14. August 2010

Super tolle, jedoch viel zu kurze Woche auf Lesbos

Reisebericht (30-06-2010 – 07-07-2010) von Bianca
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Aphrodite auf Lesbos, Griechenland

Auf Lesbos angekommen erwartet mich nicht nur freundliches Wetter sondern auch ein super niedlicher, kleiner und übersichtlicher Flughafen. Der ist wirklich Kult, ein absoluter Hit.

Es ist Mittwoch kurz vor Mittag und alle „Frösche“ bringen ihre Taschen in den Bus – auf geht’s ins Hotel Aphrodite. Zu Hause hatte ich absolut keine Ahnung was mich alles so erwartet wenn meine Füße erst einmal auf dieser Insel stehen. Aber bereits im Bus wurden die ersten netten Kontakte geknüpft und es gab hier und da schon einige Reiseberichte von „Alt-Fröschen“, so dass alle Bedenken bereits auf der ca. 1,5 Std. Fahrt über Bord geworfen werden konnten.

Im Hotel angekommen wurden wir herzlichst von Ulrike in Empfang genommen. Sie hat uns einige Dinge erzählt wie: Einchecken, Treffpunkt zur Infoveranstaltung, Frühstücks- und Abendessenszeiten,  Strand und einige Dinge mehr.

Nach dem Einchecken ging es für mich erst einmal ab zum Strand, endlich Meer und das tollste ja überhaupt: KEIN überfüllter Touristrand sichtbar. Einfach nur genial!! Abends traf man sich alle beim Essen und schwups, waren viele Kontakte geknüpft. Danke euch allen das es so unkompliziert war!

Von der Taverne am Strand sollte auf jeden Fall an einem Abend der wunderschöne Sonnenuntergang angeschaut werden, es lohnt sich! So etwas findet man leider nicht vor jeder Haustür, zumindest nicht vor meiner.

Zum Einstieg der MTB-Touren gab es eine Tour über einige Steigungen (wohlgemerkt: jede Tour beginnt gleich morgens bereits mit dem schnuckeligen Hausberg 😉 ) Die Strecke führte uns auf Schotter entlang dem Meer und an den heißen Quellen von Eftaloú. zum Küstenort Skála Sikaminéas. Dort wurde eine Pause eingelegt in einer süßen, freundlichen Taverne in der man leckeren griechischen Joghurt mit Honig, Obst und Nüssen bekommen konnte. Ebenso wurde diese Taverne durch einen Papagei aufgefrischt – obwohl der Knabe doch um die Mittagszeit etwas mundtot war.

Weitere Bike-Touren führten kreuz und quer durch den Norden der Insel. Sie bestanden aus Waldwegen, Schotter- und Sandbelag, ebenso aus Rampen (sind besonders herrlich wenn man den Abend vorher etwas Alkohol getrunken hat nicht wahr ihr „Mitradler und Mr. MTB-Guide-Zibi?) als auch über den „Römerweg“. Und wie der Name schon sagt: über dicke Steine. Aber es ist wirklich spaßig, jede Tour hatte seine Qualität in meinen Augen.

Nach den Touren blieb Nachmittags meistens immer noch genügend Zeit die letzte Power beim baden, surfen, Katamaran fahren oder Kanu düsen loszuwerden. Natürlich ist auch einfaches faulenzen eine Idee. Zu erwarten ist zwar am Hotelstrand kein Sand – aber wer braucht das schon. Wasserschuhe an und schon läuft man völlig easy ins Meer. Grins.

Natürlich ist auch das Wandern nicht zu vergessen: Auch hier haben wir am freien Tag von Zibi unseren Spaß mit Ulrike gehabt. Es ging über Stock und Stein durchs innere der Insel und glücklicherweise war es an diesem Tag doch etwas windig so war es sehr gut auszuhalten.

Wer das Frühaufstehen mag hat evtl. sogar Glück und kann hier oder da mal einen Delfin in der Bucht sichten. Leider hatten wir dieses Glück nicht bei unserer Jogastunde um 7 Uhr morgens obwohl wir mind. 30 min. Zeit gehabt hätten denen zuzugucken. Man sollte wissen: Die Griechen haben es nicht ganz so mit der Pünktlichkeit was dann auch dazu führte das bereits Rückwege eingeschlagen wurden in Richtung Bett.

Ca. 20 min. Fußmarsch befindet sich der kleine Ort Molivos. Bewundernswert ist wohl der urige Erhalt der Stadt, fernab von Trubel, Kitsch und großen Hotelanlagen. Glaube, diese Gesichtspunkte machen die Insel einfach aus, obwohl sie die drittgrößte Griechenlands ist, ist sie einfach einzigartig und zu jederzeit eine Reise wert.

Herzlichen Dank an die Teamer für die super sportliche als auch interessante Woche und ich wünsche euch weiterhin viel Spaß in der Saison. Ihr macht das toll.

Liebe Grüsse, Bianca

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