11. März 2011

Trois Vallées zum zweiten Mal – und hoffentlich bald wieder!

Reisebericht von Andrea Schäfer (andrea.schaefer23 at netcologne.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Les Fontanettes, Trois Vallées – Frankreich

Von unserem Skiurlaub vor zwei Jahren hatten wir die Trois Valées noch als unendlich in Erinnerung – unendlich schön! Dieses Jahr wollten wir im Februar wieder in den Sportclub Les Fontanettes in Le Bettaix fahren. Die Info, dass das Haus nun auch über eine Skischuhheizung verfügt (die wirklich super warm wird!), gab den letzten Ausschlag für die Buchung. Hoffentlich bekommen wir noch Schlafplätze im Bus. Es hat noch geklappt und die lange Fahrt (rund 12 Stunden ab Köln) verbrachten wir entspannt und gemütlich im Liegen im Hotelbus. Leider wurde für den Rückweg nur der Schlafbus eingesetzt, da sind die Liegeflächen ja doch etwas enger.

Das üppige Frühstücksbuffet erwartetet uns am Samstagmorgen – so, wie man es bei Frosch gewöhnt ist. Französische Baguette sogar als „Vollkorn-Version“. Viel frischer Salat für die Pistenbrote und jeden Tag ein Extra, zum Beispiel Rührei oder regionaler Käse.

Hoffentlich gibt es hier wieder so einen guten Koch wie vor zwei Jahren! Wir wurden nicht enttäuscht, Phillip verwöhnte uns mit tollen Suppen und phantasievollen Salatdressings, er kochte mal italienisch, mal orientalisch, auch Raclette und Tartiflette. Immer gab es vier Gänge, immer von allem auch einen Nachschlag.


Unser Doppelzimmer war extrem klein, gerade so, dass man um das Bett herumlaufen kann. Dafür hatten wir ein eigenes Bad und konnten Skijacke- und Hose auch im Vorraum aufhängen. Vor zwei Jahren hatten wir eine Fünfer-Maisonnette zu viert, da gab es mehr Platz und es war wesentlich gemütlicher. Insgesamt ist das Haus sehr schön mit großem Speisesaal, Kaminecke, Fernsehraum und Partykeller.

Das Frosch-Team stellte sich am ersten Abend vor – einige hatten wir schon kennengelernt: Christian brachte uns eine zweite Decke (es könnte ja kalt werden im Winter…), Ali besorgte uns die Skipässe, Nika stand an der Bar bereit. Bei Andi konnte man sofort seine Leihski abholen.


Sogar die Sauna war renoviert und vergrößert worden (ich hatte sie gar nicht so schlecht in Erinnerung…): abgetrennte Duschkabinen mit super großen Brauseköpfen und mobilem Wasserschlauch, man steht auf Kieselsteinen – herrlich. 6 Liegen im Ruheraum, gemütliche Beleuchtung – zum Lesen schon fast zu dunkel – und es war eigentlich nie zu voll hier. Ein bis zwei Saunagänge waren immer drin vor dem Abendessen.

Das Skigebiet ist ein Traum, über 600 Pistenkilometer und Lifte bis über 3.000 Meter Höhe. Viele Schneekanonen sorgen auch in diesem schneearmen Winter für gute Pisten bis ins Tal hinab. Wenn man einmal weiß, wie einfach man selbst aus dem dritten Tal oder aus Val Thorens zurück nach Le Bettaix kommt, kann man das Riesengebiet so richtig genießen. 3 Täler? Eigentlich sind es sogar fünf!

Urige Hüttendörfer darf man hier allerdings nicht erwarten, die Franzosen stellen oft hässliche aber zweckmäßige Hochhäuser mitten ins Skigebiet. Les Menuires ist wirklich nicht schön, bietet aber neben Geldautomat und ärztlicher Versorgung auch Supermärkte und andere Läden. Aprés Ski-Action gibt es in dieser Region wenig – absolut verrückt ist aber die Techno-Terrasse La Folie Douce in Val Thorens (Lift Plein Sud aus Val Thorens). Mit Frosch waren wir bei der Schweden-Band in der Tango-Bar.


Ein Höhepunkt unserer Skiwoche war der Buckelkurs bei Andi, der uns auch bei zunehmendem Nebel motivierte, die schwarze Buckelpiste Cascade immer wieder zu fahren. Ich hatte das Gefühl, mich ins Nirwana zu stürzen – das war genau das richtige Training, denn so muss man ganz nach Gefühl fahren. Hätte ich die hohen Buckel am steilen Stück der Piste sehen können, wäre ich nicht einfacher da runter gekommen, vielleicht hätte ich mich eher gar nichts mehr getraut. Andi zitierte seine Kollegin Maja: „Schwimmen lernt man nicht beim Duschen!“. Er war selbst erstaunt, dass wir alle den Kurs bei der schlechten Sicht durchgehalten haben.

Es war eine herrliche Woche, fast immer schien die Sonne. Ein riesengroßes Skigebiet und ein toller Frosch-Sportclub – der optimale Skiurlaub!

2 Gedanken zu „Trois Vallées zum zweiten Mal – und hoffentlich bald wieder!

  1. Tomasz

    Es war anscheinend ein schöner Urlaub. Bisher war ich selbst immer nur in Deutschland oder Tirol zum Skiurlaub. Vielleicht probiere ich demnächst auch mal Frankreich aus. Allerdings wäre es gut zu wissen, ob man dort auch mit Englisch weiterkommt. Nach einem Urlaub in der Normandie bin ich da etwas gebranntmarkt.

  2. Martina Duschel

    Ach, man merkt, dass ihr es in vollen Zügen genossen habt!
    Bin gerade das erste mal darauf gestoßen, dass Frosch nicht nur Reinigungsmittel anbietet.
    Hab mich immer gegen Busreisen mit Händen und Füßen gewehrt, daher meine Unwissenheit: Was ist ein Hotel- und was ein Schlafbus und wo liegen denn da die Unterschiede?
    LG, Martina

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