3. März 2016

Reisebericht Thailand Aktiv (Pilotreise vom 05.01.-22.01.2016)

Reisebericht von Stefan R.
FROSCH Reiseziel Thailand Aktivfun

Reisebericht Thailand Aktiv (Pilotreise)

Das Frosch Winterprogramm 2015/2016 war eine echte Überraschung – auf einen Schlag hatte Frosch sehr viele neue Fernreisen im Programm. Ich konnte mich erst gar nicht entscheiden – hatte mich dann aber dann doch schon im Oktober für die Thailand aktiv Reise im Januar angemeldet.

Leider waren die Anmeldezahlen nicht so berauschend und ich hatte dann bis Anfang Dezember „gezittert“ ob die Reise überhaupt stattfindet (Mindestteilnehmerzahl war mit 8 Teilnehmern angegeben) – Anfang Dezember kam dann von Frosch das Ok dass die Reise stattfindet wird (obwohl zu dem Zeitpunkt erst 5 Anmeldungen vorlagen) – was ich toll fand! Der Januarkälte in Deutschland entkommen!

Die Anreise war lang (mit Qatar Airways von Frankfurt über Doha nach Bangkok), verlief aber ohne besondere Vorkommnisse und ich bin einen Tag später früh morgens in Bangkok gelandet. Ich konnte gleich ins Hotel einchecken und da die anderen Gäste erst im Laufe des Tages eintreffen sollten, hatte ich Zeit mich zu akklimatisieren, die nähere Umgebung des Hotels zu erkunden und mich in die Zeitzone einzufinden (das Mittagsschläfen war Gold wert).

Am späteren Nachmittag gab es dann das erste Treffen mit unserem Reiseleiter James, der uns in Bangkok und im Norden betreuen sollte (und es auch die ganzen Tage über hervorragend getan hat!). Wir waren insgesamt 7 Gäste (3 Damen und 4 Herren) und wie sich dann schnell herausstellte alle sehr unkompliziert und offen für neue Erfahrungen und Eindrücke.

Wir hatten dann gemeinsam einen ersten Spaziergang im Umfeld des Hotels gemacht, es wurde Geld gewechselt und die ersten lokalen Simkarten organisiert (ist nicht unbedingt notwendig, da wir fast überall freies WLAN hatten und meist auch Skype und WhatsApp Telefonate gut funktioniert haben). Als es dann an die Auswahl des Restaurants des Abendessens ging wurde gleich am ersten Tag ein lokales Street Food Restaurant von der Gruppe gewählt – das erste einheimische Bier wurde konsumiert und hat auch hervorragend geschmeckt.

Der nächste Tag war dann Bangkok Highlights pur: Königspalast und mehrere eindrucksvolle Tempelanlagen. Toll war auch, dass wir die unterschiedlichsten Verkehrsmittel benutzt haben: Öffentlicher Bus, Boot und zurück zum Hotel „Renn“ Tuck-Tucks! Dazwischen hatten wir auch immer kleine Abschnitte zu Fuß zurückzulegen! Abends hat uns James dann auf unseren Wunsch in die Khao San Road, die im Backpacker Viertel Bangkoks liegt, geführt. Sehr touristisch – muss man mögen – es gibt aber viele preiswerte Gelegenheiten sich eine preiswerte Fußmassage zu gönnen.

Wat_Chalong

Am nächsten Tag stand dann eine Radtour durch das ländliche Bangkok auf dem Programm – mit dem einen oder andren Tempelhighlight auf dem Programm, z.B. den auf einem Schiff in Wat Chaloh – dort gab es auch Mittagessen. Die Räder waren gut, die Tour durch z.T. enge Gassen und etwas außerhalb dann auf kleinsten Wegen war einfach zu bewältigen. Die einzige Herausforderung waren manchmal sehr enge Kurvenradien die man besser langsam befahren sollte!

Abends hatte James auf unseren Wunsch einen Tisch im höchsten Hochhaus Thailands „Baiyoke Sky Hotel“ organisiert – das Buffet ist reichhaltig, aber nichts Besonderes, daß Highlight kam dann danach: Bangkok bei Nacht von der Aussichtsplatform zu genießen!

bangkok_at_night

Da es am nächsten Tag in die Wildnis gehen sollte, haben wir dann den Abend im Hard Rock Café ausklingen lassen… wir hatten eine tolle Live Band und man konnte sich auch das eine oder andere Lied wünschen!

Auf der Fahrt in den Nationalpark hatten wir bei einem lokalen Gemüsemarkt halt gemacht und die eine oder andere exotische Frucht auch gleich probiert. Wir hatten eine andere Unterkunft etwas außerhalb vom Nationalpark als angegeben, statt einem Gemeinschaftsschlafsaal hatten wir Doppelzimmer. Nach dem einchecken sind wir in einen botanischen Garten mit großer Orchideenschau.

Am nächsten Tag ging es dann in den  Khao Yai  Nationalpark. Wir hatten als Ranger Mr. Tiger, der einen Tigerangriff überlebt hat. Der Spaziergang – wir hatten eine kleinere Tour gemacht als ursprünglich geplant, weil es geregnet hatte und rutschig war – war sehr schön. Gefährliche Tiere haben wir zum Glück nur aus sicherer Entfernung gesehen: Ein Krokodil am anderen Flussufer und auf der Heimfahrt wilde Elefanten die am Straßenrand gefressen haben! Übrigens: Der Wasserfall aus „The Beach“ ist eher enttäuschend.

Der darauffolgende Tag war „Transittag“. Es ging zurück nach Bangkok an den Flughafen, es hieß Abschied nehmen von James und wir sind dann in den Süden nach Krabi geflogen. Lustig war, dass wir uns alle am Flughafen ohne Absprache im Burger King getroffen haben…

In Krabi wurden wir von Piti unserem Guide im Süden in Empfang genommen. Es ging ins Hotel in Ao Nang und dann kurz danach gleich an den Strand und ins Meer! Traumhaft schön! Auch der Sonnenuntergang!

Krabi_Sonnenuntergang

Am folgenden Tag war Bade- und Schorchelausflug mit einem Stop in Phra Nang bei der Höhle der „Liebesgöttin“. Mehr Action gab es dann am darauffolgenden Tag an dem wir den ersten Radausflug im Süden zum Tigerhöhlentempel gemacht haben. Piti hatte auch den Mönch gebeten unsere ganze Gruppe zu segnen, was dann auch geschah. Danach ging es die 1237 z.T. sehr steilen Stufen zum oberen Tempelabschnitt nach oben.

Die für mich anstrengendste Tour kam dann am nächsten Tag: Die Wanderung auf den Schlangenkopfberg – mir lief die ganze Zeit der Schweiß beim doch z.T. recht steilen Anstieg durch den Dschungel, aber die Aussicht war genial und die Mühen wert und das zweitschönste war dann das kühle Bier als wir wieder unten bei der Ranger Station waren! J

Schlangenkopfberg_Panorama

Am darauffolgenden Tag standen eine Rad- und eine Kanutour auf dem Programm – beides war super, vor allem die Kanutour durch den Mangrovenwald war spitze!

Dschungelcamp

Am Tag 12 stand die längste Radtour auf dem Programm – 80 km (nicht 60 km wie im Programm beschrieben), nach einem Tempelbesuch am Morgen ging es los. Da das Bike Team (wir hatten vorne und hinten einen Guide, den Mannschaftsbus und einen Fahrradbus die uns versorgten) ca. alle 45-60 Minuten eine Trink und Essenspause einlegte und wir mit Kaltgetränken (Wasser und Eiskaffee „Birdy“ – unbedingt probieren – sehr lecker!), Bananen, „Sticky sweet rice“ und anderem versorgt wurden waren auch die größeren Strecken absolut kein Problem – die Gruppe blieb trotz flotter Fahrweise immer zusammen. Die letzten 15 km sind wir im warmen Regen gefahren (alles was nicht nass werden durfte kam vorher in den Bus) –der Regen war wärmer wie die Duschen im Urwaldcamp in dem wir in den kommenden beiden Nächten übernachtet haben.

Am kommenden Tag hatten wir Zeit zur Regeneration: Bus- und Bootsfahrt auf dem Cheow Lan Stausee standen auf dem Programm – aktiv wurden wir an diesem Tag nur kurz mit einer kleinen Wanderung und bei der Besichtigung einer Tropfsteinhöhle.

Am nächsten Morgen ging es wieder mit den Rädern weiter: Die zweitlängste Etappe mit einem kleinen Berg gleich zu Beginn, insgesamt ca. 70 km auf dem Rad und kurzer Fährfahrt zur Insel Koh Kho Khao. Dort hatten wir ein Traumhotel, einen einsamen endlos langen Sandstrand & traumhaftes warmes Meer zum baden !

Frühstück_in_KhaoLakAm nächsten Morgen ging es wieder zurück aufs Festland und dann meist die Küste entlang Richtung Khao Lak. Wir haben mehrmals gestoppt – u.a. auch um die Gedenkstädten des Tsunamis von 2004 zu besuchen. Dies ist etwas bedrückend, vor allem weil man auch viele deutsche Namen auf den Gedenktafeln liest. Khao Lak unser letztes Reiseziel ist wieder sehr touristisch, aber wir hatten schon wieder ein Traumhotel mit Restaurant direkt am Strand (leider auch mit vielen Moskitos, so dass man erst mal auf die Jagd gehen musste um das Zimmer einigermaßen Moskitofrei zu bekommen!). Leider hieß es jetzt Abschied nehmen von unserem tollen Begleitteam. Die letzten 48 Stunden konnte man dann die letzten Bhat ausgeben, Souvenirs kaufen, baden, sonnen und wir waren auch zweimal abends in der Monkey Bar, in der live Musik gespielt wurde.

Eine tolle, empfehlenswerte Reise: Ein wunderschönes Land, tolle Guides, nette Menschen, tolles Essen und abwechslungsreiche Hotels von Einfach bis Luxus und eine tolle Reisegruppe!

Stefan R.

Reisegruppe

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