2. März 2018

Von der Piste in die Sauna: Aprés Ski mal anders!

So geht Wellness-Aprés Ski

Aprés Ski gehört für viele zum Skiurlaub wie das Jakobshorn zu Davos. Dabei muss es gar nicht immer laut und hochprozentig zugehen. Wer es machen will wie die Profis, geht nach einem langen Tag auf der Piste in die Sauna. Das ist Wellness-Aprés Ski pur!

Dabei tut der Saunagang nicht nur der Seele gut und gibt Anlass, mit netten Leuten in entspannter Atmosphäre zu relaxen. Nach einem sportlichen Tag im Schnee lädt der Aufenthalt in der Hitze die Akkus wieder voll auf und ist richtig gesund.

Warum Sauna so gut tut

Wem es nicht nur um einen entspannten Tagesausklang geht, der weiß: Beste Trainingserfolge genießt man auch beim Skifahren erst durch Erholungsphasen nach dem Sport. Da ist der Aufenthalt in der Sauna gerade richtig. Die Durchblutung und der Stoffwechsel werden durch die heiße Luft angeregt. So erleichtert Ihr Eurem Körper die Regeneration – Laktat wird zum Beispiel schneller abgebaut.

Auch die Muskulatur wird es Euch danken, denn „Entspannung“ kann man in der Sauna wörtlich nehmen. Verspannungen lösen sich und durch die verbesserte Durchblutung können kleinere Muskelverletzungen, Zerrungen und Muskelkater verhindert oder deren Heilung beschleunigt werden.

Nicht zu unterschätzen ist auch: Das Immunsystem wird gestärkt. Der Wechsel zwischen heiß und kalt härtet den Körper ab und kann beispielsweise Erkältungen und Grippeerkrankungen vorbeugen.

Wann ist die beste Zeit für die Sauna?

Ganz wichtig ist das „Aprés“ im Wellness-Aprés Ski. Vor dem Sport ist es nicht besonders ratsam, die Sauna aufzusuchen. Bei jedem Durchgang schwitzt Ihr bis zu einem halben Liter Flüssigkeit und Elektrolyte aus. Die Leistung lässt deutlich nach, wenn der Körper zu wenig Flüssigkeit hat. Also besser erst Leistung erbringen und sich dann ein wenig Erholung gönnen.

Und noch ein Tipp: Um eurem Körper nicht mehr abzuverlangen als nötig, wartet nach dem Sport, bis der Puls unter 100 Schlägen ist.

Und wie sauniere ich „richtig“?

Erst einmal heißt es Duschen: Zum einen aus hygienischen Gründen und zum anderen, um den Fettfilm auf der Haut zu entfernen. Dieser verzögert das Schwitzen. Nach dem Duschen außerdem ordentlich abtrocknen, denn: Trockene Haut schwitzt leichter.

Im Normalfall plant man 2 Saunagänge ein. Der erste ist meist etwas kürzer (8-12 Minuten), der zweite kann auch etwas länger sein. Grundsätzlich gilt aber: lieber kurz und heiß als lauwarm und lang.

Doch in erster Linie gilt Folgendes: Richtet Euch nach Eurem persönlichen Wohlbefinden! Auch wenn in den meisten Saunen Sanduhren mit einer Zeitspanne von 15 Minuten hängen, braucht Ihr nicht die volle Viertelstunde aushalten. Dies überanstrengt nachher nur Euren Körper und die positiven Effekte auf Eure Gesundheit gehen verloren. Saunieren ist kein Kräftemessen, also lieber die Sauna frühzeitig verlassen und dafür später am Kicker die Muskeln spielen lassen. 😉

Die beste Haltung während des Saunaganges ist die Rückenlage. Dann ist der Körper in einer Temperaturzone. Wer lieber sitzt, zieht beim Sitzen am besten seine Beine an. Erst gegen Ende des Saunagangs (ca. 2 Minuten vorher) solltet Ihr eine normale Sitzposition einnehmen, Eure Füße auf den Boden stellen oder baumeln lassen – so bereitet Ihr Euren Körper auf das Aufstehen vor.

Abkühlung mit Aussicht in unserem Sportclub Carlton.

Abkühlung mit Aussicht in unserem Sportclub Carlton.

Nun geht es ans Abkühlen: Am besten nutzt Ihr den Freibereich der Sauna – besonders beliebt bei den Hartgesottenen ist der Sprung in den Schnee. Wenn Ihr Euch nicht dazu nicht überwinden könnt, kein Problem:

  • In jedem Fall solltet Ihr Eurem Körper ein paar Minuten frische Luft gönnen.
  • Bleibt währenddessen in Bewegung, indem Ihr z.B. auf und ab geht, so bringt Ihr Euren Kreislauf in Schwung.
  • Kühlt Euch mit kaltem Wasser ab, dabei den Strahl immer Richtung Herzen führen. Einfach bei den Füßen anfangen, dann langsam hoch zur Leiste und weiter mit den Händen bis zur Schulter. Wer es ganz genau nimmt, fängt mit der rechten Seite an.

Geübte Saunagänger können statt Schnee auch das Tauchbecken nutzen – aus hygienischen Gründen sollte aber auch hier vorher geduscht werden.

Nun heißt es: Ruhe! Entspannt Euch im Ruhebereich der Sauna, lest dabei etwas oder schließt einfach die Augen – und das mindestens 15 Minuten. So entspannt kann der morgige Skitag doch gar nicht früh genug kommen. 😉

Auf unseren Skireisen findet Ihr übrigens in allen Frosch Sportclubs eine Sauna. Also nichts wie hin! 

Ein Gedanke zu „Von der Piste in die Sauna: Aprés Ski mal anders!

  1. Amelie Porter

    Ich gehe auch immer gerne in die Sauna nach einem anstrengenden Tag auf der Piste. Dieses Jahr haben wir Urlaub in Italien gemacht und die Saunalandschaft in unserem Hotel Welschnofen genutzt.

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