30. Mai 2014

Zillertal im Februar 2014

Reisebericht von Ferdinand Burdick (Burdick.Heimtex at t-online.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Traube in Uderns, Österreich

Mitte Februar sind wir zum insgesamt dritten Mal in den Sportclub Traube gefahren. Ausschlaggened dafür war in erster Linie das gute Skigebiet.

bericht1Die Busfahrt war in Ordnung, wir hatten Doppelsitze gebucht, was sich im Vergleich zu den Relax-Sesseln jedoch aus unserer Sicht nicht wirklich lohnt. Wir sind pünktlich morgens gegen 8 Uhr in Uderns angekommen, wurden herzlich begrüßt und konnten direkt frühstücken. Währenddessen wurden unsere vorgebuchten Skipasse abgeholt, so dass wir direkt auch den Anreisetag noch fürs Fahren nutzen konnten.
Das hat sich auch direkt gelohnt – das Wetter war perfekt und Pisten am „berühmten Wechseltag“ eher leer.
Abends fand der traditionelle Welcome-Abend statt.
Sonntags fand das erste von drei Guidings statt; jeder hat sich nach seinem Fahrtempo in eine der drei Gruppe (gemütlich, mittel und schnell) eingeteilt, die im Laufe der Woche von dem einen oder anderen noch gewechselt wurde. Der Skibus hält direkt vor unserer Pension und ist in ein paar Minuten direkt an der Gondelstation Kaltenbach. An dem Tag wurde das sog. Haus-Skigebiet Kaltenbach-Fügen erkundet, Wir sind über viele rote und auch mal die ein oder andere schwarze Piste gefahren.
Am Ende des Urlaubs kann man sich anhand der Skipass-Nummer alle gefahrenen Kilometer und Höhenmeter über das Internet anzeigen lassen.
Am Abend wurde ein Kickerturnier angeboten, an dem die meisten Frösche auch teilnahmen und mit viel Spaß und dem einen oder anderen glücklichen Treffer das Sieger-Duo ermittelt.

bericht4Tags darauf gab es ebenfalls ein ganztägiges Guiding, wir sind mit einem extra organisierten Bus in die Zillertal-Arena gefahren; dort gibt es einige sehr lange und traumhaft schöne Abfahren, die insbesondere morgens noch ideal präpariert sind und herrlich zu befahren sind. Da das Gebiet sehr groß ist, ist es an einem Tag fast nicht zu schaffen, so dass man hier auf jeden Fall noch einmal hinfahren kann. Leider ist der Teil des Skigebiets nicht direkt per Skibus von unserer Pension zu erreichen, dafür muss man eine Art Bahn nehmen (Fußweg ca. 10 Minuten zum Bahnhof), Fahrtzeit ca. 15 Minuten, dann erneut Busfahrt von wenigen Minuten). Zum Abschluß des Fahrens haben wir uns zum Après-Ski im Saustadl direkt an der Talstation getroffen.
In der Pension wurde abends ein Spieleabend angeboten, der von unserer Gruppe eher zurückhaltend genutzt wurde – die meisten sind eher beim Bier / Wein zum Quatschen geblieben.

Dienstag und Mittwoch war „freies Fahren“ angesagt, aufgrund von ordentlichem Schneefall und teilweiser eingeschränkter Sicht sind wir direkt im Hausskigebiet geblieben und haben dann die Pause einfach mal verlängert; in der Kristallhütte lässt es sich sehr gut aushalten – tolle chillige Musik mit Live-DJ, offenem Kamin innen und sehr leckerem Essen  – was will man in der Pause mehr?! Für alle Freunde des AprĂ©s-Ski gab es die Möglichkeit, nach Mayrhofen zu fahren.

bericht2Donnerstag fand das dritte und letzte Skiguiding statt – es ging nach Mayrhofen. Wieder hatten wir einen eigenen Bus, der uns direkt ins Skigebiet fuhr. Die Tour hat mir von den Pisten her von allen am besten gefallen; es ist für jeden was dabei. Die sog. Harakiri-Abfahrt mit ca. 78% Gefälle gilt als die steilste präparierte Piste Österreichs. Wir hatten prima Wetter und sind auch einmal außerhalb der direkten Einstiegspisten gefahren, wo kaum jemand unterwegs war.
Wer will, kann auf einer Slalom-Strecke seine Zeit messen lassen oder sich im Boarderpark austoben.
Die geplante abendliche Fackelwanderung ist aufgrund des Regens buchstäblich ins Wasser gefallen.

Freitag hatten wir die Möglichkeit, uns in der Kristallhütte für das Frühstücksbuffet anzumelden; ab 10 Uhr konnten wir dort mit super Ausblick schlemmen. Zuvor hat uns das Taxi um 7.15 Uhr (!) abgeholt, die ersten Gondeln haben uns nach oben gebracht – und dann wussten wir, warum sich das frühe Aufstehen gelohnt hat – strahlend blauer Himmel, präparierte Pisten und kein Mensch unterwegs. So waren wir die ersten auf dem Schnee.
Das Frühstück hat dann natürlich um so besser geschmeckt.

bericht3Die Pension selbst wird nicht von Frosch, sondern von einer Familie geführt. Morgens gab es ein Frühstücksbuffet und die Möglichkeit, sich Pistenbrote zu schmieren. Abends wurde ein viergängiges Buffet angeboten, anders als in den Frosch-geführten Häusern gibt es Suppe, Hauptgang und Salat zeitgleich. Vor dem Nachtisch wurde vom Frosch-Team die Planung des nächsten Tages vorgestellt.
Das Haus selbst hat im Keller eine neue und großzügige Sauna und ein Dampfbad und mehrere bequeme Liegen zum Ausruhen.
Die Zimmer sind ausreichend groß, viele haben einen Balkon.

Insgesamt war es ein runder Urlaub mit viel Spass, einem tollen Skigebiet und einem engagierten Team. ich kann es nur weiterempfehlen.

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