4. April 2011

Supersonnenwoche im Sportclub Real – 19. bis 26. März 2010

Reisebericht von Heike Georg (heike.georg at linnig.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Real in Davos, Schweiz

Nach dem obligatorischen Stopp an der Raststätte Heidiland kamen wir am Samstag gegen Mittag am Sportclub Real an und hatten Glück: es waren noch Parkplätze am Haus frei. Bei geschicktem Parken werden aus 3 Stellmöglichkeiten auch Platz für 4 oder 5 Autos (einer quer vor den Parkenden und einer an der Mauer gegenüber). Da Neuschnee und Nebel die Sicht eindämmten, hatten wir uns entschlossen ausnahmsweise den ersten Tag nicht auf dem Berg zu verbringen und erkundeten das Städtchen.

Hausleiter Dino hat uns supernett und entspannt begrüßt, die Zimmer waren gegen 15.00 Uhr bezugsfertig. Wie beschrieben ist das Haus alt und verwinkelt, aber das hat Charme. Im Speisesaal fühlt man sich wie im Rittersaal einer alten Burg. Die Zimmer sind einfach, aber ausreichend zum Duschen und Schlafen, mit dem Zimmer 43 im 2. Stock (Kategorie B, Balkon) hatte wir es richtig gut erwischt: ruhig, mit Fenster zu zwei Seiten.

Im Hotel – gerade auf den Zimmern – ist die Einrichtung sehr, sehr traditionell ;), man muss es einfach mit Humor nehmen. In den 70ern wären z. b. die orangen Waschbecken „Style pur“ gewesen. Die Wärmerotlichtkuschelleuchte in der Nasszelle erinnert an Omas Zeiten, macht aber gerade nach einem Pistentag doch recht Sinn. Die Betten sind bequem und es gibt auch anständige, gefütterte Dauenenbettdecken. Wichtig und noch lange nicht immer selbstverständlich in den Alpenduschen: immer heißes Wasser und das auch mit richtig Druck auf der Leitung. Insbesondere für langhaarige Mädels wichtig.

Unser erster Pistentag war der Sonntag und mit Neuschnee hatten wir das Gebiet Pischa gewählt. Die richtige Wahl, wie konnten den ganzen Tag lang die Bretter abseits der Piste laufen lassen. Wobei alle drei Gebiete, die wir befahren haben (Pischa, Parsenn und Jakobshorn), unendlich viele Möglichkeiten rechts und links ins Gelände zu fahren. Ein Pluspunkt. Nicht so schön ist, dass noch sehr, sehr viele Schlepper gerade das Boarderleben noch recht unkomfortabel machen (dafür sind
aber gerade die Ecken lange unverspurt …).

Der Himmel war in unserer Woche schon fast langweilig: blau, blauer am blausten. Grandios. Da es jeden Tag wärmer wurde, hatten wir natürlich ab Mittag weich bis supersulz, das nennt man Frühlingsschnee. Beste Bedingungen um 2 Tage einen Snowboard-Style-Kurs mit Switch, oneeighty und Boarderpark zu machen. Hat viel Laune gemacht und viel gebracht. Überhaupt waren im Real für Frosch überdurchschnittlich viele Boarder. Rund 1/3 der Gäste waren mit dem Brett unterwegs. Durch die gemeinsamen Kurse mit dem Derby gab es so auch ein sehr umfangreiches Angebot für Boarder.

Das Teamer-Team: tolle Stimmung, nette Leute, superangenehme Harmonie – das hat einfach richtig gut gepasst.

Das Essen (wichtig): lecker, lecker, und noch mal lecker. Insbesondere der grüne Abend – die Nudeln mit grünem Gemüse waren hammergut), das Frühstück hat mit Abstand die Pole-Position aller Frosch-Reisen. Einfach grandios, großes Kompliment und Dankeschön an Alex.

Enttäuschend nur die Alternative zum Hüttenabend: Spagetti-Treff im Keller des Ochsen. Fieser Kellerraum mit tiefen Decken und grellen Neonleuchten. Etwas  überforderter Service (1 Mann für die ganze Truppe), fette Saucen, fettige Nudeln. Das war unterirdisch schlecht und wird hoffentlich keine Wiederholung finden. Dann lieber Döner oder Pizzagtaxi. Entsprechend war der Empfang für Köchin Alex am Folgeabend: nach der Nudelkellerhölle tosender Applaus, noch bevor sie ein Wort zum mal wieder suuuuuuperleckeren Abendmenü in 4 Gängen sagen konnte. Verdient. Unterhaltsam waren auch die unterschiedlichen kunstfertigen Servierettenkreationen, Origami made by Frosch. Nice. Zum  Abschluss gab es am Feitag Abend schweizer Raclette im Rittersaal. Da war der Ochse endgültig begraben.

Ein Special solle man nicht verpassen: die Bandrüttelpopoauffrischmaschine mit Baudatum Ende der 60er in der „Großraum-“Sauna. Unbedingt ausprobieren und niemals verkaufen. Das Ding ist echt gigantisch in der geschundenen Gluteusmassage.

Fazit: Skigebiet, Haus, Essen, Teamer und auch die Gäste dieser Woche … alles in allem war es gigantisch gut „da wo´s schön ist“. Wir kommen gerne wieder.

3 Gedanken zu „Supersonnenwoche im Sportclub Real – 19. bis 26. März 2010

  1. Dagmar

    Hallo Heike,

    super Bericht über unsere geniale Woche im Real.Absolut genial. Habe gerne an die schöne Woche zurück gedacht. Auch ich komme gerne wieder.

    Grüße Dagmar

  2. Heike

    … wir waren im März 2011 da … fällt mir knapp ein Jahr später in Vorbereitung aufs Onu gerade so auf 😉 ..

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