30. Juli 2013

Thassos 2013 (27.06.-11.07.)

Reisebericht von Jens Schwichtenberg
FROSCH Reiseziel Sportclub Kohylia-Beach Hotel auf Thassos, Griechenland

Anreise:

Mit der Air Berlin ging es von Düsseldorf zum Flughafen Kavala. Dort angekommen wurde man zusammen mit Gästen anderer Reiseanbieter mit einem Reisebus zur Fähre nach Keramoti gebracht (Dauer des Transfers: ca. 15 Minuten). Die Fährüberfahrt dauerte dann nochmal ca. 40-45 Minuten. Auf Thassos angekommen war unser Hotel „Kohylia Beach“ das zweite Hotel, was angefahren wurde. Die Transferzeit vom Hafen zum Hotel ist also auch nicht so lange. Limenas (Thassos Stadt) ist vom Hotel nur ca. 3 km entfernt.

Hotel Kohylia Beach:

Laut meinen Informationen ist das Kohylia Beach in dieser Saison das neue Frosch-Domizil. Das vorherige Hotel Four Seasons wollte wohl eher englische Gäste haben, da diese mehr an der Bar konsumieren J. Sah aber auch nett aus (unweit des Kohylia Beach).

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Das Kohylia Beach Hotel *** kann ich nur weiterempfehlen. Mit 22 Zimmern ist es ein eher kleines Hotel, aber mit viel Atmosphäre. Die Zimmer sind geräumig und da das Hotel noch relativ jung ist (Baujahr: 2006), auch noch sehr in Ordnung. Das Badezimmer ist eher klein, aber reicht völlig aus. Auf dem Zimmer befindet sich zwar ein Fernseher, dieser hat aber fast nur griechische Programme. Andere Mitreisende konnten CNN oder BBC noch empfangen. Der Fernseher war mir aber im Urlaub nicht wirklich wichtig. Ich hatte ein EZ gebucht, was mit einer Kochnische versehen war. Geschirr, Gläser und Besteck sind vorhanden. Die Herdplatten habe ich kein einziges Mal benutzt, der Kühlschrank und das Spülbecken sind aber sehr nützlich J Auf dem Zimmer befindet sich ein Safe, der kostenlos genutzt werden kann (Schlüssel einfach an der Rezeption erfragen). Klimaanlage konnte man für 4,- Euro/Tag dazubuchen. Ich habe dies aber nicht in Anspruch genommen, da man es zu meiner Reisezeit noch einigermaßen aushalten konnte. Vor der Balkontüre ist eine Schiebetüre mit Fliegengitter, sodass man nachts bei offener Balkontüre schlafen kann. Die Zimmer am Ende der Gänge haben die Fenster über Eck, sodass man besser durchlüften kann (wie mir Mitreisende berichtet haben). Alle Balkone haben Pool- und Meerblick. Auf dem Balkon gibt es die Möglichkeit, seine Wäsche aufzuhängen (Wäscheklammern vorhanden).

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Das Hotel ist familiengeführt. Die Eltern mit Sohn und Tochter teilen sich die Arbeiten an der Rezeption und Poolbar. Die Familie ist sehr gastfreundlich, hat mit uns Sirtaki getanzt und auch schon mal einen Ouzo ausgegeben. Sehr herzlicher Umgang mit den Gästen.

Es gibt zwei Zimmermädchen, die täglich die Zimmerreinigung (außer Sonntags) übernehmen. Übrigens auch beide sehr nett und immer freundlich, eine von beiden kann sogar ein bisschen deutsch und hat sich immer sehr bemüht, es uns recht zu machen.

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Der Hotelpool ist immer sehr sauber und gepflegt gewesen. Preise an der Bar auch human. Zum Strand sind es nur 50m. Zwischen Hotel und Strand war zu unserer Zeit gerade eine neue Strandbar am eröffnen. Diese gehört aber nicht zum Hotel dazu. Da die Bar mit Liegestühlen, Sonnenschirmen und einem kleinen Pool noch nicht ganz fertiggestellt war, durften wir aber schon die Liegen umsonst nutzen und haben sogar noch einen EiscafĂ© umsonst bekommen vom Personal. Inwieweit das später alles noch kostenlos sein wird, kann ich leider nicht sagen. Da die Location aber schon recht cool aussah, ist man später bestimmt auch bereit, einen kleinen Beitrag zu leisten.

Der Strand ist ein Sandstrand, teilweise beim Einstieg ins Meer aber mit Kies und Steinen versehen. Da es dort auch Seeigel gibt, muss man aufpassen, wo man hintritt. War aber kein Problem, da man diese bei ruhigem Meer (was wir fast zwei Wochen bis auf die letzten wenigen Tage hatten) deutlich durch das kristallklare Wasser sehen konnte. Ansonsten einfach Wasserschuhe mitnehmen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Das Hotel ist ca. 3km von der Stadt Limenas entfernt. Ihr könnt entweder mit dem Mountainbike in die Stadt fahren oder mit dem Bus oder Taxi dorthin kommen. Für das Taxi ist ein Sonderpreis von 7,- Euro pro Strecke vereinbart. Wenn man mit mehreren fährt, ist es für jeden nicht viel. Der Bus fährt eher unregelmäßig.

Oberhalb des Hotels geht direkt die Inselstraße lang, da aber dort nicht viel Verkehr ist, hat es mich auch nicht gestört. Nachts war es sehr ruhig im Hotel und auch sonst war es dort sehr ruhig und beschaulich.

Der Ort Limenas hat viele Geschäfte, Eis-CafĂ©s, Bars, Restaurants und alles, was man sonst noch für einen schönen Urlaub braucht J

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Verpflegung:

Das Frühstücksbuffet war in den zwei Wochen immer dasselbe. Da hätte man ein wenig Abwechslung reinbringen können. Es gab immer nur eine Käse- und Wurstsorte zur Auswahl. Dazu Honig, Marmelade, Brot und Brötchen, Toastbrot, Joghurt, Müsli, Tomate und Gurke, Eier und manchmal Rührei, manchmal ein wenig Obst. Kaffee, Tee, Säfte waren ebenfalls im Angebot. Wie gesagt, alles sehr einfach gehalten aber mit hat es gereicht, da ich nicht so ein großer Frühstücker bin.

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Abendessen wurde 5x pro Woche im Hotel serviert. Es gibt zwei Hauptgerichte zur Auswahl; zumeist ein vegetarisches Essen und ein Hauptgericht mit Fleisch oder Fisch. Das Essen war immer frisch zubereitet und hat gut geschmeckt. Vor dem Hauptgericht gab es noch ein kleines Vorspeisen-Buffet. Meist Salate, aber auch mal Moussaka z.B.

Die Hauptspeise war meist sehr übersichtlich, aber durch die Vorspeise als Ergänzung war man nach dem Essen gut gesättigt. Ein Ouzo danach tut gut J

Zweimal pro Woche musste man auswärts essen gehen. Zumeist haben die Teamer Silke und Katja einen Tisch in einem Restaurant in Limenas organisiert, sodass man mit der ganzen Gruppe gemeinsam gegessen hat. Immer in netten Tavernen am Meer mit super Blick auf die Sonnenuntergänge!

Mittags kann auf den Touren zumeist ebenfalls in urigen Tavernen eingekehrt werden, um den kleinen oder großen Hunger zu stillen.

Ausflüge:

Einmal pro Woche gibt es einen Ausflug mit einem Boot. Die Tour findet abends statt, Fahrt in den Sonnenuntergang. An Bord wird gegrillt und man sollte die Badesachen nicht vergessen. Vor dem Essen wird in einer einsamen Bucht gehalten. Vom Schiff kann man dann direkt ins Meer springen und sich noch ein wenig abkühlen.

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Mountainbike-Touren:

Ich persönlich habe nur die Einstiegs-Tour und die Tour zum Makriammos Beach mitgemacht. Die größeren Touren habe ich dann den etwas erfahreneren Bikern überlassen. Mountainbike-Guide Katja kennt sich sehr gut auf der Insel aus und die anderen mitreisenden Biker haben immer positiv von den anderen (größeren) Touren berichtet. Die Bikes sind noch relativ neu (Marke: Ghost) und werden regelmäßig gewartet und instandgehalten.

Wander-Touren:

Hier habe ich mich öfter beteiligt. Wanderguide Silke lebt auf Thassos, kennt die Insel somit sehr gut und spricht fließend griechisch. Durch ihre herzliche und freundliche Art hatten wir immer viel Spaß und viel zu lachen (Danke nochmal dafür, Silke J). Die Touren sind gut zu bewältigen. Für die Tour hoch auf den Ipsarion sollte man aber feste, knöchelhohe Wanderschuhe im Gepäck haben, da es doch teilweise über Stock und Stein geht. Für die Mühen wird man aber mit einem grandiosen Blick belohnt.

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Auf den Touren haben wir auch manchmal Kräuter gesammelt. Thymian, Fenchel, Rosmarin, Oregano etc. findet man sehr oft auf den Wanderwegen. So kann man sich auch kulinarisch noch ein bisschen Urlaub mit nach Hause nehmen!

Das gesamte Programm ist auf zwei Wochen ausgelegt. Reisenden, die also noch eine zweite Woche gebucht haben, wird es nicht langweilig.

Es lohnt sich auch, an einem Tag (vllt. mit anderen Mittreisenden) mal einen Mietwagen zu nehmen und die Insel zu umrunden. Mit 110km Strecke ist man in einem Tag locker rum und man hat genügend Zeit für Stopps.

Ein Ausflug nach Kavala aufs Festland soll wohl auch sehr schön sein. Gibt da wohl eine nette Altstadt!?

Alles in Allem kann ich sagen, dass mir die Reise nach Thassos sehr gut gefallen hat. Habe es auch nicht bereut, zwei Wochen gebucht zu haben. Die Insel ist sehr schön und hat Einiges zu bieten. Die typischen weiss/blauen Häuser findet man hier aber eher selten. Trotzdem hat die Insel einen ganz eigenen Charme.

Man konnte jeden Tag an einer Tour (Mountainbike oder Wandern) teilnehmen oder am Kohylia Beach einfach mal einen Tag abhängen und faulenzen. Insgesamt ein gutes, ausgewogenes Verhältnis von Aktivität und Relaxen.

Danke nochmal an Katja und Silke, die immer freundlich und stets bemüht waren.

Sonnige Grüße und allen einen schönen Thassos-Urlaub!

Jens

2 Gedanken zu „Thassos 2013 (27.06.-11.07.)

  1. Frank Rosenow

    Hallo Jens,

    Ich war mit meiner Familie im Anschluss deines Urlaubes fur 14 Tage erstmalig auf Thassos und das erste Mal mit Froschreisen unterwegs.
    Ich kann bis auf eine Sache alles bestaetigen was du in deiner ausfuehrlichen und sehr guten Reisebegleitung geschrieben hast.
    Froschplanungen, Unterkunft, Reiseteilnehmer,,,= PERFEKT
    Teamer (Jessy, Marlet, Fried, Felix) = PERFEKT
    Reiseleitung (Silke) = sehr lieb
    Mountainbikerin (*******) = ungeeignet als Reiseleitung oder Mountainbikerin im Auftrage von Froschreisen. Hoffen das sie nie mehr auf die Gaeste von Froschreisen los gelassen wird.
    Ein Beschwerdebrief ueber ******* wird noch seperat verschickt werden. ( INCL. DETAILS)
    Anmerkung.. Es ist keine persoenliche Abneigung, sondern das Ergebnis von.ca. 90% der Mitreisenden.

    Fazit…Frosch ist super

  2. Jens

    Hallo Frank!

    Das ist aber schade, dass ihr offenbar leider andere Erfahrungen gemacht habt. Bei uns hat soweit alles gepasst, habe auch von den anderen nichts Negatives gehört…. Hoffe, Ihr hattet trotzdem einen sehr schönen Urlaub auf Thassos 🙂
    Vielleicht sieht man sich ja irgendwann mal auf einer Frosch-Reise.

    Viele Grüße,
    Jens

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