10. Juli 2010

Urlaub am Meer und knackige MTB-Touren (23.06.-30.06.2010)

Reisebericht von Kai (derKai at web.de / Kai in MyFrosch)
FROSCH Reiseziel
Sportclub Hotel Aphrodite – Lesbos

Schon im März bei dem ersten Sommer-Schnäppchen des Jahres von Frosch war es soweit. Lesbos stand auf dem Programm und ich konnte meine vagen Pläne in ein konkretes Datum umbuchen. Geniale Flugzeiten ab Düsseldorf, die aus einer Woche 8 Urlaubstage machen und die Aussicht auf lange warme Abende direkt am Meer gaben dieses Mal den Ausschlag bei der Zielsuche.

Meine gelegentlichen Beiträge im Chatboard auf der Frosch-Homepage wurden nur sehr sporadisch beantwortet. Offenbar ist der typische Lesbos-Gast kein Chatter. Generell tummeln sich dort mehr Frösche der Party-Locations – die auch deutlich mehr Gäste haben als Lesbos.

Zur Gruppengröße kann man ja durchaus unterschiedlicher Ansicht sein. Mir liegen die überschaubaren Gruppen, so habe ich die Möglichkeit, alle kennen zu lernen. Zudem gibt es dadurch in der Regel keinen Mangeln an MTBs. In dieser Woche waren es nur 19 Gäste, bunt gemischt aus Alleinreisenden und Pärchen.

Die Anreise

Los ging es bereits um 07:10 ab Düsseldorf mit Landung dank Nonstop-Flug schon um 10:45 Uhr Ortszeit. Der sehr überschaubare Flughafen auf Lesbos lässt kaum Wartezeiten aufkommen, also nur schnell zum Kiosk und Wasser für den Transfer gekauft und schon ging es weiter. Die Bustour über die ganze Insel ist einer der wenigen Minuspunkte, da man so 2,5 Stunden im Bus sitzt. Ein direkter Transfer nur von Frosch wäre super.

Den Nachmittag konnte ich dann bereits mit den Mitreisenden aus Düsseldorf zu einem ersten Ortsrundgang durch den schönen Ort Molyvos nutzen, herrlich im Hafen sitzen und das erste Urlaubsbier genießen. Abends kamen dann noch 2 Gäste aus München gerade rechtzeitig an, um mit uns ein Deutschland-WM-Spiel zu schauen. Wegen der Fussball-WM waren einige doch tatsächlich auch noch an anderen Tagen lieber in der schattigen Bar als am Meer, aber die Stimmung war bei allen gut und die eigenen Aktivitäten standen im Vordergrund.

Die Woche verläuft auf Lesbos froschtypisch: Wanderungen und Bike-Touren werden fast jeden Tag angeboten und lohnen sich auf der schönen Insel auch sehr. Wegen der Hitze geht es meist früh los und man ist mittags wieder am Hotelstrand und kann noch das Wasser nutzen. Schwimmen, chillen in der Hängematte oder surfen, Kanufahren, schnorcheln, die Möglichkeiten sind vielfältig. Und wer mal was Besonderes erleben will, setzt sich mit dem Wassersport-Guide Henning auf den Katamaran.

MTB auf Lesbos

Durch die Berge im Hintergrund sind auf dem Bike immer einige Höhenmeter zu absolvieren, was leider viele Gäste verschreckt. Ich kann Lesbos jedenfalls nur empfehlen, es gibt viele viele Schotterwege, die Straßen sind kaum befahren und die Touren starten alle ohne Transfers. Ich habe auch eine Tour selbst verlängert, da man sich kaum verfahren kann. Anders als bei manch anderem Froschziel geht es oft über Schotter und die guten Ghost-Bikes lohnen sich richtig. Für mich war es daher mal wieder eine fast reine Bike-Woche und ich konnte am Abreisetag dank später Abholzeit sogar noch die Königsetappe auf den Lepetimnos machen.

Beachvolleyball und Tennis

Leider ist der Tennisplatz in einem gruseligen Zustand und kostet extra. Ebenfalls nicht zu empfehlen ist Beachvolleyball. Zibi hat sich wirklich viel Arbeit gemacht und Steine und Unkraut entfernt, aber der Sand ist nicht brauchbar, hier sollte das Hotel oder Frosch dringend Ersatz beschaffen.

Die Teamer

Ulrike, Zibi und Henning sind top-motiviert und einfach ein ideales Team. Vielen Dank!

Fazit

Wieder einmal eine geniale Frosch-Woche auch und besonders durch die Mitreisenden, ich grüße euch alle.

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