14. Juli 2014

Urlaubsalltag auf Lesbos

Reisebericht von Kerstin C.
FROSCH Reiseziel Frosch Sportclub Hotel Aphrodite auf Lesbos, Griechenland

Mein Lesbosurlaub ist gerade mal eine Woche vorbei und schon vermisse ich die herrliche, fast urig griechische Atmosphäre der Aphrodite-Frosch-Hotelanlage in Molivos.

Molivos ist wirklich nur ein Katzensprung (nur über den recht steilen Hausberg) vom Hotel entfernt, ein herrlich schönes, authentisches, gepflegtes Städtchen mit Burg und Hafen und vielen einladenden Bars und Restaurants, immer mit Blick auf das blaue Meer und der abends beleuchteten Burg über der Stadt. Eine prima Gelegenheit dort nochmal für den Abstieg ins Hotel mit „Ouso auf Eis“ oder einem „Mythos“ aufzutanken.

Frosch hat sich wirklich ein hübsches Hotel mit klasse Anlage und Service ausgesucht, ein modernes Haupthaus mit großer Lounge, die doch glatt an manchen Abenden zur Fußballarena von den Froschleuten einfallsreich umgestaltet wurde. Besonders lobenswert und ein Dankeschön an die Aphrodite-Barkeeper, welche manchmal beim Fußballspiel bis 3 Uhr morgens die Hotelbar für uns geöffnet hatten.

Praktisch auch, dass alle eigenen Getränke unkompliziert auf die Zimmernummer gebucht worden und am Ende des Urlaubs einfach an der Rezeption(auch mit Kreditkarte) zu zahlen waren.

Wenn man den hoteleigenen Geräuschen entfliehen und lieber dem Meeresrauschen und der Natur lauschen möchte oder einfach nur gleich morgens ins Meer hüpfen will, der sollte unbedingt ein Zimmer im Strandhaus direkt am Meer buchen. Sehr ruhig und romantisch.

Ich hatte das Glück!

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Die Zimmer dort sind recht groß, neu renoviert und mit Meerblick. Man ist dort aber auch gleich mittendrin: vor der Tür das Beachvolleyballfeld, die Montainbikestation, natürlich die Wassersportoase und die herrliche Taverne, wo allabendlich in Begleitung der untergehenden Sonne das Abendessen serviert wird und der Tag so langsam ausklingt. Welch ein Traum!

Die angelegten Gärten und gepflegten Kräuterbeete der Anlage verbreiten einen herrlichen Duft, schöner Salzwasserpool und hoteleigene große Meeresbucht machen Lust auf einen Sprung ins kühle Nass.

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Was wäre ein Froschurlaub ohne die gut aufgelegten Teamer, im speziellen Nico, Jürgen und Wolfgang, ohne das große Sportangebot, ohne die sehr gut bestückte Surf- und Wassersportstation, welche liebevoll von Wolfgang in Schuss gehalten wird.

Alles war möglich: toll ausgedachte Montainbiketouren mit Jürgen, ob einfach oder auch sehr schwierig, besonders anstrengend das Techniktraining, und “Biker-Yoga“ mit Jürgen. Ich wusste gar nicht, dass man sich so biegen und drehen kann.

Surfen, Stand Up Paddeln oder Cad-Segeln mit Wolfgang, der auch bei einer tollen professionellen kleinen Rettungsaktion gezeigt hat, wie hervorragend er surfen kann.

Dank Nico bin ich, eigentlich als Bikerin angereist, dann aber auch als Wanderin abgereist. Schöne interessante und abgelegene Touren, versteckte Klöster und Wassermühlen, ursprüngliche Dörfer, vom „Dach“ der Insel den besten Ausblick genossen, uns an Wildpferde rangepirscht und dank Nicos Zauberstab (oder war der zum Abstützen da?) nie einer gefährlichen Schlange begegnet. Und davon gibt es genug.

Man konnte die Insel Lesbos so richtig verinnerlichen und bestaunen.

Alles wurde sehr gut und professionell organisiert, viele Extras und ganz flexibel, so stelle ich mir ein Frosch-Team vor. Vielen herzlichen Dank und weiter so!

Und wer dann noch nicht genug vom Sport hatte, der konnte noch… mehr verrate ich nicht;-), dies würde den Rahmen des kleinen Reiseberichtes sicherlich sprengen.

Probiert es aus!

Nach einem schönen Tag saß ich oft am Meer und schaute in den klaren Sternenhimmel, viele Sternschnuppen fielen…ich hatte mir einen tollen Urlaub gewünscht.

Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen!

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3 Gedanken zu „Urlaubsalltag auf Lesbos

  1. Andreas

    Hallo Kerstin,
    die Zimmer direkt am Wasser sind klasse, erst recht, wenn sie jetzt renoviert wurden. Ist das Beachvolleyballfeld inzwischen bespielbar? Oder ist das immer noch ein verunkrauteter Hartplatz?

  2. Kerstin Caba

    Hallo Andreas,
    Beachvolleyballfeld, ein verunkrauteter Hartplatz? Muss eine Weile her sein;-) Nein, nun ist eine schöne Sandschicht drauf und bei Sonne satt wird auch schon mal der Platz mit Wasser gesprengt.
    Ungemütlich wird es, wenn der Ball ins „Aus“ geht. Erde, Matsch, Steine, Meerwasser…
    Ich habe gehört, dass rundrum noch Gemüse- und Kräuterbeete angelegt werden sollen. LG

  3. Andreas

    Hallo Kerstin,
    hört sich ja gut an, dass dort jetzt auch gut gespielt werden kann. Vor 4 Jahren war das Beachvolleyballfeld noch ein Acker (siehe Foto von meinem Bericht). Müssen sich nur noch die richtigne Leute finden. Kräuterbeete hört sich gut an. Toll wären Weintrauben, Granatäpfel-, Feigen- und Pfirsichbäume wie auf Korfu.
    Sonnige Grüße Andreas B.

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