2. April 2013

Zum Jahresstart in Kitzbühel

Reisebericht von Bettina H.
FROSCH Reiseziel Sportclub Frosch Sportclub Tyrol, Kitzbühel

Kitzbühel ist als Skiort schon speziell, aber mit Frosch dann irgendwie doch „wie gewohnt“ – lockere Gruppe + Team, gemütliches Haus, leckeres Essen, kleine Extras wie der Kuchen am Nachmittag oder der tolle Kaffee aus der Familienrösterei im benachbarten Zell am See.

Wer seine Ski durch den Ort trägt statt die neue Bogner Kollektion, wer in Skischuhen läuft statt in Pelzstiefelchen, der fällt schon auf. Zum Apres Ski gibt es neben Glühwein natürlich Champagner – falls man überhaupt einen gut besuchten Apres Ski Pilz findet. Aber zugegeben Anfang Januar ist auch nicht gerade Hochsaison, selbst in Kitzbühel nicht.

Das Frosch Haus liegt, wie im Katalog versprochen, mitten im Ort. Gegenüber die Post, ein Supermarkt um die Ecke, zur Skibushaltestelle sind es nur ein paar Schritte.

Haus

Das keine Hausskigebiet ist zu Fuß zu erreichen, meistens fährt man aber mit dem Bus ein paar Stationen zur Hahnenkammbahn.

So berühmt wie der Ort ist auch seine Abfahrt – die Streiff. Da Ende Januar das Hahnenkammrennen stattfindet war diese aber für uns Touris bereits abgesperrt. Die  „Familienstreiff“ ist jedoch eine schöne Alternative ins Tal.

Skigebiet

Das Skigebiet ist nicht riesig, aber abwechslungsreich und mit diversen modernen 6er Sesselliften ausgestattet. Wartezeiten am Lift sind fast unbekannt (zumindest in der Nebensaison).  Meine Lieblingsskiroute, die 34 ist ein echtes Highlight im Skigebiet. Eine nicht präparierte, tolle, lange Abfahrt führt ins Tal und dort noch ein paar hundert Meter an einem Bachlauf entlang durchs Winterwunderland, kurz oben sportlich unten zum träumen. Leider kommt man in einem anderen Teil des Skigebietes raus, so dass eine Wiederholung am gleichen Tag langwierig ist.

Durch das angebotene Skiguiding an mehreren Vormittagen in verschiedenen Gruppen, hatte man die Möglichkeit Leute zum gemeinsam Skifahren zu finden.

Gruppe

Ob man den Skipass für das Gesamtgebiet braucht, also auch für den Wilden Kaiser muss jeder selbst entscheiden. Einmal in der Woche gab es die Möglichkeit sich einem Ski-guiding in dieses Gebiet anzuschließen, es gab aber parallel auch das Angebot im Kitz-Gebiet zu bleiben. Der Wilde Kaiser ist über einen Verbindungsbus zu erreichen, bis man in dem großen Teil des wilden Kaisers ist, ist man aber schon eine Weile unterwegs.

Wir waren in der ersten Januarwoche nur knapp 40 Leute und konnten uns im Haus entsprechend ausbreiten. Am Abend traf man sich nach dem Essen an der Bar oder schlenderte noch einmal durch den Ort. Das Abendprogramm bestand aus Willkommen-Abend, Kicker-Turnier, Nagel-Cup, Cocktail-Abend, Abschiedsparty – einen wirklichen Partyraum gibt es nicht, aber die Bar ist ein schöner Treffpunkt in der auch getanzt werden kann.

Mein Zimmer war ausreichend groß, mit Balkon, freundliche Einrichtung. Insgesamt ist das Haus recht hellhörig, Ohrstöpsel durchaus empfehlenswert.

Zimmer

Im Keller befindet sich eine neue kleine Sauna mit Ruhebereich – schön zum Entspannen nach einem langen Skitag.

Unserer Köchin sei hier ein eigener Absatz gewidmet: Kim dein Essen war toll und deine Ansagen immer unterhaltsam.  Besonders hervorzuheben sind die flambierten Früchte auf Eis incl. Kochkurs. Einen Hüttenabend auswärts gab es leider nicht und der Hüttenabend im Haus ist da nicht wirklich ein Ersatz – aber vielleicht findet sich irgendwann ja wieder eine nette Hütte.

Die Anreise habe ich selbst organisiert, daher kann ich nichts zum Bus sagen. Meine Anreise mit der Bahn war unkompliziert, Kitzbühel ist von München schnell zu erreichen und vom Bahnhof kann man entweder zu Fuß zum Haus gehen oder ein paar Stationen mit dem Bus fahren.

Insgesamt eine schöne, erholsame Woche! Wer kein Luxushotel mit Privatpiste braucht (gibt es in Kitz auch …) ist im Frosch-Haus sehr gut aufgehoben. Schönen Urlaub!

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