptspeise gab es leckeren Fisch, Geflügel oder vom Schwein. Der Nachtisch passte bei mir kaum noch rein.

Korfu-Foto-5-Strandbar

Häufige Anlaufstelle für viele Frösche ist die Strandbar, die nur einige Meter entfernt von der Frosch Surfsta­tion gelegen ist. Tagsüber gibt’s leckere Sandwiches gegen den kleinen Hunger und vor allem kühle Getränke. Dort haben wir oft auf dem Weg zurück ins Hotel Station gemacht und den Sonnen­untergang beobachtet. Kein Mythos ist, dass der ein oder andere schon dort versackt ist und das Abendbrot im Hotel verpasst hat.

Korfu-Foto-6---BeachParty

Richtig klasse war auch die Beachparty. Nach dem Abendbrot sind wir im Mondschein den Strand zurück zur Strandbar gewandert. Nach und nach trudelten alle ein und die Stimmung stieg stetig. Da der DJ einer der Teamer war, konnten wir auch unsere Musikwünsche loswerden und wurden tatsächlich auch gespielt. Bis in die frühen Morgenstunden feierten wir, tanzten bis die Füße schmerzten und wanderten dann bei Vollmond zurück zum Hotel.

Insgesamt war es wieder ein gelungene Reise, die mir alles geboten hat, was ich mir im Urlaub wünsche: viel Sonne, Strand und nette Leute für Spass, Sport und Party. Das wird sicher nicht mein letzter Froschurlaub gewesen sein.

Korfu-Foto-7-

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